12.10.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,
auf den Punkt da in den Spitzenspielen! Ein besseres Kompliment als verdient drei Punkte in Bonn gemacht zu haben kann es wohl nicht geben und so geriet die Bustour zurück zu einer einzigen Partyfahrt. Wir bleiben an der Tabellenspitze und das nun auch über die Herbstferien 
 
RRCS auf den Punkt topfit – 3:1 im Spitzenspiel bedeutet die Tabellenführung

 
Ein aufmunterndes Nicken sendete Zuspielerin Michelle Henkies ihrer Außenangreiferin und Kapitänin Kirsten Prachtel quer über das Spielfeld. Soeben hatte die erneut absolut überzeugend agierende RCS Spielführerin den zweiten Matchball in der Partie gegen die Drittplatzierten Mädels des SSF Fortuna Bonn vergeben. Kurz ärgerte sich die Annahmereihe, dann war die Konzentration auf dem nächsten Ball da und Kim Spreyer besorgte mit einem beherzten Angriff über Kopf den finalen Punkte zum 25:18 und damit 3:1 in Bonn. Dass es soweit kam, hatte am Ende mit der Leistung aller Akteurinnen auf Seiten der Gäste zu tun und war das Ergebnis harter Arbeit gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden und ausgeglichenen besetzten Gastgeber aus Bonn. Satz eins allerdings sah von Beginn an eine Paradeleistung des RCS. Mit starkem Aufschlagdruck und aus einer über das gesamte Spiel exzellent funktionierenden Annahme heraus dominierten die Damen vom Sorpesee das Geschehen in Bonn von Ballwechsel eins an. Zwar musste das Team unter der Aufschlagregie von Linus Tepe auf die erkrankte Alexandra Shapirov verzichten, es schien aber so als hätte gerade das die verbleibende Zuspielerin im RCS Kader, Michelle Henkies, auf den Plan gerufen. Die junge Langscheiderin zauberte Pass um Pass und führte ihr Team unter dem Jubel des auch in Bonn riesigen RCS Blocks famos durch eine wirklich anspruchsvolle Partie. Bonn fightete und konnte gegen Ende des Satzes leicht verkürzen. Marie Metger sicherte aber weitere wichtige Punkte im Aufschlag und beim 20:12 war der Vorsprung der Gäste zu enorm gewachsen. Zwar verkürzten die Bonnerinnen noch auf 18:24 aber dann war der Auftaktsatz verbucht. 1:0 und rüber auf die andere Seite! Satz 2 sah einen Fehlstart der Gäste. Bonn legte vor und der RCS hatte Probleme den Anschluss zu halten. Die Annahme um Libera Katharina Schallow packte aber ab Mitte des Satzes immer besser zu und das schnelle Spiel des RCS über die Außen und eine glänzend aufgelegte Bonnie Bastert brachten den RCS Punkt für Punkt wieder heran. Vanessa Vornweg und Kim Spreyer entschärften Angriff um Angriff über die Mitte und als auch noch Hanna Fleischer mit drei druckvollen Aufschlägen von der Bank frischen Wind brachte, schob sich der RCS endgültig voran. Auf der Außenposition punktete Laura Kemper zuverlässig und beim 21:18 war der RCS auf der Gewinnerstraße. Bis zum 25:20 wogte das Spiel hin und her, sah aber mit den Gästen vom Sorpesee den verdienten 2:0 Satzführenden. Wieviel Moral aber die Gastgeberinnen aus Bonn an diesem Samstagabend auf das Feld in der Bonner Hardtberghalle gebracht hatten, zeigte sich im dritten umkämpften Durchgang. Der RCS verlor etwas an Qualität im Aufschlag und haderte mit der einen oder anderen unglücklichen Angriffsaktion. Dennoch konnte das Team den jetzt überragend abwehrenden Bonnerinnen Paroli bieten und bis zum 21:21 dranbleiben. Drei Punkt in Folge für den SSF aber brachten Satzbälle und trotz famosen Kampfes fehlte beim 23:24 etwas Spielglück auf Seiten der Gäste, um dem dritten Satz noch die durchaus mögliche Wende zu geben. Beim 25:23 jubelten die Bonnerinnen über den Anschluss und krempelten die Ärmel zur Aufholjagd hoch. So war es auch vor allem der vierte Satz, der den RCS Anhängern im Nachgang der Partie besonders im Gedächtnis geblieben war. Der RCS arbeitete sich zurück in die Partie. Starke Block Feldabwehrarbeit und eine nimmermüde Annahme waren die Basis des RCS Spiels in diesem entscheidenden Durchgang. Bonn versucht alles, schöpfte das Auswechselkontingent aus und brachte auch über die Auszeiten immer wieder gute Impulse. Die Big Points aber landeten am Ende doch auf dem Konto des RCS. Antonia Brenscheidt feierte ihr Drittligadebüt und beim 15:14 war RCS Mitte Leonie Baumeister auf den Plan gerufen. Mit drei guten Aufschlägen und unter der Mithilfe einer starken RCS Feldabwehr ging es für die Gäste auf die Ziel und Siegergeraden. Bis zum 24:16 setzte der RCS Block noch prächtige Akzente und nach den letzten zwei Punkten lagen sich Team und Blaue Wand überglücklich in den Armen. Mit dem 3:1 sichert sich der RCS nicht nur den zweiten Sieg im zweiten Spitzenspiel in Folge, sondern auch die Tabellenführung vor dem spielfreien Wochenende in den Herbstferien. Mit fünf Siegen zum Start ist der Auftakt bis zur ferienbedingten Unterbrechung dem jungen Team damit perfekt gelungen. Für die Mädels vom See heißt es demnach: den Sieg feiern, sich mit den Fans über den famosen Auftakt freuen und im Anschluss mit viel Spannung auf die nächsten Auftritte, dann wieder in der Ferne, vorbereiten.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.

05.10.2019

Leistungsexplosion und ein Abend vollgepackt mit vollen Emotionen.
 
RC Sorpesee stellt dem Tabellenführer aus Hannover ein Bein und sichert sich die nächsten Punkte vor der Blauen Wand!
RCS entfesselt – Blaue Wand treibt Sorpesee Mädels zum 3:1 gegen den Tabellenführer
Mit einem letzten beherzten Angriff wuchtet Kapitänin Kirsten Prachtel den Ball über die Außenposition des RC Sorpesee ins Feld der überragend kämpfenden Gäste aus Aligse und beim 26:24 in Satz 4 steht das Schulzentrum Kopf. Mit lautem Jubel und unter der starken Regie von DJ Jannik Hoffmann und Chefeinpeitscher Kevin Mattig feierten Fans und Team noch lange nach Abpfiff der rassigen Partie drei überraschende und hart verdiente Punkte beim 3:1 gegen den Tabellenführer aus Hannover. Ein besonderes Strahlen huschte dabei über das Gesicht von RCS-Urgestein Hans Schlecht, der vor vollen Rängen und bei bester Stimmung seinen 70sten Geburtstag feierte. Vor den Jubel aber hatte der Spielplan mit dem bisher ohne Satzverlust gestarteten Gegnerinnen des SF Aligse eine mehr als harte Nuss gestellt. Das Team um Trainer Matthias Raschke fand schnell in die Partie und zeigte bis Mitte des Satzes eine hohe Qualität im eigenen Sideout. Beide Teams waren gleichauf, als RCS Diagonale Bonnie Bastert das erste Mal an diesem Abend im Aufschlag auf den Plan gerufen war. Einen Doppelwechsel auf RCS Seite nutze der RCS für einen Zwischenspurt und hatte bis zum 17:11 definitiv alle Trümpfe in die eigene Hand gespielt. Aligse aber zeigte Klasse, fightete zurück und zwang den RCS beim 19:18 zu einer erneuten Auszeit. Kurz gesammelt und mit neuem Schwung ging es wieder voran. Ein zweiter Zwischenspurt brachte den RCS auf die Siegerstraße und beim 25:22 war der erste Satz auf der Habenseite verbucht. Mit dem Seitenwechsel aber schien es, als hätte dem RCS jemand den Stecker gezogen. Auszeiten, gelbe Karten und auch Wechsel brachten keine Wende und die Gäste des SF Aligse spielten im zweiten Durchgang über weite Strecken ihre Qualität voll aus. Der Vorsprung wuchs und wuchs und die Zuversicht in den Gesichtern der RCS Mädels war für den Moment verflogen. Beim 20:7 schien die Messe schon gelesen aber einige Punkte später war der Fighting Spirit des RCS zurück und die Fans hatten noch lange nicht genug von Durchgang zwei. Bis zum 19:24 robbte sich der RCS unter dem Jubel der Tribüne heran und wenn der Satzverlust auch nicht zu verhindern war, so war doch klar: der RCS hatte noch lange nicht aufgesteckt und biss sich ins Spiel! Mit hochgekrempelten Trikots ging es in Satz 3 und von nun an war der Kampfgeist der Gastgeberinnen das bestimmende Element in einer mitreißenden Partie. Es wurde geflucht, gebrüllt, gejubelt und abgeklatscht und vor allem richtig gut Volleyball gespielt; und das auf beiden Seiten. Trotz aller Intensität und technischen Klasse auf Aligser Seite war es dennoch das Heimteam, das den Rückenwind von der Tribüne einen Tick besser nutzen konnte. Der RCS zog davon und packte im Block immer beherzter zu. Als dann auch die Aufschläge noch die von Linus Tepe ausgemachten Ziele trafen war Sorpesee nicht mehr zu halten und sicherte sich beim 25:18 die 2:1 Satzführung und den ersten Punkt für die Tabelle. Mit dem Seitenwechsel dann aber ein Déja Vu: erneuter Fehlstart für die Gastgeberinnen. Dieses Mal aber korrigierte ein stark agierender RCS das Ergebnis schnell und hatte beim 6:5 die Führung zurückerobert. Bis zum 12:9 boten beide Teams dem begeisterten Publikum in Sundern fantastischen Sport und Aligse fightete zurück. Die erste Führung sicherte sich die Gäste beim 18:17 und den RCS Fans schwante nichts Gutes. Nicht aber mit den Mädels vom See an diesem Tag. Per Doppelwechsel gingen die jungen Gastgeberinnen auf die Zielgerade und erspielten sich unter dem Jubel ihrer Fans beim 24:22 zwei Matchbälle. Aligse wehrte routiniert ab und setzte mit dem krachenden Block zum 24:24 ein deutliches Ausrufezeichen. Umso bemerkenswerter, wie der RCS konterte und die letzten zwei Punkte zum Wimpernschlagsieg verbuchte. Was folgte war Balsam für die RCS Seele. Fans und Team genossen den Moment und freuten sich schlicht über einen mehr als gelungenen Start in die neue Spielzeit. Besonders freuen durften sich die Verantwortlichen darüber, dass trotz aller Umstellungen und Anpassungen am Spiel die Mädels vom Sorpesee an Volleyballtagen wie Samstag schon mit den ganz großen der Liga mithalten können. So zog Trainer Julian Schallow dann auch den Hut insbesondere vor den beiden CASO-MVPs der Partie Hanna Viemann beim SF Aligse und Kirsten Prachtel auf RCS Seite.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Milena Wünnenberg, Vanessa Vornweg, Scout Antonia Brenscheidt, Physio Anne Schmitz und Taktikfuchs Linus Tepe.  
 

Netzgeflüster 132 vom 22.09.2019

21.09.2019

Bild von Ralf Litera

RC Sorpesee gewinnt heißen Heimtanz – TV Hörde und der RCS lassen das Schulzentrum Kopf stehen

Liebe Volleyballfreunde, 
„Was für ein heißes Spiel! Sehr coole Leistung beider Teams!“ brachte es RCS Hallensprecher Kevin Mattig nach der Drittligapartie des RC Sorpesee gegen einen bärenstarken Gast aus Hörde auf den Punkt. Und da gab es dann gar nicht mehr so viel zu ergänzen für die beiden Coaches Tonya Williams-Slacanin und Julian Schallow. Dieser Heimauftakt in Sundern hatte es definitiv in sich und wer seinen Platz auf er Tribüne gefunden hatte, der kam vom ersten Satz an vollauf seine Kosten. Lange wogte die Partie im ersten Durchgang hin und her. Die körperlich überlegenen Gäste aus Dortmund hatten im Block und auch im Angriff die etwas besseren Karten, Sorpesee glich durch Einsatz in der Abwehr und eine gute Aufschlagleistung aus. Ab Mitte des Satzes gelang es den Damen von See dann Hörde etwas in die Defensive zu drängen und den Vorsprung bis zum 24:21 auszubauen. Bezeichnend aber die letzten Punkt dieses Durchgangs, die den RCS erst nach einem letzten finalen Schnellangriff aus der Abwehr heraus jubeln sahen. 25:23 der hauchdünne Auftaktsatz und etwas zusätzlicher Rückenwind für Durchgang 2. Zunächst zeigten sich die Gastgeberinnen von den vehement anstürmenden Gegnerinnen aus Hörde in der Folge etwas beindruckt und gerieten schnell in Rückstand. Im Verlauf des Satzes aber war es dann wieder der RCS, der den Fuß Schritt für Schritt mehr auf das Gaspedal bekam. Lohn der Mühen nach zwei Auszeiten war eine hauchdünne 20:18 Führung und das vielbeschriebene Momentum zum Satzende. Was folgte war die einzige längere Schwächephase des RCS oder formuliert man es positiv eine Sternstunde der Aufschlagtaktik des TV Hörde. Mit in Summe fünf messerscharfen Aufschlägen sicherte sich der TV Hörde beim Stand von 24:20 vier Satzbälle. Wenig Zeit also für die Gastgeberinnen hier noch zu korrigieren und doch kämpfte man um jeden Ball. Zwei tolle Aufschläge und einen Block später hatte der RCS beim 24:24 die Führung auf der Kelle und brachte sich doch um den Lohn der Mühen. Zwei einfache Stockfehler kosteten Durchgang 2 und beim 24:26 war bezeichnenderweise alles wieder in der Reihe. So ging das Spiel in die Phase, in der einzelne Punkte und am Ende auch das Quäntchen mehr Biss, Willen und Physis über Sieg und Niederlage entscheiden. Einen schnellen Rückstand egalisierte der RCS und von Spielzug zu Spielzug gelang es dem Heimteam unter dem Jubel der Blauen Wand dem TV Hörde, bei dem vor allem Alisha Ossowski, MVP Svenja Müller und die kampfstarke Libera Frauke Bartonitz herausstachen, den Zahn im Angriff etwas zu ziehen. Hier eine Abwehr, dort ein schöner Block und am Ende wieder die von Linus Tepe glänzend dirigierten Aufschläge: der RCS marschierte davon. Beim 25:19 war Satz 3 und damit der erste Punkt eingetütet und das Team wollte mehr. Physio Anne Schmitz freute sich über das Mehr an Spannung auf dem Feld und als die Sorpeseemädels auch ihre Diagonale im Angriff für sich entdeckt hatten, war der finale Durchgang auf dem Weg. Mit 25:20 in Satz 4 war es dann der RCS, der sich in einer spannenden Partie selbst belohnte und die ersten drei Heimpunkte der jungen Saison auf der Habenseite verbuchte. Ein glänzender Start ins Wochenende für das Team und die Blaue Wand und die Gewissheit auch daheim mit den besten Teams mithalten zu können. Hauptsponsor Peter Braukmann von Caso Germany freute sich mit den Verantwortlichen überschwänglich und ließ die Blaue Wand mit zahlreichen gesponserten Preisen bei bester Laune noch lange ausharren.  
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Michelle Henkies, Laura Kemper, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, die Warm-Up Crew Antonia Brenscheidt und Hanna Fleischer, Scout Marie Metger, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

21.09.2019

Bild von Otto Hartmann

TuS Nuttlar gewinnt Ihr erstes Spiel in der Landesliga 
 
Mit gemischten Gefühlen und viel Vorfreude reiste der TuS nach Schwerte zu ihrem ersten Spiel in der Landesliga. Mit dem TVE Vogelsang wartete der Absteiger aus der Verbandsliga.
Der 1. Satz wurde von beiden Mannschaften recht vorsichtig angegangen und gestaltete sich bis zum 15-15 ausgeglichen. Durch eine starke Aufschlagserie konnte sich Vogelsang einen 5 Punkte Vorsprung erarbeiten, den sie dann zum 25-21 Satzgewinn halten konnten. Ob vom Satzverlust beeindruckt oder doch zu nervös, der TuS Nuttlar kam auch im 2. Satz nicht zu ihrem Spiel. Der Satz ging deutlich und verdient mit 25-17 an Vogelsang.
Im 3.Satz spielte der TuS endlich wie gewohnt und führte von Anfang sehr deutlich. Die Annahme wurde sicherer und somit konnte Vanessa Hümmeke immer wieder die Angreifer optimal einsetzen. Der Satz ging mit 25-13 an Nuttlar. Das gute Spiel ging im 4. Satz weiter und somit auch der 4. Satz und mit Sicherheit der 1 Punkt an Nuttlar. Die Mädels von Trainer Uwe Lück waren in der Landesliga angekommen.
Der 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Nuttlar führte zum Seitenwechsel 8-5 und konnte den Satz in einer spannenden Endphase verdient mit 15-13 für sich entscheiden. Die Mannschaft vom TuS Nuttlar holte sich als Aufsteiger den ersten Sieg und zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
 
Für den TuS spielten: Franzi Arens, Inga Gerke, Katharina Hartmann, Sophia Hartmann, Mareike Heck, Leonie Hümmeke, Vanessa Hümmeke, Angi Jäschke, Maya Kappe, Anna Labe und Nicole Varnhagen  
 

13.09. - 14.09.2019

Zwei Paukenschläge zum Auftakt – RC Sorpesee startet mit zwei 3:0 Erfolgen in die Saison

Liebe Volleyballfreunde,
Rums-Rums… ein ordentlicher Doppelschlag zu Beginn der neuen Spielzeit und das bei Teams, die wirklich nicht von Pappe sind. Da ziehen wir unseren Hut und trainieren fleißig weiter.
 
Da rieben sich einige der anwesenden Zuschauer und auch die fachkundigen Beobachter auf den Coaching-Bänken beider Teams verwundert die Augen: sowohl am Freitagabend beim 3:0 Erfolg beim VOR Paderborn als auch beim 3:0 Meisterschaftsauftakt am Berg Fidel gegen den Vorjahresmeister Münster war das neu formierte Team des RCS voll auf der Höhe des Geschehens. Mehr noch: die Leistung war unter den gegebenen Umständen definitiv ein Fall zum Ziehen der Hüte, aber der Reihe nach… Zu ungewohnter Zeit am Freitagabend und nach einem heißen Ritt über die gut gefüllte A44 hatten es die Volleyballerinnen des RCS im fernen Paderborn mit einem der aufstrebenden Damenteams Ostwestfalens zu tun. Waren die ersten Bälle in der Spielvorbereitung und auch nach dem Anpfiff noch von großer Nervosität auf beiden Seiten geprägt, so konnten die RCS Mädels hier schneller in die Spur finden und überzeugten nach dem Auftaktrückstand vor allem in Aufschlag und Annahme. So brachten den Gäste Punkt für Punkt immer mehr Polster zwischen sich und die Gegnerinnen und sicherten sich Satz 1 letztlich verdient mit 25:15. Ein ganz ähnliches Bild bot sich den Zuschauern in Satz 2. Schneller Rückstand des RCS und nach kurzer Schwäche dann eine beherzte Jagd um jeden Ball. Es war schon erstaunlich mit wie viel Ruhe Block und Feldabwehr auch in kritischen Situationen ihren Job machten und Ball um Ball der wahrlich athletisch guten Paderbornerinnen entschärften. 25:17 der Lohn für die Mühen und beste Voraussetzungen für einen Erfolg in der Ferne. Dass die Gastgeberinnen aber über eine Menge Kampfgeist und Qualität in ihrem Kader verfügten, zeigten sie eindrucksvoll im dritten Durchgang. Der Aufschlagdruck der Sauerländerinnen kam etwas ins Stocken und sofort war Paderborn zur Stelle. Punktete durch starke Angriffe und Blocks selbst, profitierte aber in dieser Phase auch von einigen der wenigen RCS Fehler. Beim 20:18 aus RCS Sicht wurde es eng aber ein kleiner Lauf zum 25:21 sicherte Satz und Sieg und zur Freude aller Aktiven eine Partie gegen den Zweitligameister Skurios Volleys Borken in eigener Halle! „Da geht noch mehr an diesem Wochenende!“ war der Tenor in der Schlussbesprechung in Paderborn und genauso sollte es kommen. Als das Team des RCS nach Vollsperrung der Autobahn im Tross mit vielen versprengten BVB Fans den Weg über die verstopfte A44 diesmal in die andere Richtung gen Münster antrat waren die Voraussetzungen auf dem Papier wohl nicht die besten mit vollen Händen zurückzukehren. Der USC als souveräner Meister der Vorsaison und mit vielen gestandenen Bundesligaspielerinnen gespickt schien schier eine Nummer zu groß für die zwar top motivierte aber doch recht frisch gewürfelte Truppe vom See. So mussten die Gäste im schicken schwarz ihrer druckfrischen Trikots bis zum 10:16 aus ihrer Sicht auch die Überlegenheit der Gastgeberinnen neidlos anerkennen. Das Spiel des USC lief und trotz Auszeiten und Auswechselungen war guter Rat auf RCS Seite doch teuer. „Einfach Gas geben, das wird schon!“ die Ansage in der letzten Auszeit und wie es wurde. Der RCS drehte auf, steigerte sich in allen Elementen und hatte beim 21:21 die Lücke wieder geschlossen. Auch zwei Punkte des USC zum erneuten 21:23 Rückstand brachten das Team nicht aus dem Tritt. Ab jetzt punktete nur noch Sorpesee in Satz 1 und sicherte sich beim 25:23 den vielleicht wichtigsten Satz des Wochenendes. Denn nach dem Seitenwechsel war das Spiel der Gäste vom Sorpesee plötzlich voll da. Die Aufschläge trafen die von Linus Tepe ausgespähten Ziele und unter dem Jubel der zahlreichen mitgereisten Sorpesee Anhängerinnen zogen die Mädels vom See davon. Beim 10:5 war eine kleine Lücke gerissen, die der UCS mit tollen Aktionen aber wieder schließen konnte. Beim 13:13 dann ein erneuter Zwischenspurt des RCS und dieses Mal kam der Konter der Gastgeberinnen zu spät. Münster kämpfte sich zwar wieder etwas heran aber zum mehr als Ergebniskosmetik reichte es beim 25:21 aus RCS Sicht nicht. Klar, dass die jungen Gäste aus dem Sauerland nun Lunte gerochen hatten und den ersten Dreier der Saison sichern wollten. Der USC setzte alles auf eine Karte und versuchte es mit einer neuen, stark verjüngten Aufstellung. Bei aller Intensität und allen Bemühungen waren es aber weiterhin die RCS Mädels, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Die Wechsel funktionierten fantastisch, die Annahme griff beherzt zu und landete einmal ein Ball im Hohen Block der Gastgeberinnen wurde nicht zurückgezogen sondern weiter beherzt angegriffen. Kurzum: der RCS verdiente sich den Erfolg nach wackligem Beginn redlich und beim 25:16 stand der RCS Block samt Team Kopf. Zwei beherzte Auftritte zum Saisonbeginn also, die Lust machen auf eine Menge mehr Volleyball und die natürlich die Vorfreude steigen lassen auf den ersten Heimauftritt der frischen Saison, schon am kommenden Samstag im heimischen Schulzentrum.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Shapirov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

13.09. - 14.09.2019

Bild von Ralf Litera

Doppelschlag zum Saisonauftakt – RC Sorpesee startet in Pokal und Meisterschaft

Liebe Volleyballfreunde,
Es geht wieder zur Sache! Endlich… die Vorbereitung war lang aber jetzt darf wieder Vollgas mit gefiebert werden!!! 
„Von Null auf Hundert“ wird es aus Sicht der Volleyballerinnen des RC Sorpesee am kommenden Freitag und Samstag gehen.
Gleich zweimal treten die Damen um die neue, alte Mannschaftsführerin Kristen Prachtel auswärts in Pflichtspielen der Saison 19/20 an. Zwei schwere Aufgaben warten also gleich zum Start auf das Team von der Sorpe. Bange machen gilt allerdings nicht!
Zu etwas ungewohnter Zeit am Freitagabend um 19:30 Uhr trifft der RCS im Achtelfinale des WVV Pokals auf die Gastgeberinnen von VOR Paderborn. Der frischgebackene Regionalligist um seine Trainerin Susanna Turner hat schon in der Vorbereitung gezeigt, dass er mit Drittligisten ohne größere Probleme mithalten kann und mit dynamischem Spiel und guter Laune überzeugt. Somit wird es eine hohe Auswärtshürde für die Mädels vom See, die sie allerdings mit einem extra Schuss Motivation angehen werden. Dem Sieger des Duells winkt nämlich im Viertelfinale ein Duell mit Zweitligameister Borken. Für den RCS wäre dies eine Neuauflage des Vorjahresviertelfinals und ist natürlich alle Anstrengung wert.
 
Wer schon am Freitag mit einem heißen Tanz rechnet, der wird sich am Samstag, vor dem ersten Meisterschaftsspiel des RCS noch mehr die Finger lecken. Mit dem USC Münster treffen die Sorpesee-Damen am Samstag nämlich auf den amtierenden Meister der Dritten Liga, der den Aufstieg nur aus finanziellen Gründen verpasste. Bei den zwei 0:3 Auftritten in der vergangenen Saison zeigte der RCS zwar keine durchweg schlechten Leistungen, konnte aber in Summe keinen Satz für sich verbuchen. So ist auch in der aktuellen Spielzeit die Favoritenrolle wieder klar verteilt, allerdings mit einer klaren Ansage aus dem Sorpesee Lager: „Wir müssen einfach eine bessere Leistung auf´s Feld zaubern!“ bringt es Zuspielerin Michelle Henkies auf den Punkt und ergänzt: „so ganz zufrieden waren wir nämlich nach der letzten Partie in Münster nicht…“ An der eigenen Leistung schrauben und gucken was passiert ist also die Marschroute für den maximal schwierigen Ligaauftakt. Um den Rückenwind für die Partie etwas zu verstärken, setzt der RC am Samstag einen Reisebus ab der Freien Schule am See (Ringstraße 51, 59846 Langscheid) ein. Abfahrt ist um 12:00 Uhr, für einen Unkostenbeitrag von 15€ geht es ab zum Meister!
  

17.08.2019 6. Freienohler Beachvolleyball-Dorfturnier

Foto (TuRa Freienohl)

Am Samstag nahmen insgesamt 11 Mannschaften am 6. Freienohler Beachvolleyball-Dorfturnier teil.
Es wurde kräftig gepritscht und gebaggert. Ob Schützen, Tennisspieler, Fußballer, Handballer, Kegelclubs, Familien oder Arbeitskollegen, traten auf der Beachanlage des WOFI Bades gegeneinander an, um sich am Netz zu messen.
Das Turnier wurde von einem DJ von FR- Events mit schwungvollen Beats bis spät in die Nacht begleitet. Sieger des Turniers wurde das Team des TV Freienohl, die sich ein spannendes Endspiel gegen das Team Chaos am Netz lieferten!
Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Veranstaltung im kommenden Jahr und bedanken uns bei den treuen Helfern!
 

Zusätzlich zu den allgemeinen Berichten und Infos aus unserem Volleyballkreis, habt Ihr hier die Möglichkeit
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Info an Uwe Lück