28.10.2017

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
normale Spiele gibt es in dieser Saison mal ganz und gar nicht… Der Premierensieg in Emlichheim war wieder einmal ein Unikat und der Beweis, wie toll Volleyball in der richtigen Atmosphäre sein kann. 3:1 für den RCS die nackten Zahlen aber das Spiel war mehr wert als nur die Statistik… 
 
Historischer Sieg in der Vechtetalhalle – Klassiker zwischen SCU Emlichheim und dem RCS versetzt die Fans in Verzückung „Hätte nicht gedacht, dass das so geil ist!“ – so und nicht anders kommentierten einige der mitgereisten Fans des RC Sorpesee das Geschehen des Samstagabends in der schick vorbereiteten Vechtetalhalle zu Emlichheim; und sie hatten Recht. Was die beiden jungen Teams an diesem Abend auf das Parkett der Halle zauberten hatte über weite Strecken das Prädikat „außergewöhnlich“ verdient. Wie im Vorfeld zu erwarten ließen die Gastgeberinnen sich dabei keineswegs von der Tabellensituation beeindrucken und lieferten mit vollem Kader einen Kampf der Extraklasse. Dass am Ende beim 3:1 der RCS alle drei Punkte entführen konnte, war Resultat eines famosen RCS Teamworks zwischen Feld und Tribüne und starker Nerven in den entscheidenden Phasen des Spiels. Der RCS startete in Satz 1 mit Katharina Schallow und Kirsten Platte über Außen, Vanessa Vornweg und Franziska Finke im Mittelblock, Lara Drölle im Zuspiel, Kim Spreyer über die Diagonale und Michelle Henkies als Libera. Nach kurzem Abtasten waren beide Teams voll da und zeigten schon im ersten Durchgang, dass die Fans sich auf ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnden Kräfteverhältnissen freuen konnten. SCU Emlichheim setzte Akzente in der Feldabwehr und vor allem über Dana Volkers und Kira Gosink im Angriff, die vom RCS Block über die gesamte Spielzeit kaum zu stellen waren. Der RCS setzte ein atemberaubendes Zuspieltempo und ein variables Spiel über die Mitte dagegen. Beide Mannschaften egalisierten sich und so ging schon der erste Durchgang des Tages in die Verlängerung. Einige überhastete Angriffsaktionen des RCS in aussichtsreichen Positionen später jubelte Emlichheim beim 26:24 über die 1:0 Satzführung. Zeit für den RC Sorpesee sich zu sammeln und mit frischem Kopf in den zweiten Durchgang zu starten. Hier verteilten die Gäste aus dem Sauerland die Spielanteile im breit aufgestellten Kader etwas gleichmäßiger. Kim Spreyer erhielt Unterstützung von Laura Kemper, die auf der ungewohnten Diagonale eine tolle Leistung zeigte und ihr Potential immer wieder aufblitzen ließ. Leonie Hoffmann und Katharina Schallow brachten Ruhe in die RCS Annahme und Bonnie Bastert steuerte einige Aufschläge zum RCS Anlauf auf Satz 2 bei. Eine unvermindert starke Block- Feldabwehr auf Emlichheimer Seite und die gute taktische Einstellung von SCU Trainerin Claudia Volkers aber zeigten ebenfalls Wirkung. So erspielte sich Emlichheim beim 24:23 einen Satzball, den der RCS in Person von Vanessa Vornweg aber abwehrte und Minuten später mit starken Aktionen zum 27:25 konterte. 1:1 in den Sätzen und nach über einer Stunde Spielzeit Zeit für einen Neuanfang. Dieser Neuanfang gelang den Gästen aus dem Sauerland ganz ausgezeichnet. Libera Michelle Henkies bekam die Annahme der druckvollen SCU Aufschläge immer besser in den Griff und legte im Zusammenspiel mit Lara Drölle zahlreiche atemberaubende Zuspiele aus dem Hinterfeld obendrauf. Der RCS zog davon, Laura Kemper und Kim Spreyer wechselten sich auf der Diagonalen ab und warfen ihre Stärken in die Waagschale. Beim 17:11 schien der Durchgang schon gewonnen, bevor die nie aufgebenden Emlichheimerinnen nochmals auf 15:19 verkürzen konnten. Eine letzte Auszeit der Sauerländerinnen aber brachte die klare Kampfansage, sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen und unter dem Jubel der glänzend aufgelegten blauen Wand sicherte sich der RCS Satz 3 mit 25:18. Rückenwind für Durchgang vier und ein Rückenwind, den das Team um Zuspielerin Lara Drölle nutzte, mit 8:3 in Führung zu gehen. Aufmerksame Blockarbeit und die nötige Lockerheit in der Annahme brachten Emlichheim immer wieder in Probleme. SCU Coach Claudia Volkers war schnell gefordert taktisch einzugreifen und tat dies mit Erfolg. Der Kampfgeist der Gastgeberinnen brachte sie wieder ins Spiel und verzückte die Fans beider Lager in der gut gefüllten Vechtetalhalle. Beim 11:12 sahen sich die Sauerländerinnen plötzlich einem Rückstand gegenüber. Nach der Auszeit aber nahm der RCS Express wieder Fahrt auf. Mit dem 14:14 schlug die Stunde von Katharina Schallow. Die RCS Außen setzte zu einer Aufschlagserie an und verhalf parallel Kapitänin Kirsten Platte zu einer Verschnaufpause, die in diesem intensiven Spiel jeder Akteurin gut getan hätte. Beim 22:18 schien Emlichheim schon geschlagen, kämpfte sich aber über 21:23 zurück und profitierte hierbei von Unsicherheiten im RCS Annahmeriegel. Beim 24:22 der erste Matchball für die Gäste aus dem Sauerland, den Emlichheim jedoch vereitelte. Beim 24:23 aus der eigenen Annahme dann ein Missgeschick, das schnell den Satz und das Spiel hätte kosten können. Die Annahme rutsche ab und Zuspielerin Lara Drölle hatte keine Chance mehr einzugreifen. Am Ende eines atemberaubenden Spiels aber keine Problem, Leonie Hoffmann übernahm kurzerhand und zauberte ein Baggerzuspiel aus der Hüfte, das ein Raunen durchs Publikum zur Folge hatte. Bei so einer Vorlage ließ sich Kapitänin Kirsten Platte nicht lange bitten und besorgte mit einem Schlag in die Blocknaht den 25. Punkt und damit das 3:1 in Emlichheim. Premierensieg in Emlichheim, Tabellenführer für eine Nacht und eine lautstarke Rückreise gemeinsam mit begeisterten Fans, so sah das Nachtprogramm der jungen Mannschaft vom Sorpesee aus. Am Ende der Tour war dann wohl jeder froh gegen 2 Uhr sein Bett zu erreichen und das emotionale Geschehen in Emlichheim zu verarbeiten. Für die nächsten Aufgaben wird der Akku dann wieder bis zum Rand gefüllt sein. Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Freitagsheldin Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

21.10.2017

Liebe Volleyballfreunde,
was für ein Spektakel. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Schulzentrum und am Ende ein Kampfsieg der Marke unglaublich. Der RCS ringt die starken Sportfreunde aus Aligse nieder und beweist einmal mehr, dass er über die verrücktesten Fans der Liga verfügt. Der fünfte Satz gerät zu einer Feierstunde der Tribüne mit der Mannschaft und reißt das Ruder im Spiel ein letztes Mal herum…Nicht gerissen ist die Heimserie und das gegen eines der Schwergewichte der Liga!
Blaue Wand peitscht den RC Sorpesee zum Sieg – 3:2 gegen Aligse bieten Sport vom Feinsten Als der letzte Aufschlag der Gäste aus Aligse über die Grundlinie ins Aus auf Seiten der Sauerländerinnen vom RC Sorpesee segelte, Michelle Henkies die Fäuste ballte und mit ihren Mannschaftskolleginnen in einer Jubeltraube zusammenkam und den 3:2 Erfolg der Gastgeberinnen gegen den erwartet harten Brocken aus Hannover besiegelte, hielt es schon lange niemanden mehr auf seinen Sitzen im Schulzentrum Sundern. Mit einer wahren Energieleistung rang das junge Team vom See um ihre am Ende restlos ausgepumpte Spielführerin Kirsten Platte das ausgebuffte Ensemble aus Hannover nieder und die BlaueWand im Schulzentrum setzte ein Zeichen der Extraklasse. Den gesamten fünften Satz verbrachten die Supporter vom Sorpesee im Stehen und es schien als hätten sie Power für zehn Sätze an diesem denkwürdigen Samstag. Der erste und der dritte Satz standen dabei im Zeichen eines energischen und druckvollen RCS, der den Gästen aus Niedersachsen den Stand in Annahme und Abwehr maximal schwer machte. Ob über Leonie Hoffmann, Katharina Schallow oder Kirsten Platte über Außen, Franziska Finke und Vanessa Vornweg über die Mitte oder Kim Spreyer über Diagonal, Zuspielerin Lara Drölle fand auf allen Position Abnehmerinnen für ihre Bälle. Einem ausgeglichenen Beginn in Satz 1 folgte ein unwiderstehlicher Antritt der Gastgeberinnen zur 1:0 Satzführung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste konterte der RCS mit einem aufmerksamen Block beim 24:23 zur 2:1 Satzführung. Es war ein Moment an dem mit der Unterstützung von der Tribüne wohl sogar ein Dreier in Reichweite gewesen wäre. Dass es anders kam, lag an der Klasse der Gäste um ihren umsichtigen Trainer Matthias Raschke. In den Sätzen 2 und 4 gaben nämlich fast ausschließlich die Gäste um ihre MVP Zuspielerin Lena Onnen den Takt im Schulzentrum an. Eine super solide Annahme und schier unfassbare Abwehraktionen zeichneten das Spiel der Sportfreunde aus und brachten die jungen RCS Mädels auf der anderen Seite an den Rand der Verzweiflung. Dass es um das Nervengerüst der Damen vom See nach dem gebrauchten Tag in Ostbevern immer noch nicht gut bestellt war, zeigten die Geschehnisse auf dem Court. Aligse nutzte das Plus an Erfahrung und blieb auch in den kritischen Situationen ruhig. Coach Raschke fand immer wieder die richtigen Worte und Ideen, um dem Spiel die erhoffte Wendung zu bringen und nach zwei souveränen Sätzen stand es nach 100 nervenaufreibenden Minuten 2:2. Alles auf null und ein Plus an Momentum für die Gäste. Da bedurfte es an diesem ganz besonderen Samstag der Zusatzpower von Hallensprecher Kevin Mattig und DJ Jannik Hoffmann, die gemeinsam mit der Tribüne ein ganz besonderes Erlebnis für Fans und Team kreierten. 15 Minuten dauerte Satz 5 und 15 Minuten stand die gesamte Tribüne des Schulzentrums klatschend und trommelnd auf ihren Plätzen und Bänken. Die Performance der Tribüne hatte nicht nur die tiefe Verneigung von Trainer Julian Schallow und Co-Trainer Linus Tepe nach dem Spiel zur Folge, auch das Tief der Sorpesee Mädels schien augenblicklich zu weichen. Über 5:9 und 12:6 setzte sich das wie aufgedreht spielende RCS-Team ab und die Fans ließen kein bisschen nach, bis beim 15:7 die zwei nächsten Punkte der Saison auf dem Konto des RCS gelandet waren. So wanderte am Ende des Spiels der MVP Award von Aligse Trainer Matthias Raschke zur RCS Diagonalen Kim Spreyer und er setzte damit ein ganz besonderes Zeichen. War es doch gerade diese junge RCS Akteurin, die in Satz 2 derat mit sich haderte, dass mit Bonnie Bastert die jüngste auf dem Feld in die Bresche springen musste und versuchte sofort im kalten Drittligawasser zu schwimmen. In Satz 5 aber war dann Spreyer zurückim Verbund mit RCS Regisseurin Lara Drölle, die rechtzeitig zum Finale ihre Zauberfinger gerichtet hatte und in die letzten fünf Pässen des Spiels zeigte, wohin der Weg des RC Sorpesee in Zukunft führen kann. Mit diesem Rückenwind von der Tribüne aber ist eines ganz sicher gewiss: den RCS zuhause zu bezwingen bedarf schon einer Kraftanstrengung gegen mehr als nur sechs Akteurinnen auf dem Feld. Der siebte Mann und die siebte Frau sichern die Punkte zum Verbleib auf Platz 2! Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

Netzgeflüster Nr. 115 vom 21.10.2017

14.10.2017

Liebe Volleyballfreunde,
Sahnetag beim Gegner und Stückwerk auf der eigenen Seite, da kann man dann manchmal noch so viel kämpfen am Ende hat es nicht ganz gereicht. Fettes Kompliment an alle Fans, die den Weg vom See mitgemacht haben, diese Performance hätte alleine den Tie Break verdient gehabt!
  
Durchwachsene Leistung reicht nicht – RC Sorpesee muss Ostbevern den Vortritt lassen „Na man hätte auch mit viel Kampf und wenig Spielfluss noch in den Tie Break kommen können…“ so gab es Co-Trainer Linus Tepe nach der Partie zu Protokoll und doch wäre der Punktgewinn in Ostbevern, der bei zwei Satzbällen in Satz 4 natürlich durchaus in Reichweite war, lediglich auf einen unbändigen Wille der Gäste aus dem Sauerland und die tatkräftige Unterstützung des Anhangs von der Tribüne gebaut gewesen. Die Fans hatten sich bei all ihrer Stimmakrobatik eine Verlängerung verdient und sicher hätten alle Zuschauer in der Halle nicht nein gesagt zu einer vollen Spielzeit in einem Spitzenspiel, das nur auf Seiten der Gastgeberinnen eines war. Schon im ersten Satz des mit viel Vorfreude erwarteten Duells wurden die Probleme der Gäste aus dem Sauerland offenbar. Man hatte sich einiges vorgenommen und bei allen guten Vorsätzen wurden die Grundlagen des Spiels doch zu häufig außer Acht gelassen. Die in vielen Phasen der Spiele kompakte Annahme des RCS hatte Mühe Zuspielerin Lara Drölle mit guten Pässen zu versorgen und so musste die junge Spielmacherin das Feld von Linie zu Linie vermessen. Zwar sammelte sie fleißig Kilometergeld, mehr als Schadensbegrenzung war aber vor allem in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs nicht drin. Ostbevern nutze den Heimvorteil routiniert aus und sicherte sich Satz eins ungefährdet mit 25:18. Den Start in Durchgang zwei verpatze das Team vom Sorpesee um eine kraftvoll agierende Kirsten Platte zwar deutlich aber gegen Mitte des Satzes hatte die Mannschaft die Einstellung und den Kampfgeist plötzlich wiedergefunden. Von jetzt auf gleich entwickelte sich ein Spiel auf allerfeinstem Niveau mit spektakulären Aktionen auf beiden Seiten und atemberaubenden Rallys hüben wie drüben. Die Annahme um Libera Michelle Henkies und eine zunehmend sichere Katharina Schallow stabilisierte sich und mit Leonie Hoffmann kam neuer Schwung von der RCS Bank. Die Partie wogte hin und her, in den engen Phasen aber legte der RCS einen Zahn zu und konnte die Führung übernehmen. Auf der Diagonalen fand Kim Spreyer mehr und mehr die Bindung zum Spiel und sicherte wertvolle Punkte. Ein druckvoller Aufschlag von Lara Drölle war es beim Spielstand von 24:23, der alles wieder auf Anfang setzte. Leider aber auch was die Leistung des RCS anging. Auszeiten, Spielerwechsel und die Nimmermüde Anfeuerung von der Tribüne konnten das Team in Satz 3 nicht aus der Krise ganz analog zu Satz 1 ziehen. Da half es auch nicht, dass Vanessa Vornweg und Franziska Finke über die Mitte alles in die Waagschale warfen, um den großgewachsenen Ostbeverner Mittelblock zu stoppen. Die Gastgeberinnen nutzen die Chancen konsequent aus und hatten vor allem Im Aufschlag eine starke Quote über die gesamte Spielzeit auf der Habenseite. Wie gewonnen in Satz 2, so zerronnen in Satz 3, erneut 18:25 aus RCS Sicht und ein guter Zeitpunkt die Flinte an einem irgendwie gebrauchten Tag ins Korn zu werfen. Taten die Damen aber keineswegs! Wie jeder in der Halle auch nach einem erneuten Fehlstart in Satz 4 sehen konnte war die Moral trotz Rückstand und im Fluss spielenden Gegnerinnen ungebrochen. Beim 8:13 schien Ostberevern schon auf der Siegerstraße aber gute Blockarbeit und endlich eine Phase guter Aufschläge brachte den RCS zurück. Es ging wieder hin und her und beim 24:23 gab es wie in Satz 2 die Chance auf den Satzgewinn und die Entscheidung im Tiebreak. Die Spannung war auf dem Höhepunkt und beide Teams schenkten sich nichts. Nach Satzbällen für den RCS einige überhastete Aktionen und am Ende eine hauchdünne aber nicht unverdiente 1:3 Niederlage beim 25:27 in Satz 4. „Starke Leistung vom Gegner und nicht so perfekte von uns!“ brachte Trainer Julian Schallow das Geschehen auf dem Court auf den Punkt. Einen wirklichen Vorwurf aber wollte er seinem Team nach der kämpferisch ansprechenden und über weite Phasen hochklassigen Partie aber nicht machen. So bleibt die Gewissheit, dass es immer wieder so Tage gibt, an denen man sich selbst aus dem Sumpf ziehen muss und genau ein solcher war der Auftritt in Ostbevern. „Das ist uns nicht gelungen, Glückwunsch an den Gegner!“ fügt der verantwortliche Trainer vom Sorpesee hinzu, nur um den Blick dann aber auf die kommenden Aufgaben in der Saison zu richten, denn dort sind noch so einige Punkte zu vergeben. Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Tausendsassa Linus Tepe.
 

30.09.2017

Bilder von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, wenn es läuft, dann so richtig! 3:0 gegen Bremen: „PHÄÄÄTTTT“ wie Physio Anne Schmitz meint. Begeisternder Sport in Sundern und am Ende ein mehr als verdienter Sieg für unser Team. Da zollte selbst das gegnerische Trainerteam den Mädels vom See Respekt und den Fans erst…
 
RCS-Express bleibt in der Spur – Sauerländerinnen lassen dem TV Eiche Horn Bremen keine Chance Wenn ein gegnerischer Trainer sich vor der Analyse eines Spiels bei den gegnerischen Fans für eine tolle Kulisse bedankt und seiner Mannschaft keine Vorwürfe macht, ist dies bei einem Blick auf die puren Zahlen des Volleyballabends zwar ungewöhnlich, traf aber den Kern des Duells und löste anerkennenden Applaus aus. Im Spiel zweier ambitionierter Spitzenmannschaften im Schulzentrum hatte am vergangenen Samstag der RCS die besseren Karten in der Hand und gewann verdient mit 3:0. Freudensprünge, großer Jubel und frenetischer Applaus waren der Lohn für das junge Team von der Sorpe. Bis dahin war es aber ein weiter und umkämpfter Weg, den die Mannschaft um eine glänzend aufgelegte Kapitänin Kirsten Platte gemeinsam mit den gut gelaunten Fans im Schulzentrum aber sehr gerne ging. Schon die ersten Minuten des Spiels boten den Zuschauern in Sundern alles, was ein gutes Volleyballspiel ausmacht: Einsatz in Abwehr und Annahme, krachende Angriffe und auf Seiten der Bremerinnen immer wieder Rafinesse pur in Angriff und Zuspiel. Bis zum 7:5 aus RCS Sicht wogte die Partie hin und her, dann nahm sich in Kirsten Platte die erste Sorpesee-Akteurin ein Herz und setzte zum Zwischenspurt im Aufschlag an. Bis zum 14:9 baute das Heimteam mit ihr an der Servicelinie die Führung aus und gab sie trotz allen Einsatzes auf Bremer Seite nicht wieder her. Über 19:11 düste der RCS-Express geführt von einer blitzschnellen und clever agierenden Lara Drölle auf einen Gewinn im Auftaktsatz zu. Leonie Hoffmann brachte zusätzliche Angriffspower für die sichere RCS Annahme um Katharina Schallow und MVP Michelle Henkies und als dann auch Kim Spreyer noch ihren Aufschlagrhythmus gefunden hatte war es um die Gäste geschehen: 25:17 in Satz 1 und weiterer Rückenwind für den RCS. Mit der Satzführung im Rücken drehten die Gastgeberinnen im zweiten Satz den Gashahn noch weiter auf. Über 9:5 und 19:12 setzten die immer präziser gesetzten RCS Aufschläge den Gegner aus der Hansestadt gehörig unter Druck. Gästetrainer Markus Lentz reagierte mit Umstellungen in der Annahme, die aber allesamt den Rhythmus des RCS in Satz 2 nicht brechen konnten. Als Vanessa Vornweg und Franziska Finke auch gegen den starken Mittelblock der Hornerinnen punkten konnten, zog der RCS entscheidend davon. Spektakuläre Abwehraktionen von Lara Drölle und Michelle Henkies brachten die Gäste in dieser Phase schier zur Verzweiflung und der RCS sicherte sich wertvolle Punkte besonders in den langen und spektakulären Ballwechseln. Bis zum 25:13 hatte sich die Abwehr auf allen Positionen in einen wahren Rausch gespielt und ließ lediglich noch einen Punkt der aufopferungsvoll kämpfenden Gäste zu. 2:0 Satzführung und den ersten Punkt des Abends gesichert: „Jetzt haben wir die Chance hier voll durchzustarten!“ gab RCS Annahme-Außen Leonie Hoffmann vor Satz 3 zu Protokoll. Gesagt getan: Hoffmann aufs Feld, eine kurze Verschnaufpause für Sorpesees Top Annahmespielerin des Abends Katharina Schallow und weiter ging die wilde Hatz. Leider verletzte sich zu Beginn des dritten Satzes Horns Zuspielerin bei einer unglücklichen Wendung und musste von RCS Physio Anne Schmitz versorgt werden. Dem Rhythmus beider Teams tat dies zunächst keinen Abbruch. Der RCS ging 5:1 in Front. Hatte beim 15:12 aber eine kleine Schwächephase zu überstehen. Die Mannschaft blieb dennoch ruhig, vertraute auf ihre Stärken und hatte in Vanessa Vornweg noch ein weiteres Ass im Ärmel. Die dynamische Mittelblockerin startete eine ihrer gefürchteten Aufschlagserien und zog den tapfer kämpfenden Gästen aus Bremen damit bis zum 21:13 den Zahn im Schlusssatz. Zwar fightete das Eiche Horn Team bis zum letzten Punkt verbissen, die Lücke konnte es beim 25:18 aber nicht mehr schließen. So jubelten am Ende die Gastgeberinnen gemeinsam mit ihren Anhängerinnen und Anhängern über einen famosen 3:0 Sieg gegen ein dickes Kaliber der Liga und wahren damit ihre bis dato weiße Weste in der Dritten Liga West. Tabellenführerinnen dürfen sich die Spielerinnen vom Sorpesee damit zumindest bis zum nächsten für sie spielfreien Wochenende nennen und viel wichtiger noch: „Drei Siege in Folge sind schon eine kleine Serie!“ bringt es Co-Trainer Linus Tepe auf den Punkt und wenn es nach dem hellwachen Chefstrategen der Sauerländerinnen geht, so muss dies nicht der letzte Siege gewesen sein! Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.  
 

Netzgeflüster Nr. 114 vom 30.09.2017

24.09.2017

Liebe Volleyballfreunde,
eine richtig starke Leistung in der Ferne und verdiente 3 Punkte zum Sonntag für den RCS. Wenn ein Plan so gut aufgeht wie am Wochenende, dann gibt es gar nicht viel zu meckern… wenngleich die Leistungssteigerung noch nicht das Ende der Fahnenstange sein muss. 
Auswärtstour deluxe – RC Sorpesee setzt dickes Ausrufezeichen in Wietmarschen Als der letzte Ball des Tages durch den Block der Gastgeberinnen aus Wietmarschen den Weg in das gegnerische Feld fand sprangen die Spielerinnen des RC Sorpesee spontan in die Höhe und feierten eine Auswärtsauftritt wie aus einem Guss. Soeben hatten Sie den SV Wietmarschen mit 3:0 besiegt und auch beim kniffligen ersten Auswärtsauftritt keinen Zweifel aufkommen lassen, dass sie mit Punkten im Gepäck die Heimreise ins Hochsauerland antreten wollten. So waren es am Ende die zwei Dutzend RCS Fans, die bestens gelaunt in der sportlich fairen Atmosphäre in Wietmarschen feiern durften. SV Wietmarschen Coach Mattias Haarmann erkannte die tolle Leistung des Teams um Spielführerin Kirsten Platte an und blickte schon nach der Partie gleich nach vorne auf die kommenden Aufgaben für sein stark kämpfendes aber im Aufschlag- und Annahmebereich deutlich unterlegenes Team. 25:10; 25:13 und 25:13 die Satzergebnisse zugunsten des RCS, der sich auch durch die ungewohnte zehnminütige Pause vor Satz 3 nicht aus der Ruhe bringen ließ. Am Ende waren es drei Elemente, die neben einer grundsoliden Leistung der Gäste den Unterschied ausmachten: Im Aufschlag zündete die Mannschaft aus Langscheid ein Feuerwerk der ganz besonderen Art. Alle sieben Feldspielerinnen hatten ihren Rhythmus nach intensiver Einarbeitung gefunden und setzten die Gastgeberinnen, die obendrein ohne ihre Libera antreten mussten, gehörig unter Druck. Die Aufschläge fanden maß genau die von Co-Trainer Linus Tepe ausgemachten Ziele im Feld der Gastgeberinnen. Besonderen Spaß an guten Aufschlägen hatte der RCS Mittelblock um Vanessa Vornweg und Franziska Finke, hatten die beiden doch gemerkt, dass gut aufzuschlagen ihre Bankzeiten verkürzt und auf die Bank wollten beide an diesem Tag ganz und gar nicht. Zudem funktionierte die Annahme auf RCS Seite ganz vortrefflich. Libera Michelle Henkies dirigierte was das Zeug hielt und hatte in Katharina Schallow, Kirsten Platte und Leonie Hoffmann drei konzentrierte Mitstreiterinnen neben sich. Wietmarschen legte zwar die anfängliche Zurückhaltung im Aufschlag schnell ab und servierte im Spielverlauf zunehmend Alles oder Nichts, die Annahme des RCS aber hielt und lieferte die Grundlage für ein schnelles und variables Angriffsspiel. Im Angriff dominierte der RCS vor allem über eine abgeklärte und druckvolle Vorstellung im Außenangriff. Bezeichnend der erste Ball des Spiels, als aus einer sehr dichten Annahme RCS Regisseurin Lara Drölle in Kirsten Platte eine kompromisslose Abnehmerin für ihr schnelles Zuspiel über Außen fand. Zumeist hatte der RCS auch in den längeren Ballwechseln die Nase vorn, punktete gerade in den Sätzen 2 und 3 auch zuverlässig über die Diagonale, auf der Kim Spreyer einer konzentrierte und sehr aufmerksame Leistung zeigte. Eine Schrecksekunde gab es im RCS Spiel dann doch zu überstehen. In einer Vollgasabwehr rasselten Leonie Hoffmann und Kim Spreyer zusammen und mussten sich erst einmal sortieren. Physio Anne Schmitz aber eilte hinzu und hatte die Lage schon bald wieder im Griff. Ein Beweis für den famosen Abwehreinsatz der Volleyballerinnen vom See allemal und am Ende ging es für beide mit ein paar blauen Flecken weiter. Das letzte Highlight des Tages folgte vor der Rückfahrt, als es sich die zahlreichen und bestens gelaunten Fans des RCS nicht nehmen ließen ihr Team auch in fremder Halle lautstark zu feiern. Verdient nach so einer Leistung und der anerkennende Beifall in der gute gefüllten Halle in Wietmarschen galt doch beiden Team: einem tapfer kämpfenden Gastgeber und den stark aufspielenden Gästen vom See. Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.

16.09.2017

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
der Bock ist umgestoßen und nach zwei Jahren ohne einen Sieg in den ersten sechs Spielen sind wir diesmal von Anfang an im Spiel. Ein 3:0 das Lust macht auf mehr Volleyball und eine Stimmung in der Halle, mit der wir jede schwere Phase gegen einen unangenehmen Gegner überstehen konnten. 
Auftaktfluch besiegt – RC Sorpesee dominiert gegen den TV Detmold „Wir waren schon sehr angespannt und da mussten wir uns erst mal etwas freischwimmen!“ gab RCS Regisseurin Lara Drölle nach einer intensiven Volleyballpartie im Schulzentrum Sundern zu Protokoll. Am Ende aber hatten die Damen vom Sorpesee den Auftaktfluch der vergangenen Jahre besiegt und verdient drei Punkte gegen ein erfahrenes und clever agierendes Team aus Ostwestfalen eingefahren. Es waren vor allem die zweiten Satzhälften in allen drei Durchgängen des 3:0 Auftaktsieges, die Hoffnung machen für die Zukunft und den Weg für die kommenden Partien weisen. Die Startphase des ersten Satzes geriet dabei zu einer Demonstration der spielerischen Möglichkeiten des erneut neu formierten Teams um Mannschaftsführerin Kirsten Platte. Bis zum 10:2 aus RCS Sicht wirbelten die Langscheiderinnen vor der famosen Kulisse des Schulzentrums den Gast aus Detmold doch erheblich durcheinander. Wer aber an einen ersten Durchgang im Schnelldurchgang dachte, der sah sich getäuscht. Detmold blieb ruhig und sammelte, unterstützt durch einige Abstimmungsprobleme des RCS Punkt für Punkt. Auszeiten, Ansprachen und kleine Umstellungen nutzen nichts, beim 18:18 waren beide Teams wieder gleichauf. In dieser Phase aber zeigte sich die Klasse der Gastgeberinnen, Sorpesee setzte sich ab und ließ bis zum 25:20 Satzerfolg nur noch zwei Punkte zu. Satz 2 startete wie die zweite Hälfte von Satz 1 mit einem offenen Schlagabtausch zweier abwehrstarker Teams. Der RCS Abwehrverbund um Libera Michelle Henkies verrichtete Schwerstarbeit und speziell Katharina Schallow und Kirsten Platte brachten eine Menge Ruhe in den Annahmeverbund der Damen vom See. Dennoch hatte sich Detmold besser auf die Gastgeberinnen eingestellt und nutzte jede noch so kleine Lücke im Block des RCS. Beim 11:13 schien das Pendel in Richtung Satzausgleich zu schlagen aber eine Auszeit und 5 spektakuläre Abwehrpunkte später hatten die Sunderanerinnen unter dem Jubel der Blauen Wand den Satz beim 17:11 gedreht. Es folgte die Auszeit des TV Demold und danach auf beiden Seiten Verwunderung: der gerade hart erkämpfte und famos erspielte Punkt landete zur Entsetzen der Halle auf Seiten der Gäste aus Ostwestfalen, die die Chance nutzten und drei Punkte zum 16:15 nachlegten. Alles fast wieder offen und dies in zwei Minuten. Sorpesee aber blieb ruhig, Lara Drölle und Kim Spreyer fanden immer besser ihre Abstimmung und führten das Team über 22:18 zum letztlich ungefährdete 25:19 Satzgewinn. Drucksituation überstanden und den ersten Punkt der jungen Saison gesichert. Mit nur einem Punkt wollte sich auf Seiten des RCS an diesem Abend im Schulzentrum freilich keiner begnügen. „Das Ding gewinnen wir jetzt in Satz 3!“ die knackige Ansage von RCS Mittelblockerin Vanessa Vornweg, die sich mit ihrer noch jüngeren Mittelblockerkollegin Franziska Finke immer besser auf das Angriffsspiel Detmolds einstellte. Der bessere Start gelang dennoch den Gästen um ihre MVP Spielerin Katharina Tünsmeyer und die glänzend aufgelegte Ex-RCSlerin Amy Knight. 2:4 aus Sicht des RCS bis Kim Spreyer ihren Aufschlag gefunden hatte und das Team zum Zwischenspurt und 6:4 ansetzte. Starke Aufschläge von Lara Drölle und Kirsten Platte ließen den Vorsprung des RCS auf 14:8 wachsen. In dieser Phase zeigte sich das erhöhte Tempo im Angriff des RCS, in dem vor allem Leonie Hoffmann und MVP Kim Spreyer einen Sahnetag erwischt hatten. Detmold aber ergab sich keineswegs kampflos, fightet zum 17:15 zurück und es bedurfte einer erneuten Aufschlagserie des RCS, diesmal von der jüngsten Spielerin auf dem Court, Franziska Finke. Die RCS Mittelblockerin schnürrte sechs Aufschläge zum Auftaktsiegbündel des RCS, der mit einem letzten beherzten Angriff das 25:19 und damit den 3:0 Auftaktsieg sicherte. Der Detmolder Trainer Dirk Gritzan zeigte sich angetan von der Kulisse im Schulzentrum und nominierte die variabel agierende Kim Spreyer als MVP auf RCS Seite. Sorpesee Trainer Julian Schallow entschied sich für Katharina Tünsmeyer auf Detmolder Seite und sendete neben einem Lob für die Detmolder Leistung ein Dankeschön an die Blaue Wand des RCS auf die Tribüne. Das noch etwas Sand im Getriebe ihrer Mannschaft war, gaben die Verantwortlichen ehrlich zu aber mit so viel Rückenwind von der Tribüne reichte es dennoch zum Auftaktsieg, ein ganz neues und gutes Gefühl für den RCS!
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe. 
 

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Info an Uwe Lück