07.03.2020

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,

ein Spitzenspiel sollte es werden und ein Spitzenspiel wurde es!!! Was für ein Volleyballfest im Schulzentrum und am Ende stand die Blaue Wand Kopf bei den Aktionen und der Klasse, die beide Teams aufs Feld brachten!

Spitzenspiel hält was es verspricht – RC Sorpesee zwingt bärenstarke Bonnerinnen in die Knie

Als der letzte Punkt eines famosen Volleyballspiels den 3:1 Heimsieg der RCS Mädels gegen einen bärenstarken Tabellenzweiten aus dem Rheinland sicherte, hielt es schon längst niemanden im weiten Rund des Sportzentrums Sundern auf seinen Plätzen. Zurecht, hatten doch beide Teams über weite Strecken des Spiels ihre Klasse mehr als bewiesen und den Zuschauern das Spitzenspiel geboten, das die Tabellensituation im Vorfeld versprochen hatte. Der letzte Satz war dann für die Gastgeberinnen die Belohnung für einen wahren Kraftakt, zu dessen Beginn das Spiel in eine ganz andere Richtung zu laufen schien. Hellwach und blitzgescheit traten die Bonnerinnen um ihr Trainertrio in Satz 1 auf. Taktisch bestens eingestellt und in Aufschlag und Angriff fast fehlerfrei zeigte der Tabellenzweite direkt in welche Richtung sie die Partie drehen wollten. Aus einer grundsoliden Annahme dirigierten sie das Spiel und waren für den Block der Sauerländerinnen zunächst nicht zu greifen. Erste Auszeit auf RCS Seite und keine wirkliche Besserung. Mehrere Wechsel und die zweite Auszeit brachten den RCS dann langsam aber sicher in Fahrt. Nachteil bei der ganzen Geschichte: beim 10:18 aus Sicht der Gastgeberinnen hatten die Gäste den ersten Satz schon so gut wie auf der Habenseite verbucht. Der RCS fightete sich zwar wieder heran aber zu abgezockt und ruhig war das Spiel der Gäste in diesem Auftaktdurchgang. Beim 20:25 war es dann passiert. 0:1 aus Sicht des RCS und ein denkbar schlechter Start in dieses so wichtige Spiel. Beeindruckend aber mit wieviel Energie und Kampfkraft das Team des Tabellenführers den Kampf in Satz 2 und 3 annahm und sich einen offenen Schlagabtausch auf höchstem Niveau mit den Bonnerinnen lieferte. Zum Auftakt von Satz 2 kam den sichtlich angeschlagenen Sauerländerinnen dabei ein Blitzstart in den Durchgang zu gute. Beim 8:1 hatte der RCS seinen Rhythmus gefunden und zwang die Gäste zu einer ersten Auszeit. Bonn reagierte und kämpfte sich wieder heran aber ohne den Rückstand in diesem Satz wieder ganz schließen zu können. So folgten spektakuläre Punktgewinne der Gastgeberinnen fantastischen Punkten der Gäste und umgekehrt; kurzum: es war eine Spitzenpartie! Beide Abwehrreihen verrichteten Schwerstarbeit und in den entscheidenden Phasen waren es dann doch die Damen ganz in Schwarz vom Sorpesee, die die Punkte für sich sicherten. So wuchs der Vorsprung auf 21:09 an und viele in der Blauen Wand hatten wohl schon gedanklich auf 1:1 gestellt. Mitnichten aber bei diesem Gegner. Bonn drehte auf und war bis zum 22:16 schon deutlich herangekommen. Erleichterung also auf der Tribüne, als der RCS beim 24:20 alles klar machte und sich mit für den Auftaktdurchgang revanchierte. Satz 3 gehörte dann bis zum 3:5 aus RCS Sicht wieder den nimmermüden Gästen. Gut, dass aber auch die Gastgeberinnen des RCS in diesem Durchgang mit deutlich mehr Elan in Block und Abwehr zu Werke gingen und direkt in Anschluss zum Zwischenspurt ansetzten. Beim 8:6 war das Blatt in Satz 2 gewendet und der RCS-Express marschierte über 14:10 zum 17:12. Bis zum 20:17 blieb die Partie absolut auf Augenhöhe bevor der RCS mit spektakulären Punkten den entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Beim 24:20 hieß es Satzball und wie es sich für eine Spitzenpartie gehört war es der RCS, der den finalen Punkt zum 25:20 sicherte und damit 2:1 aus Sicht des Tabellenführers von der Sorpe bescherte. Satzführung, Spiel gedreht und plötzlich den Dreier doch noch vor Augen. Das alles schien zu motivieren und führte zu funkelnden Augen beim Seitenwechsel. Was dann in den verbleibenden Minuten des Spiels auf dem knallgelben Feld im Schulzentrum Sundern geboten wurde, war aus Sicht des Tabellenführers dann wirklich denkwürdig. Wie von der Tarantel gestochen wirbelten die Sorpesee Mädels ab Punkt 1 des Satzes über den Center Court. Die Aufschläge fanden die von Linus Tepe ausgeguckten Ziele und unter dem Jubel der allzeit aufmerksamen Physio Anne Schmitz zeigte der Tabellenführer eine ganz starke Leistung. Erste Auszeit Bonn beim 6:2 und der Versuche der Gäste das Momentum wieder zu ändern. Beim 11:4 aber gab es dennoch wiederum Gesprächsbedarf beim Tabellenzweiten. Der RCS-Express war jetzt voll in Fahrt und beim 22:09 waren auch die letzten Zweifel auf RCS Seite gewichen. Unter dem Jubel der Blauen Wand erspielte sich das Team ein 25:11 im finalen Durchgang und sicherte sich mit 3:1 alle drei Punkte im Spitzenduell. Jubel an allen Ecken, Bier ausverkauft und neben dem Freudentanz auf dem Feld lagen sich auch die Fans auf der Tribüne noch lange nach Spielende in den Armen. Einig waren sie sich dann in einem: „Dieses Spiel hat alles gehalten, was es versprochen hat! Spitzenklasse!“ Ein deutlich stolzer Trainer auf RCS Seite bedankte sich direkt nach dem Spiel für die Unterstützung von der Tribüne und Team und Fans blicken mit viel Vorfreude auf die zwei noch verbleibenden Heimspiele in der laufenden Saison!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Johanna Voß Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

29.02.2020

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,

„Am Ende kackt die Ente!“ sagt ein altes Sprichwort und genau an diesem Ende der Sätze hat der RCS die Nerven gegen bärenstarke Münsteranerinnen. Aber lest selbst!

RCS besteht Nervenprobe in Münster – Mut in den entscheidenden Situation entführt drei Punkte vom Aasee an den Sorpesee

Mit einem krachenden Angriff über die Diagonalposition beendete RCS Hauptangreiferin Bonnie Bastert eine nervenaufreibende Partie zum 25:23 und 3:0 in den Sätzen gegen einen famos aufspielenden und vor allem kämpfenden Gastgeber des BW Aasee Münster. So deutlich ein 3:0 auch klingt ist es mit Blick auf das 25:23; 26:24 und 25:23 doch nur ein Wimpernschlag, der die beiden Teams aus unterschiedlichen Tabellenregionen an diesem Tag trennte. So jubelten auf der Seite der Gäste die Blaue Wand und das erleichterte Team über einen hart erarbeiteten Sieg und genossen bei dem einen oder anderen Getränk die ausgelassene Stimmung nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit einem Lächeln im Gesicht griff sich RCS Außen Laura Kemper den Ball zum Aufschlag im zweiten Satz eines vollkommen ausgeglichenen Spiels. Auf der Bank des RCS stubst Zuspielerin und spätere MVP Michelle Henkies ihre Mannschaftskollegin Vanessa Vornweg an: „Geil, Laura am Aufschlag da geht noch was!“ Auf dem Feld lag die Verteilung der RCS Angriffe zu diesem Moment in den gefühlvollen Händen von Alexandra Sharipov und der junge Wirbelwind mit den feinen Fingern lieferte. Beim 16:23 aus RCS Sicht hatten sich die meisten im weiten Rund der Bonhoeffer Halle allerdings dann wohl doch auf den Satzausgleich eingestellt. Allerdings hatten sie die Rechnung tatsächlich ohne die Aufschlagstärke der Gäste aus dem Sauerland gemacht. Zwei Auszeiten, zwei Spielerwechsel und sieben Aufschläge später war das Lächeln auf dem Gesicht von Laura Kemper noch breiter geworden. Mit einem Ass zum 23:23 stellte sie den Satz kurzerhand auf den Kopf. Zudem war der RCS jetzt da und wehrte auch den nachfolgenden Satzball von Aasee beim 24:23 ab. Zwei druckvolle Aufschläge von Kim Spreyer und die spielerische Finesse von Spielführerin Kirsten Prachtel brachten in der Folge das 26:24 und damit eine nicht mehr zu erträumende 2:0 Satzführung. Zwei Gründe waren es in Summe, die die Partie in Münster für den RCS zu einer echten Zitterpartie werden ließen. Da war zum einen der Gegner, der in allen drei Sätzen keinesfalls wie ein Team der unteren Tabellenregionen auftrat. Stark im Aufschlag, gut eingestellt vom Trainerteam Kai und Maren Annacker und vor allem im Netzspiel überaus durchschlagskräftig, sicherten sich die Gastgeberinnen in allen Sätzen frühe Führungen. Zum anderen war das Spiel des RCS gerade in den ersten Hälften der Sätze sehr behäbig. Erst eine ganze Stafette von Spielerwechseln, Auszeiten und wütenden Schimpfkanonaden neben dem Feld brachten den Tabellenführer auf Drehzahl. Gegen Mitte des Satzes war man dann meist im Spiel und dennoch wurden gerade in Annahme und Block doch die einen oder anderen Gastgeschenke verteilt, die Aasee dankend annahm. So waren es in den Sätzen eins und drei jeweils die absoluten Schlussphasen der Partie, die nach 24:22 in Satz 1 und 23:23 in Satz 3 dem Tabellenführer von der Sorpe gehörten. Zweimal wählte Regisseurin Michelle Henkies den Ball über Kopf und zweimal ließ Bonnie Bastert keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit. Es waren die letzten Punkte der Sätze, die das Pendel zugunsten des RCS ausschlagen ließen. In der Nachbetrachtung einer rassigen Partie war es dann aus Sicht des Trainerteams vor allem die RCS Bank, die den kleinen aber feinen Unterschied ausmachte. Allen voran natürlich Alexandra Sharipov, die in Satz 2 famos die Nerven behielt. Aber auch Marie Metger, Hanna Fleischer und Antonia Brenscheidt sicherten wichtige Punkte in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf der Liberaposition brachten Katharina Schallow und Victoria Vornweg gemeinsam alle Power aufs Feld um die bärenstark aufschlagenden und angreifenden Gastgeberinnen im Zaum zu halten. Am Ende reichte es mit vereinten Kräften hauchdünn und der RCS kann weiter Tempo aufnehmen für das Finale der Saison!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

22.02.2020

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,

getrübte Stimmung und andächtige Stille gab es am Wochenende nur vor dem Spiel, lest selbst warum. Auf dem Platz dominierten dann die Gastgeberinnen. Drei Punkte für die Tabelle sind der Lohn der Mühen!

RC Sorpesee im Eilgang gegen den SV Wietmarschen – 3 Punkte für die Tabelle und ein starkes Statement gegen Gewalt

Tobender Applaus im Schulzentrum Sundern. Soeben hatte der entsprechend der jecken Zeit verkleidete Hallensprecher des RCS - Kevin Mattig - das Statement des Vereins zu den gewalttätigen Taten in Hanau mit den Worten „Wir sind tief traurig.“ beendet und die anschließende Schweigeminute mit einem „Dankeschön!“ aufgelöst. Danach widmeten sich die Akteurinnen auf dem Spielfeld und das Jecken-Team auf der Tribüne dann wieder ganz dem Sport. Und in der Nachbetrachtung sollte das Geschehen auf dem Spielfeld dann allen aus dem RCS Lager auch wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Der RCS startete die Partie gegen das Tabellenschlusslicht von der niederländischen Grenze mit diesmal vollem Kader allerdings ohne seine heilende Physio-Hand Anne Marie Schmitz gegen einen früh angereisten und bestens motivierten Gegner. Im ersten Drittel des ersten Satzes entwickelte sich ein offener Schlagabtausch ohne Vorteile für eines der beiden Teams. Die Gastgeberinnen um Zuspielerin Michelle Henkies und die spätere MVP Kirsten Prachtel benötigten etwas Zeit auf Betriebstemperatur zu kommen. Ab dem 8:9 aus RCS Sicht waren die Damen in Schwarz aber dann voll drin und nicht mehr aufzuhalten. Beim 16:9 war der Fuß auf dem Gas und bis 25:14, für das RCS-Außen Laura Kemper sorgte, ließen die Damen vom See nichts mehr anbrennen. 1:0 Satzführung und weiterer Rückenwind zum Seitenwechsel. Der zweite Durchgang dann geriet zu einer Demonstration der Stärke und Tiefe des Kaders des Tabellenführers. Bei den Gastgeberinnen kam in der Folge viel Entlastung von der gut gefüllten Bank. Ob der Doppelwechsel mit Hanna Fleischer und Alexandra Sharipov oder aber die Entlastung für Laura Kemper, für die die wiederum glänzend aufgelegte Marie Metger sorgte. Alles gelang prächtig und so zog der RCS in Satz 2 einsam seine Kreise. Der Mittelblock mit Kim Spreyer und Vanessa Vornweg setzte aufmerksame Akzente in Block und Angriff und auch im Aufschlag hatten die beiden einen Sahnetag erwischt. Gegen Ende des Satzes kam auf Seiten der Gastgeberinnen dann auch Leonie Baumeister zu ihrem Debüt nach überstandener Bänderverletzung und steuerte starke Aufschläge zum 25:9 in Satz 2 bei. Mit der 2:0 Satzführung im Rücken folgte dann die Phase des Spiels, die Coach Julian Schallow wohl am wenigsten gefallen haben sollte. Bis zum 1:4 aus RCS Sicht war die Spannung aus dem Spiel des Tabellenführers plötzlich gewichen. Die sonst so stabile Annahme um das Libera-Duo Katharina Schallow und Abwehrspezialistin Victoria Vornweg geriet unter Druck und Zuspielerin Alexandra Sharipov hätte sich wohl eine goldene Nase mit Kilometergeld verdienen können. Die erste und einzige Auszeit des RCS aber sollte die Wende bringen. Eine kurze Ansage, einen verschlagenen Aufschlag und einen 8:1 Lauf später war der RCS wieder in Kontrolle der Partie und lief über 17:12 mit weiteren sechs Spielerwechseln einem 25:17 in Satz 3 entgegen. Nur knapp über eine Stunde nach dem ersten Pfiff des aufmerksamen Schiedsgerichts war es geschafft und der RCS jubelte mit der Blauen Wand über einen an diesem Abend nicht gefährdeten 3:0 Sieg in eigener Halle. So gab es am Ende dann das erhoffte Geburtstagsgeschenk für die Geburtstagskinder der vergangenen Woche Katharina und Julian Schallow. Ein Heimsieg, der den Schwung in Richtung Zielgeraden der Saison erhöht und wohl für viele der Fans auch eine Steilvorlage für die anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten war. Für den RCS geht es schon in einer Woche um die nächsten Punkte in Liga Drei, wenn die Auswärtstour zu den Damen der BW Aasee Münster auf dem Programm steht!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg und Co-Trainer Linus Tepe.
 

08.02.2020

Liebe Sportfreunde,

Ein Krimi mit dem aus RCS Sicht bitteren Ende. Ein rassiges Spiel bringt am Ende einen Trostpunkt, der noch wichtig werden kann…

RCS verliert den Samstagabendkrimi – Gegen starke Emlichheimerinnen bleibt nur ein Trostpunkt in Sundern

Mit einer ordentlichen Portion Enttäuschung in der Stimme stellt sich nach dem Spiel der ersten Damenmannschaft des RC Sorpesee eine Frage: „Woran hat´s gelegen!“ Ausgerechnet die Jüngste im Kader, Marie Metger, konfrontiert Coach Julian Schallow nach dem Spiel mit genau dieser Nachfrage. Sie selbst ist gerade auf dem Rückweg vom Spiel der zweiten Damenmannschaft, die parallel in Unna zwei wichtige Punkte für die Tabelle sicherte. Insgeheim rechnet sie mit einer einfachen Antwort. Die kann ihr der ziemlich geknickte Cheftrainer direkt nach dem Spiel allerdings auch nicht liefern. Da kam schon eine Menge zusammen: ein unglücklich agierender Trainer, ein bärenstarker und taktisch gut eingestellter Gegner, ein schwacher Start in das Spiel, eine starke Aufschlagperformance der SCU in Satz 4 und am Ende vielleicht auch ein Quäntchen zu wenig Spielglück an der einen oder anderen Stelle. „Am Ende gewinnen zwar nicht wir…aber der Volleyballsport ist definitiv der Gewinner des Abends!“ bringt es Hallensprecher Kevin Mattig auf den Punkt und sein kongenialer Partner Jannik Hoffmann ergänzt: „Unfassbares Spiel! Was ihr den Fans hier geboten habt für ihr Geld…Hammer!!“ Aber der Reihe nach… Als die Damen des RCS im ersten Satz vor einer gut gefüllten Tribüne im Schulzentrum ins Spiel fanden, war die Messe im Auftaktdurchgang schon fast gelesen. Die SCU führte 17:11 und hatte bislang in einer einseitigen Partie so gut wie keinen Eigenfehler fabriziert. Dennoch erwachte langsam der Kampfgeist der RCS Mädels und gegen Ende des Satzes wurde aus einer normalen Volleyballpartie urplötzlich ein fantastisches Ringen um jeden Zentimeter Raum. Victoria Vornweg brachte den RCS mit ihren Aufschlägen in Schlagweite und mit jedem Ballwechsel, den die Damen vom See für sich entscheiden konnten schien ein verloren geglaubter Satz mehr und mehr in Reichweite zu kommen. Am Ende wogten die Vorteile hin und her. Satzbälle für Emlichheim gefolgt von Satzbällen für den RCS und am Ende vergaben die Gastgeberinnen ihre Chance den ersten Satz des Tages zu stibitzen dann etwas leichtsinnig. 0:1 aus RCS Sicht und Zeit in die Gänge zu kommen. Dass mit den Volleyballerinnen ganz in schwarz in diesem Jahr in jeder Phase der Saison zu rechnen ist zeigten die Sätze 2 und in Teilen auch Durchgang 3. Der RCS legte einen Gang zu. Die Aufschläge nahmen an Fahrt auf und die starke Annahme der Emlichheimerinnen musste in dieser Phase Schwerstarbeit verrichten. Die Führung der RCSlerinnen konnte das famos kämpfende Team von Claudia Volkers allerdings nicht verhindern. So setzte sich der Tabellenführer unter dem Jubel der Blauen Wand ab und sicherte sich den zweiten Durchgang mit einer deutlich verbesserten Leistung. Den Schwung des Satzausgleichs transportierte das Team schleunigst in Durchgang 3 und nahm auch hier die Beine in die Hand. Schnell gingen die Mädels um eine glänzend aufgelegte spätere MVP Kim Spreyer in Führung und legten in dieser Phase auch über die Außenpositionen deutlich zu. Antonia Brenscheidt und Alexandra Sharipov brachten mit einem Doppelwechsel frischen Wind ergänzten sich mit Michelle Henkies und Bonnie Bastert glänzend. In der Annahme lag die Hauptlast diesmal auf der einzigen Libera des Tages, Katharina Schallow, die ab Satz 2 aber auch gut im Spiel angekommen war. So schien es als habe der RCS gute Antworten auf die cleveren Angriffe der Gäste und beim 24:18 die Karten in der eigenen Hand. Die kommenden Minuten aber waren neben dem ärgerlichen Satzverlust zum Auftakt allerdings die, die im Nachhinein eine gute Leistung in der Mitte der Partie zunichtemachen sollten. Emlichheim fightete zurück und auch wenn der RCS Satz 3 mit 25:22 zur 2:1 Satzführung sichern konnte war doch fortan der Wurm im Spiel. Allerdings auf der anderen Seite auch: „Ehre, wem Ehre gebührt!“ So sortierte RCS Trainer Julian Schallow nach dem Spiel die Performance der Gäste ganz oben auf der Saisonskala an und fand trotz allen Frustes auch Gefallen am allgemeinen Niveau der Partie. Satz 4 ging für den RCS allerdings auf die Kappe einer einzigen Dame und die trug an diesem Abend das Trikot mit der Nummer 10. Mit einer ganzen Serie an brandgefährlichen Aufschlägen entschied MVP Dana Volkers den Satz quasi im Alleingang. Zwar konnte man sich fragen, ob nicht etwas zu tun sei von der Bank aber 2 Auszeiten und 6 Spielerwechsel später war auch diese Idee eher ein frommer Wunsch. Allgemein gelang es dem RCS Trainer an diesem Abend nicht, seine Spielerinnen aus Stresssituationen und schlechten Phasen herauszucoachen und folgerichtig ging Satz 4 an die wiedererstarkten Emlichheimerinnen. So musste der Tie Break die Entscheidung bringen und es ging selbstredend auch in diesem Durchgang zur Sache! Der RCS lief konstant einem kleinen Rückstand hinterher, der sich in einigen emotionalen und lange nach dem Spiel noch diskutierten Bällen etwas vergrößerte. Beim 10:13 schien alles verloren, bevor beim 12:13 wieder alles drin war. Die letzten zwei Aktionen des RCS aber liefen dann doch so wie die Partie. Ein Touch zu wenig und am Ende jubelte beim 12:15 das Gästeteam um ihre Fankolonie. Tränen, fassungslose Gesichter, Leere wohin man schaute… Und doch war mit etwas Abstand eine Sache recht schnell klar: „Die Chancen waren da! Wir hatten alle Möglichkeiten!“ Ausreden brauchte es an diesem Abend im RCS Lager also nicht. Natürlich kann man besser Volleyball spielen, da waren sich alle einig aber dazu bietet sich in dieser Saison auch noch gleich sechsmal die Chance.

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Antonia Brenscheidt, Michelle Henkies, Laura Kemper, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Leonie Baumeister, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.
 
 

25.01.2020

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,

Was für eine Nervenschlacht und welch starkes Finish des RCS in Lehrte. Die kleine Schar der mitgereisten Blauen Wand kam voll auf ihre Kosten und schrie sich vermutlich die Seele aus dem Leib bei der Vielzahl an engen Aktionen. Aber lest selbst.

RCS gewinnt Nervenschlacht in Aligse – Katastrophaler Auftaktsatz wird zu Weckruf

Mit einem wütenden Schnaufen schmiss RCS Co-Trainer Linus Tepe sein Taktikboard neben den Trainerstuhl und holte tief Luft. Wer die folgenden 45 Sekunden Marschansage vom Taktikfuchs gehört hatte, der wusste was der Dirigent der sonst so starken RCS Aufschläge vom Auftaktsatz im fernen Lehrte hielt. „Das war mal gar nix!“ gab Trainer Julian Schallow später zu Protokoll und hatte in jener entscheidenden Minute beim Seitenwechsel zu dem Gefühlsausbruch seines Co-Trainers gar nichts hinzuzufügen, außer einem Satz: „Jetzt fangen wir aber mal neu an…“ Gesagt getan, ab Satz 2 krempelten die Damen vom See die Ärmel hoch. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Leonie Baumeister und dem beruflichen von Johanna Voß lag die Last des RCS Mittelblocks an diesem Samstagabend ausschließlich auf den Schultern von Kim Spreyer und Vanessa Vornweg und beide steigerten sich von Punkt zu Punkt in einer immer mehr Tempo aufnehmenden Partie. Zuspielerin Michelle Henkies hatte ab Satz 2 ihre Balance gefunden und versorgte gerade die starken Außen um Laura Kemper und MVP Kirsten Prachtel mit einer Menge gefühlvoller Bälle. Auf der Diagonalen wirbelte Youngster Bonnie Bastert in gewohnt zuverlässiger Manier und den Libera Job teilten sich sehr effizient Katharina Schallow und Victoria Vornweg. Das Spiel wogte bis zum 10:10 in Satz 2 hin und her, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Marie Metger brachte starke Aufschläge von der Bank und der RCS setzte einen kleinen Zwischenspurt. Beim 23:19 schien der Satz schon gewonnen doch Aligse fightete famos und es brauchte eine erneute Kraftanstrengung des gesamten Teams um beim 25:22 auf 1:1 in den Sätzen zu stellen. Gleiches Bild in Satz 3. Beide Teams egalisierten sich auf hohem Niveau. Aligse erwischte den besseren Start, der RCS hatte in den längeren Ballwechseln zumeist den längeren Atem und sicherte wichtige Punkte. Bis zum 18:18 war das Spiel dank eines entlastenden Doppelwechsels mit Alexandra Sharipov und Hanna Fleischer offen. Beim 16:18 aus RCS Sicht eine wichtige Auszeit und dann schlug die Stunde von RCS Außen Laura Kemper. Mit einer ganzen Serie an gestochen scharfen Aufschlägen, in der sie die taktische Hilfe von Linus Tepe glänzend annahm entschied sie den Satz fast im Alleingang. Bis zum 25:18 gelang dem SF Aligse trotz aller Bemühungen, Auszeiten und enormen Kampfgeistes kein einziger Punkt mehr. 2:1 für den RCS und der erste Punkt auswärts war unter Dach und Fach. Das Spiel aber nahm weiter an Fahrt auf und es wurde schnell klar, dass es für die jungen Damen vom Sorpesee ein langer und steiniger Weg zum Sieg werden sollte. Aligse fightete um jeden Zentimeter Feld und der RCS Block offenbarte an diesem Abend den einen oder anderen technischen Fehler, den Aligse geschickt zu nutzen wusste. Ein erneuter Doppelwechsel, diesmal mit Antonia Brenscheidt brachte zusätzliche Power und beim 17:16 war der RCS eine Nasenspitze vorne. Starke Aufschläge ließen das kleine Polster bis zum 23:19 anwachsen und den Sieg vor Augen ging dann doch der Kopf das Sauerländerinnen etwas zu sehr an. Nur gut, dass der RCS an diesem Nachmittag in Laura Kemper die Nervenstärke in Person auf ihrer Seite hatte. Die letzten beiden Sideouts gingen mit krachenden Angriffen auf die Kappe der Außenangreiferin und speziell der letzte Punkt zum 25:23 ließ die Blaue Wand auf der Tribüne in Lehrte Kopf stehen. So feierten Fans und Team nach dem Spiel in hart erkämpftes und am Ende mit Team Spirit errungenes 3:1 in der Ferne, dass den RCS auch auswärts wieder auf Kurs bringt. Die Unterstützung der mitgereisten Fans war trotz des ernüchternden Auftaktsatzes in jeder Sekunde Gold wert und mit Blick auf die ausstehenden Heimspiele das wichtigste Signal für den langen Endspurt in der Liga. Die Spiele gehen in eine kurze Pause und im Anschluss heißt es Ärmel hochkrempeln, Trommelfelle spannen und die Halle in Sundern zum Beben bringen!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe .
 
 

18.01.2020

Bild RC Sorpesee

Liebe Sportfreunde,

Die endlose Zeit des Wartens ist vorbei. Der RCS ist zurück auf dem Parkett und das Heimpublikum schreit die Mannschaft zum am Ende verdienten 3:0 gegen Köln.

Schulzentrum erweckt den RCS zu Leben – 3:0 löst die Handbremse im Spiel der Sauerländerinnen

„Freigespielt!“, so oder so ähnlich war das Gefühl der Volleyballfans im Schulzentrum Sundern und ganz ähnlich muss es sich für den Tabellenführer von der Sorpe auf dem Spielfeld angefühlt haben. Entsprechend herzlich fielen die zahlreichen Umarmungen und Freudentänze der jungen Volleyballerinnen des RC Sorpesee nach dem 3:0 gegen den FCJ Köln aus. Das Team wusste, wo sie sich zu bedanken hatten und teilte den Moment des ersten Sieges in 2020 sogleich mit der Blauen Wand. Die Fans in Blau waren wieder einmal der Garant für einen am Ende des Spiels deutlichen 3:0 Heimerfolg, der dennoch alles andere als selbstverständlich war… Schon vor dem Spiel mehrten sich auf RCS Seite die Hiobsbotschaften. Victoria Vornweg musste mit einer Arbeitsverletzung passen, Kim Spreyer plagte ein Hexenschuss und zu Aufschlag Annahme dann machte zu allem Überfluss auch noch die Wade von RCS Außen Laura Kemper zu. Allesamt bissen auf die Zähne und holten aus einer schwierigen Situation mit zwei verlorenen Spielen in Folge das absolut Beste heraus. Dass es im ersten Satz vor den Augen des souveränen Schiedsgerichts im Schulzentrum dennoch ein Volleyballkrimi wurde hatte zwei Gründe. „Wir hatten noch ´nen Stock im äh Rücken!“ wurde die spätere MVP Michelle Henkies auf RCS Seite zitiert und sie hatte Recht… Das Spiel der Gastgeberinnen hakte zu Beginn doch arg. Einen zweiten Grund aber hatte Hallensprecher Kevin Mattig ebenso schnell ausgemacht „Wahnsinn, was die Kölner da angenommen und abgewehrt haben in Satz 1!“ So stand es beim 21:23 schlecht um den RCS. Einige Punkte später beim 25:24 schon besser aber final jubeln konnte das Team erst, als die RCS Mitte die Kölner Diagonale zum 29:27 entscheidend stoppen konnte. 1:0 Balsam auf die RCS Seele. Den Schwung des gewonnenen Auftaktdurchgangs konnten die RCS Mädels vor eigenem Publikum diesmal bestens in den Auftakt von Satz 2 transportieren. Schnell führte das Team um Kapitänin Kirsten Prachtel mit drei Punkten, um aber in der Mitte des Satzes wieder an Power zu verlieren. Der erneute Einsatz der Blauen Wand und eine erbarmungslose Aufschlagserie von Michelle Henkies brachten den RCS allerdings wieder in Front und rissen die entscheidende Lücke. Einige starke Angriffe später war der zweite Satz entschieden und die glänzend aufgelegten Sauerländerinnen machten beim 25:15 den Deckel auf den ersten Heimpunkt des Kalenderjahres. Beim Seitenwechsel einige letzte Absprachen zwischen dem gewohnt cleveren Co-Trainer Linus Tepe und Julian Schallow und der Plan für Satz 3 stand. Welche Kraft allerdings das Spiel des Tabellenführers in Satz 3 entfachte, war zu Beginn der Partie wohl noch niemandem klar. Ein Rädchen im RCS Spiel griff ins andere und die famos kämpfenden Kölnerinnen waren von Beginn des Durchgangs an vor große Probleme gestellt. Immer wieder gelang es dem RCS allen voran Bonnie Bastert die Gäste mit starken Aufschlägen im Aufbauspiel zu stören. Mit diesem Vorteil auf der Habenseite entschärfte die RCS Abwehr Angriff um Angriff und riss schnell eine Lücke, auf die Köln mit einer Auszeit reagieren musste. Der RCS aber hatte noch nicht genug und legte angestachelt von der nach Aussage der Gäste „besten Kulisse der Dritten Liga“ noch einen Gang zu. Die Wechsel funktionierten und beim 25:12 lagen sich die Damen in schwarz in den Armen. 3:0 und eindrucksvoll zurück im Kampf um Sätze und Punkte in dieser Rückrunde. Unter den freudenstrahlenden Augen von Hauptsponsor Peter Braukmann von CASO Germany und RCS Schmetterling Kimberly Drewniok gab es dann bei den MVPs und den Gewinnern der Creo Tagesverlosung noch zusätzlichen Grund zum Jubeln. Ein toller Volleyballabend klang auf der Tribüne des Schulzentrums noch lange nach und insgeheim freute sich wohl jeder noch eine ganze Handvoll an Heimspielen vor sich zu haben!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Maya Blume, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Johanna Voß, Scout Victoria Vornweg und Co-Trainer Linus Tepe.
 

13.01.2020

RC Sorpesee verliert Abendkrimi in Hörde – 2:3 lässt die Spitze enger zusammenrücken

Das Wie von der Tarantel gestochen rannten die Spielerinnen des RCS am späten Sonntagabend den Abwehrbällen in der Sporthalle des Gymnasiums Hörde hinterher und mussten doch am Ende in eine denkbar knappe 2:3 Niederlage in der Ferne einwilligen. Da war bei weitem noch nicht alles Gold was da glänzte auf dem RCS Spielfeld, vom Einsatz und Kämpferherz aber konnte man den Damen vom Sorpesee zu keiner Phase einen Vorwurf machen. Es fehlte das letzte Quäntchen Aggressivität, Mut und in der einen oder anderen Phase auch die Abgezocktheit, die der TV Hörde in Person von Alisha Ossowski an diesem Abend auf ihrer Seite hatte. Nach kurzem Abtasten startete der RCS dabei recht gut in den ersten Durchgang. Zwar musste das Team um Kapitänin Kirsten Prachtel berufsbedingt auf Co-Trainer Linus Tepe und die MVP der letzten Hinrundenpartie Alexandra Sharipov verzichten, dennoch setzte das verjüngte Team die ersten Akzente. Die Aufschläge fanden das kurzerhand von Julian Schallow vorgegebene Ziel und Mitte des Satzes hatte der RCS sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Unter dem Jubel der Blauen Wand auf Reisen verspielte das Team zwar den Vorsprung etwas leichtfertig, konnte aber in der Crunchtime des Satzes den Sack dann doch zumachen. Einen ganz ähnlichen Satzverlauf sahen die zahlreichen Anhänger beider Seiten dann in Durchgang drei, den der RCS mit druckvollen Aufschlagserien und einer cleveren Passverteilung ebenfalls auf der Habenseite verbuchen konnte. Gerade in diesen Phasen packten die Gäste um das Liberaduo Katharina Schallow und Victoria Vornweg beherzt zu und es ging schon durchaus in Ordnung, dass die zwischenzeitliche Satzführung zum 2:1 auf Seiten des RC Sorpesee zu Buche stand. Negativ gesprochen könnte man in den Sätzen 2 und 4 die Schwächen im RCS Spiel auflisten und eine lange Mängelliste zusammenstellen. Eine alte Trainerweisheit aber besagt: „Wenn man nicht positives zu sagen hat, einfach mal die Fresse halten!“ Und so schreiben wir an dieser Stelle über die wuchtigen Angriffe der Hörder Damen und über das fast fehlerfreie Spiel der Ex-Profi Spielerin Alisha Ossowski, die nicht nur die Annahme der Gastgeberinnen überragend organisierte sondern auch im Angriff einen Sahnetag erwischte und die Lücken im RCS Block gnadenlos ausnutzte. So kam der TV zweimal zum Satzausgleich und es kam wie es an einem tollen Volleyballabend kommen musste, der Tie Break musste entscheiden. Und dieser Entscheidungssatz brachte noch einmal alles auf das Parkett, was den Volleyballsport so attraktiv und spannend macht. Das Spiel wogte hin und her. Der TV konterte eine frühe Führung des RCS bevor es Mitte des Durchgangs umgekehrt ging. Der RCS kam nach kurzer Schwächephase zurück und übernahm die Führung. Bis zum 14:13 kämpften beide Teams verbissen um jeden Ball bevor das Pendel zugunsten der Gastgeberinnen ausschlug und der RCS in eine 2:3 Auswärtsniederlage der Kategorie spektakulär aber nicht unvermeidbar einwilligen musste.

So heißt es für das Team von der Sorpe Wunden lecken, für die verletzten und beruflich verhinderten zurückkehren ins Team und für die Fans der Blauen Wand: Weiter so! Dann so kann man sicher sein, wird 2020 weitere tolle Volleyballabende bereit halten.
 
 

07.12.2019

Oh Du Traurige - RC Sorpesee verliert letztes Heimspiel des Jahres

Das hatten sich Mannschaft und blaue Wand sicherlich anders vorgestellt. Statt Jubel unterm Weihnachtsbaum hieß es nach gut einer Stunde Spielzeit in der Sunderaner Sporthalle: Frust ablassen und Wunden lecken. Vorangegangen war ein Spiel gegen den MTV Hildesheim, bei dem der RCS nur bedingt Impulse setzen konnte. Bereits in Durchgang 1 wurde den knapp 200 Fans auf der Tribüne klar: die Früchte lagen am Abend vor dem zweiten Advent mächtig hoch. In Bestbesetzung trumpften die Gäste aus Niedersachsen auf und konnten schnell Punkt um Punkt erlangen. Da halfen auch die Ansprachen des Trainergespanns in den Auszeiten nicht. Ohne dem nötigen Druck im Aufschlag und zu unflexibel in der Abwehr agierten die Damen vom See, um am Ende etwas Zählbares vorweisen zu können. Und so schalteten die Hildesheimer unter der bestens aufgelegten Cinja Tillmann wie sie wollten. Punkt für Punkt setze sich das Team vom RCS ab und konnte beim 24:18 bereits den ersten Satzball verwandeln. Das saß. Und die Mannschaft von Julian Schallow wollte den Hebel umlegen und sich zurück ins Spiel fighten. Dies gelang zu Beginn des Satzes 2 zunächst. Deutlich agiler agierte die Annahme um Libera Katharina Schallow und Kapitänin Kirsten Prachtel. Das Fundament, um später druckvoll den einen oder anderen Angriff auf dem Feld des MTV reinzudreschen. Frustabbau, wie man es sich wünschen kann. Doch die Mannschaft von Gästetrainer Lazic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit mächtig viel Top-Erfahrung ausgestattet drehten die Gäste ab Satzmitte wiederum auf und schlichen sich Punkt um Punkt an den RCS heran. Wiederum war es MVP Tillmann, die die Wende einläutete und ihr Team auf die Siegerstraße zurückführte. Der Bann bei den Gästen war gebrochen. Was folgte, war ein Angriffsspiel, was die Schwächen des RCS am heutigen Abend noch einmal deutlich machte. Da geriet es fast in den Hintergrund, dass der Satzball des MTV zum 25:21 einem Videobeweis wohl nicht standgehalten hätte. Aber: hätte, hätte... Und so blieb dem RCS-Team um die spätere MVP Alexandra Sharipov nur, auf die nächsten drei Durchgänge zu hoffen. Der ließ sich, wie schon in Satz 2, ordentlich an. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe des Tabellenführers und des Teams mit den nominell besten Einzelspielerinnen der Liga. Sowohl Bonnie Bastert als auch Laura Kemper gelang es immer mehr, ihre Attacken in Punkte zu wandeln. Und als dann Kim Spreyer einen ihrer zahlreichen Blockpunkte feierte, keimte wieder Hoffnung auf dem Feld und der Tribüne auf, auf der auch Sunderns Bürgermeister Brodel Platz genommen hatte. Geht da noch was? Um das Ergebnis vorwegzunehmen: leider nein. Denn auch in Satz 3 gelang es nicht, die notwendige Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Nahezu symptomatisch für das Spiel endete der letzte Ball mit einer Ungenauigkeit in der Abwehr der HSK-Girls. 22:25 und damit leere Hände blieben am Ende dieses Spieltags. "Wir müssen anerkennen, dass wir heute nicht die notwendige Teamleistung aufs Feld gebracht haben, die es braucht, um so einen starken Gegner mindestens mehr ärgern zu können", zeigte sich Co-Trainer Linus Tepe am Ende enttäuscht. Jetzt heißt es für die Damen des RCS aber erst einmal: Pause, Regenerieren, Kopf frei bekommen. Denn eine so intensive Saison mit allein 13 Pflichtspielen in der Meisterschaft sowie zwei Auftritten im Pokal binnen drei Monaten hat die Akkus doch heruntergefahren. "Wir werden im Athletikbereich weiter aktiv bleiben.
 
Ansonsten heißt es: still ruht der Ball bis Anfang des neuen Jahres", gibt Tepe Einblick in die Trainingsplanung der nächsten Wochen. "Heute ist nicht aller Tage. Wir kommen wieder - keine Frage", heißt es aus der Mannschaft. Am 12.01.2020 spielt der RCS das erste Pflichtspiel beim TV Hörde, bevor es am 18.01.2020 gegen den FCJ Köln daheim in die Rückrunde geht.
 
 

29.11.2019

RCS bleibt auf der Überholspur – 3:1 in Cloppenburg bringt die Blaue Wand zum Glühen

Ob es an den zahlreichen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Cloppenburg oder aber dem heißen Auftritt des Gästeteams im hohen Norden lag ist nicht überliefert, am Ende freilich glühte die Blaue Wand in Cloppenburg. So sicherten sich die jungen Volleyballerinnen aus dem Sauerland unter dem Jubel ihrer Fans gegen einen kampfstarken und clever eingestellten Gegner aus Cloppenburg am Ende des langen Auswärtstages drei Punkte und konnten mit bester Laune den Heimweg in Richtung Sorpesee antreten. Den Grundstein für die drei Auswärtspunkte legte das Team vom See dabei bereits in den ersten beiden Durchgängen der rassigen Partie. Denn kaum hatten sich die Gastgeberinnen um ihre umsichtige und abwehrstarke Zuspielerin Elvira Döring, die spätere MVP auf Cloppenburger Seite, versehen, schon hatten die Gäste vom Sorpesee ihre Aufschläge gefunden. Allen voran RCS Außen Laura Kemper stellte den Annahmeriegel des TV Cloppenburg in Satz eins und zwei vor schier unlösbare Herausforderungen. Ein Aufschlag nach dem anderen fand den von Linus Tepe klug ausgewählten Weg ins Feld des TVC und konnte die Annahme der Gastgeberinnerinnen den Ball einmal entschärfen, so hatte die Block- und Feldabwehr der Sauerländerinnen zumeist etwas einzuwenden gegen einen direkten Angriffspunkt des TVC. So gingen die Sätze eins und zwei fast folgerichtig an den Tabellenführer vom Sorpesee, der beim 25:19 und 25:16 den Beweis der eigenen Stärke angetreten hatte und nach Hoffnung aller Mitgereisten einem ungefährdeten Erfolg entgegenstrebte. Die Rechnung hatten die Sauerländerinnen allerdings ohne die erfahrenen Cloppenburgerinnen und ihren taktisch klugen Trainer gemacht. Im dritten Durchgang schlug der TVC zurück, und wie… Nur eine Rotation war es, die den Satzverlust für die Gäste aus dem Sauerland besiegelten. Zwar versuchte RCS Trainer Julian Schallow mit zwei Auszeiten und vier Wechseln alles, den Spielfluss der Gastgeberinnen zu unterbrechen, erfolgreich war er allerdings mit seinen Manövern wie so häufig nicht. So war es zweitweise eine ziemliche Klatsche, die die RCSlerinnen in Satz 3 verkraften mussten. Gegen Ende des Satzes aber schien es so als haben die Sauerländerinnen ihre Einstellung zur Partie wieder gefunden und so war es auch! Nach dem Verlust des dritten Durchgangs ging wiederum ein Ruck durch das RCS Team. Mit besseren Aufschlägen und vor allem einer deutlich besseren Einstellung in der Abwehr war der RCS zurück im Spiel. Zwar warfen die kämpferischen Cloppenburgerinnen wie schon in Satz 3 nunmehr alles in die Waagschale, den Fluss des RCS konnten sie aber zunächst nicht stoppen. Beim 4:7 stockte allen Beobachtern der Partie kurz der Atem. Bei einer Finte kam die bis dato überragende Regisseurin der Cloppenburgerinnen unglücklich auf und musste von RCS Physio Anne Schmitz schnellstens medizinisch versorgt werden. Zwar ging es für die Unglücksrabin nicht weiter, der TVC aber hatte keineswegs aufgesteckt. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team heran und hatte beim 21:21 den Ausgleich tatsächlich geschafft. Was nun folgte war allerdings der Beweis, dass auch mit einem jungen Team die entscheidenden Punkte mit viel Mut zu sichern sind. Bis zum Spielende punktete nur noch der RCS und hatte beim 25:21 ein 3:1 der ganz besonderen Art eingefahren. So feierte das Team um MVP Michelle Henkies und die erneut überzeugende Bonnie Bastert noch bis spät in den Abend gemeinsam mit den Fans einen weiteren Auswärtserfolg, der das Punktekonto des RCS nach der Partie über die 30 Punkte Marke, genauer gesagt auf 31 Punkte anhob. Wer diesen Punktestand zu Weihnachten den RCS Mädels prophezeit hätte, der hätte wohl vor der Saison nur Kopfschütteln geerntet. Nunmehr aber geben sich die Mädels vom See mit diesem Punktestand noch ganz und gar nicht zufrieden. Zum letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag wollen sie die Siegesserie fortsetzen und am liebsten gegen die Damen vom MTV Hildesheim einen Sieg vor eigenem Publikum einfahren. Letzte Chance auf Volleyball also am kommenden Wochenende in Sundern!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Scout Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.  
 

23.11.2019

Bild RC Sorpesee

Liebe Sportfreunde,

„Back on track!“ heißt es für die Mädels vom Sorpesee und ab Satz 2 war der Volleyballabend im Schulzentrum ein Glanzstück des Teamworks, auf dem Feld wie auf der Tribüne!

RCS zurück auf der Siegerstraße – Heimpartie gegen den USC Münster wird zur Volleyballparty

Als die Volleyballerinner des RCS am Samstagabend gegen den USC Münster zum Matchgewinn servierten, hielt es längst keinen der Zuschauer der Blauen Wand vor Rekordkulisse in Sundern mehr auf den Sitzen. So segelte das Aufschlaggeschoss der Sauerländerinnen zwar knapp ins Aus, der kurze Zeit später final eingetütete Sieg war durch den kleinen Fehlgriff aber keineswegs in Gefahr. Vielmehr hatten die Mädels vom Sorpesee in knapp mehr als einer Stunde den Frust der verlorenen Auswärtspartie in Bremen kurzerhand von der Seele geschmettert und dem tapfer kämpfenden Gast aus dem Münsterland in Satz 2 und 3 mit tollen Aufschlägen den Zahn gezogen. Zu Beginn aber lief die Partie ganz anders. Satz 1 sah zunächst ein verhaltenes Abtasten beider Teams, bei dem die Gastgeberinnen etwas schneller in der Wettkampfmodus kamen und dem Spiel ab Mitte des Satzes ihren Stempel aufdrücken konnten. Wie gewonnen so zerronnen aber konterten die Münsteranerinnen den RCS Zwischenspurt gekonnt und waren beim 18:22 aus RCS Sicht schon klar auf Kurs Auftaktsatzerfolg. Dann aber schlug die Stunde der Gastgeberinnen und ihrer verrückten Fans auf der Tribüne. Die Blaue Wand brüllte die RCS Mädels von spektakulärem Punkt zu Punkt. Beim 21:23 war dennoch der USC weiter im Vorteil und musste doch den letzten entscheidenden Konter des RCS einstecken. Mit einem tollen Sideout und drei druckvollen Aktionen aus Aufschlag und Block-Feldabwehr drehten die Gastgeberinnen Satz 1 und gingen mit 1:0 in Front. Mit dem Seitenwechsel zum zweiten Satz schien es als habe jemand von außen das Zweifelprogramm auf Seiten des RCS kurzerhand gelöscht. Die Abläufe auf Seiten der Sauerländerinnen wurden dynamischer, die Aufschläge fanden mit immer größerer Präzision die von Linus Tepe klug ausgewählten Ziele und ließen RCS Physio Anne Schmitz auf der Bank den einen oder anderen Jubelsprung ansetzen. Sie hatte nach der Partie in Bremen und der anhaltenden Grippewelle alle Hände voll zu tun, hatte die ihren aber mit Engelsgeduld und Seelenruhe wieder fit gemacht. So zog der RCS davon. Zunächst leicht, dann ab Mitte des Satzes immer vehementer. Beim 16:10 hatte das Team einen schönen Vorsprung erarbeitet, den man bis zum 21:13 sogar noch leicht ausbauen konnte. Gegen Ende des Satzes schlich sich dann der Schlendrian in das Sideoutspiel der Gastgeberinnen, so dass bis zum entscheidenden 25. Punkt in Satz zwei noch eine Auszeit und zahlreiche starke Aktionen der Münsteranerinnen auf dem Programm standen. Letztlich war es aber doch passiert und beim 25:18 stand die Halle Kopf. Wer nun glaubte, die Schwächephase zu Ende von Satz 2 sollte den RCS auch in den dritten Durchgang begleiten, der sah sich getäuscht. Beim 10:5 hatten die frenetischen Fans auf der Tribüne des Schulzentrums bereits tolle Aktionen gesehen und der USC seine zwei Auszeiten bereits genutzt den aufkommenden Spielfluss der Gastgeberinnen zu bremsen. Bis dato auch mit Erfolg, nach Auszeit zwei aber spielten nur noch die Sauerländerinnen und dies zur Freude der Blauen Wand an diesem Tag wie aus einem Guss. Die Aufschläge schwirrten in Richtung USC Feld und hatte die USC Annahme den Ball einmal unter Kontrolle und unter der klugen Regie von Ex-RCSlerin Lara Drölle eine Punktchance, war es zumeist UCS MVP Johanna Thewes, die im Angriff Akzente setzen konnte. Die übrigen USC Angreiferinnen konnte der RCS gut kontrollieren. Auf der Gegenseite punkteten bei den Gastgeberinnen fast alle Akteurinnen sehr ausgeglichen. So wuchs der Abstand mehr und mehr und beim 20:9 gab es kaum noch einen Zweifel am RCS Sieg an diesem Abend. Beim 25:12 lagen sich die Akteurinnen in den Amen und feierten gemeinsam mit der aufspringenden Tribüne einen ganz wichtigen Heimdreier in der Vorweihnachtszeit. So meldet sich der Tabellenführer an diesem Abend eindrucksvoll zurück und profitiert dabei einmal mehr von einer fabelhaften Heimkulisse. Das Team saugt diese dankend auf und kann den Rückenwind an einem starken Volleyballabend gegen eine weiß Gott nicht schwachen Gast perfekt nutzen. So darf es aus Sicht der Sauerländerinnen gerne weitergehen!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Johanna Voss, Scouts Vanessa Vornweg und Milena Wünnenberg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

Volleyball: U12-Turnier beim RC Sorpesee – Die Jüngsten zeigten tolle Leistungen

Bild RC Sorpesee

Der RC Sorpesee richtete am Samstag den 16.11.2019 ein U12-Turnier für Vereine aus dem HSK und der Umgebung aus. Eingeteilt in zwei Kategorien Profis und Anfänger nahmen 16 Teams aus Südwestfalen hieran teil. Die Anfänger durften zum Teil den angenommenen Ball noch vor dem Weiterspielen fangen oder die Aufgabe mit einem Einwurf bewältigen. Die Spiele konnten in der Vorrunde jeweils in zwei Vierergruppen auf insgesamt Spielfeldern absolviert werden. Während in einem spannenden Finale sich in der Kategorie 2 (Anfänger) das Jungenteam des RC Sorpesee gegen das Gymnasium an der Hönne Menden durchsetzte, verloren die Mädels der 2. Mannschaft des RCS gegen TG RE Schwelm das Spiel um Platz 3 nur denkbar knapp. Der Höhepunkt des Turniers war sicherlich das Finale zwischen dem amtierenden westdeutschen Vizemeister RC Sorpesee Mädchen gegen VV Schwerte. In einem spannenden auf technisch sehr hohem Niveau stattfindenden Drama setzte sich VV Schwerte nur denkbar knapp mit 2:1 Sätzen durch. Dafür holten die Jungs des RCS im kleinen Finale die Bronzeplatzierung. Aber auch viele andere Duelle verliefen äußerst spannend mit viel Bewegung und für die Altersstufe technisch guter Ausbildung. Dank der Unterstützung zahlreicher Eltern und Aktive des RCS lief das Turnier auch reibungslos ab. Viele Kinder können kaum das nächste Turnier erwarten.

Hier die Ergebnisse:

Kategorie 1:
1. VV Schwerte
2. RC Sorpesee Mädchen
3. RC Sorpesee Jungen
4. TG RE Schwelm Mädchen
5. DJK Sümmern Mädchen 1
6. DJK Sümmern Mädchen 2
7. DJK Sümmern Mädchen 4
8. DJK Sümmern Mädchen 3

Kategorie 2:
1. RC Sorpesee Jungen
2. Gymnasium an der Hönne Menden Mixed
3. TG RE Schwelm Mädchen
4. RC Sorpesee Mädchen 2
5. TuS Nuttlar Mädchen
6. RC Sorpesee Mädchen 1
7. DJK Sümmern Mädchen 1
8. DJK Sümmern Mädchen 2
 

26.10.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,
Spitzenspiele bleiben für den RCS ein gutes Omen. In einer rassigen Partie entführen wir drei Punkte aus Emlichheim und können somit den Platz an der Sonne verteidigen!

Das Spiel in Emlichheim gerät zur Nervenprobe Als der RCS Sorpesee mit einem krachenden Block gegen den blendend aufgelegten Schnellangriff der SCU Emlichheim den finalen Punkt zum 27:25 und damit 3:1 Auswärtssieg in der Vechtetalhalle markierte, hörte man die Steine von den Herzen der RCS Spielerinnen förmlich plumpsen. Das Spiel hatte für die zahlreichen und lautstarken Zuschauer beider Seiten zwei Halbzeiten parat, von denen zumindest ein Teil der RCS-Anhänger auf die eine liebend gerne verzichtet hätte. Aber immer der Reihe nach: So zeigte das junge Gästeteam aus dem Sauerland im fernen Emlichheim ab Minute eins der Partie das Gesicht, das den RCS zum Tabellenführer der Dritten Liga gemacht hatte. Druckvolle Aufschläge, gute und stabile Annahme und ein überaus variables Spiel, gleichmäßig verteilt über alle Angriffspositionen. Kurzum, der RCS drückte dem Spiel gegen den Tabellendritten von Anfang an seinen Stempel auf. Die Doppelwechsel funktionierten und die Gäste marschierten unter dem Jubel eines ganzen Busses von Anhängern in Satz 1 auf und davon. Beim 25:18 aus RCS Sicht rieb man sich verwundert die Augen und musste doch konstatieren: „Richtig guter Start ins Spiel, sehr hohe Qualität im Auftaktsatz!“. Kaum weniger druckvoll und überzeugend gestaltete der Tabellenführer von der Sorpe Durchgang 2. Die Aufschläge fanden ihr Ziel und mit der immer besser werdenden Blockleistung auf RCS Seite waren es ab Mitte des Satzes die Sauerländerinnen, die erneut das Tempo anzogen und beim 24:18 bereits wie die sicheren Siegerinnen des Durchgangs schienen. Schon hier aber zeigte Emlichheim seine Kämpferqualitäten und fightete sich eindrucksvoll auf 24:22 zurück, bevor ein Fehlaufschlag der Gäste dem RC Sorpesee dann doch Satz 2 bescheren sollte. Damit aber noch nicht genug, starten die Gäste doch auch noch furios in den dritten Durchgang. Bis zum 10:3 aus RCS Sicht lief das Spiel der Tabellenführerinnen wie aus einem Guss und die Blaue Wand feierte Punkt um Punkt. Dann aber kam es wie es gegen eine erfahrenen und vor allem kampfstarken Gegner wie SCU Emlichheim kommen musste. Die Partie geriet zu einem Ritt auf der Rasierklinge und aus Sicht der Gäste und ihrer Anhänger zu einem Spiel auf des Messers Schneide. Von Ball zu Ball kämpften sich die Gastgeberinnen aus Emlichheim hinein in eine fast schon verlorene Partie. SCU Trainerin Claudia Volkers stellte klug um und RCS Trainer Julian Schallow haderte in dieser Phase wohl zu sehr mit einigen vergebenen Punktchancen auf RCS Seite und der etwas höheren Fehlerquote auf RCS Seite. So kam es wie es kommen musste. Emlichheim biss sich hinein, kratzte bisweilen unmögliche RCS Angriffe vom Boden und hatte vor allem in Aufschlag und Angriff das Risiko deutlich erhöht. Mit Erfolg: der Vorsprung der Gäste schmolz und gegen Ende des Satzes waren beide Teams gleichauf, mit kleinen Vorteilen für den RCS bei eigener Annahme. Drei Bälle später waren es dennoch die Gastgeberinnen, die jubelten und beim 25:23 die konsternierten RCS Spielerinnen in einen vierten Satz zwangen. Eine Herausforderung, die auf RCS Seite allerdings auch jede Spielerin direkt verinnerlichte. So war klar, dass ein Sieg ab jetzt nur noch über den Willen und ebenso viel Kampfkraft wie auf Seiten der Gastgeberinnen zu erringen war. Die RCS Zuspielerinnen erhöhten ihrerseits das Risiko, brachten den Schnellangriff der Gäste in Szene und trotz der immer stärker auftrumpfenden Emlichheimerinnen gelang es dem RCS Team einen Schritt vor zu sein in Satz 4. Beim 23:21 war die Chance da davonzuziehen und ein Polster zu schaffen; beim 23:23 stand das Spiel dann endgültig auf des Messers Schneide. Dreimal spielte das RCS Team unter dem Druck des Gleichstandes aus der eigenen Annahme gekonnt Sideout, bevor der erlösende Punkt zum 27:25 eingefahren werden konnte. Unter dem tosenden Applaus der mitgereisten RCS-Anhänger und des lautstarken und volleyballkundigen Publikums in Emlichheim holten sich im Anschluss beide Teams den verdienten Applaus für eine rassige und vor allem in der zweiten Phase des Spiels spannende Partie ab. Der RCS freut sich zudem über drei wertvolle Punkte in der Ferne bei einem Gegner, der schon viele Teams in der Vechtetalhalle das Fürchten gelehrt hat und in Zukunft lehren wird. So geriet die Rückfahrt für den alten und neuen Tabellenführer vom Sorpesee dann zu einer nächtlichen Feierstunde. Die Gewissheit auch in hektischen und umkämpften Phasen der Sätze die Ruhe bewahren zu können war vielleicht die wichtigste Erkenntnis für das Trainer- und Betreuerteam des RCS, das direkt nach dem Spiel allerdings auch wieder viele Punkte zu verbessern diskutieren konnte.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Milena Wünnenberg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.

12.10.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Sportfreunde,
auf den Punkt da in den Spitzenspielen! Ein besseres Kompliment als verdient drei Punkte in Bonn gemacht zu haben kann es wohl nicht geben und so geriet die Bustour zurück zu einer einzigen Partyfahrt. Wir bleiben an der Tabellenspitze und das nun auch über die Herbstferien 
 
RRCS auf den Punkt topfit – 3:1 im Spitzenspiel bedeutet die Tabellenführung

 
Ein aufmunterndes Nicken sendete Zuspielerin Michelle Henkies ihrer Außenangreiferin und Kapitänin Kirsten Prachtel quer über das Spielfeld. Soeben hatte die erneut absolut überzeugend agierende RCS Spielführerin den zweiten Matchball in der Partie gegen die Drittplatzierten Mädels des SSF Fortuna Bonn vergeben. Kurz ärgerte sich die Annahmereihe, dann war die Konzentration auf dem nächsten Ball da und Kim Spreyer besorgte mit einem beherzten Angriff über Kopf den finalen Punkte zum 25:18 und damit 3:1 in Bonn. Dass es soweit kam, hatte am Ende mit der Leistung aller Akteurinnen auf Seiten der Gäste zu tun und war das Ergebnis harter Arbeit gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden und ausgeglichenen besetzten Gastgeber aus Bonn. Satz eins allerdings sah von Beginn an eine Paradeleistung des RCS. Mit starkem Aufschlagdruck und aus einer über das gesamte Spiel exzellent funktionierenden Annahme heraus dominierten die Damen vom Sorpesee das Geschehen in Bonn von Ballwechsel eins an. Zwar musste das Team unter der Aufschlagregie von Linus Tepe auf die erkrankte Alexandra Shapirov verzichten, es schien aber so als hätte gerade das die verbleibende Zuspielerin im RCS Kader, Michelle Henkies, auf den Plan gerufen. Die junge Langscheiderin zauberte Pass um Pass und führte ihr Team unter dem Jubel des auch in Bonn riesigen RCS Blocks famos durch eine wirklich anspruchsvolle Partie. Bonn fightete und konnte gegen Ende des Satzes leicht verkürzen. Marie Metger sicherte aber weitere wichtige Punkte im Aufschlag und beim 20:12 war der Vorsprung der Gäste zu enorm gewachsen. Zwar verkürzten die Bonnerinnen noch auf 18:24 aber dann war der Auftaktsatz verbucht. 1:0 und rüber auf die andere Seite! Satz 2 sah einen Fehlstart der Gäste. Bonn legte vor und der RCS hatte Probleme den Anschluss zu halten. Die Annahme um Libera Katharina Schallow packte aber ab Mitte des Satzes immer besser zu und das schnelle Spiel des RCS über die Außen und eine glänzend aufgelegte Bonnie Bastert brachten den RCS Punkt für Punkt wieder heran. Vanessa Vornweg und Kim Spreyer entschärften Angriff um Angriff über die Mitte und als auch noch Hanna Fleischer mit drei druckvollen Aufschlägen von der Bank frischen Wind brachte, schob sich der RCS endgültig voran. Auf der Außenposition punktete Laura Kemper zuverlässig und beim 21:18 war der RCS auf der Gewinnerstraße. Bis zum 25:20 wogte das Spiel hin und her, sah aber mit den Gästen vom Sorpesee den verdienten 2:0 Satzführenden. Wieviel Moral aber die Gastgeberinnen aus Bonn an diesem Samstagabend auf das Feld in der Bonner Hardtberghalle gebracht hatten, zeigte sich im dritten umkämpften Durchgang. Der RCS verlor etwas an Qualität im Aufschlag und haderte mit der einen oder anderen unglücklichen Angriffsaktion. Dennoch konnte das Team den jetzt überragend abwehrenden Bonnerinnen Paroli bieten und bis zum 21:21 dranbleiben. Drei Punkt in Folge für den SSF aber brachten Satzbälle und trotz famosen Kampfes fehlte beim 23:24 etwas Spielglück auf Seiten der Gäste, um dem dritten Satz noch die durchaus mögliche Wende zu geben. Beim 25:23 jubelten die Bonnerinnen über den Anschluss und krempelten die Ärmel zur Aufholjagd hoch. So war es auch vor allem der vierte Satz, der den RCS Anhängern im Nachgang der Partie besonders im Gedächtnis geblieben war. Der RCS arbeitete sich zurück in die Partie. Starke Block Feldabwehrarbeit und eine nimmermüde Annahme waren die Basis des RCS Spiels in diesem entscheidenden Durchgang. Bonn versucht alles, schöpfte das Auswechselkontingent aus und brachte auch über die Auszeiten immer wieder gute Impulse. Die Big Points aber landeten am Ende doch auf dem Konto des RCS. Antonia Brenscheidt feierte ihr Drittligadebüt und beim 15:14 war RCS Mitte Leonie Baumeister auf den Plan gerufen. Mit drei guten Aufschlägen und unter der Mithilfe einer starken RCS Feldabwehr ging es für die Gäste auf die Ziel und Siegergeraden. Bis zum 24:16 setzte der RCS Block noch prächtige Akzente und nach den letzten zwei Punkten lagen sich Team und Blaue Wand überglücklich in den Armen. Mit dem 3:1 sichert sich der RCS nicht nur den zweiten Sieg im zweiten Spitzenspiel in Folge, sondern auch die Tabellenführung vor dem spielfreien Wochenende in den Herbstferien. Mit fünf Siegen zum Start ist der Auftakt bis zur ferienbedingten Unterbrechung dem jungen Team damit perfekt gelungen. Für die Mädels vom See heißt es demnach: den Sieg feiern, sich mit den Fans über den famosen Auftakt freuen und im Anschluss mit viel Spannung auf die nächsten Auftritte, dann wieder in der Ferne, vorbereiten.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Antonia Brenscheidt, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.

05.10.2019

Leistungsexplosion und ein Abend vollgepackt mit vollen Emotionen.
 
RC Sorpesee stellt dem Tabellenführer aus Hannover ein Bein und sichert sich die nächsten Punkte vor der Blauen Wand!
RCS entfesselt – Blaue Wand treibt Sorpesee Mädels zum 3:1 gegen den Tabellenführer
Mit einem letzten beherzten Angriff wuchtet Kapitänin Kirsten Prachtel den Ball über die Außenposition des RC Sorpesee ins Feld der überragend kämpfenden Gäste aus Aligse und beim 26:24 in Satz 4 steht das Schulzentrum Kopf. Mit lautem Jubel und unter der starken Regie von DJ Jannik Hoffmann und Chefeinpeitscher Kevin Mattig feierten Fans und Team noch lange nach Abpfiff der rassigen Partie drei überraschende und hart verdiente Punkte beim 3:1 gegen den Tabellenführer aus Hannover. Ein besonderes Strahlen huschte dabei über das Gesicht von RCS-Urgestein Hans Schlecht, der vor vollen Rängen und bei bester Stimmung seinen 70sten Geburtstag feierte. Vor den Jubel aber hatte der Spielplan mit dem bisher ohne Satzverlust gestarteten Gegnerinnen des SF Aligse eine mehr als harte Nuss gestellt. Das Team um Trainer Matthias Raschke fand schnell in die Partie und zeigte bis Mitte des Satzes eine hohe Qualität im eigenen Sideout. Beide Teams waren gleichauf, als RCS Diagonale Bonnie Bastert das erste Mal an diesem Abend im Aufschlag auf den Plan gerufen war. Einen Doppelwechsel auf RCS Seite nutze der RCS für einen Zwischenspurt und hatte bis zum 17:11 definitiv alle Trümpfe in die eigene Hand gespielt. Aligse aber zeigte Klasse, fightete zurück und zwang den RCS beim 19:18 zu einer erneuten Auszeit. Kurz gesammelt und mit neuem Schwung ging es wieder voran. Ein zweiter Zwischenspurt brachte den RCS auf die Siegerstraße und beim 25:22 war der erste Satz auf der Habenseite verbucht. Mit dem Seitenwechsel aber schien es, als hätte dem RCS jemand den Stecker gezogen. Auszeiten, gelbe Karten und auch Wechsel brachten keine Wende und die Gäste des SF Aligse spielten im zweiten Durchgang über weite Strecken ihre Qualität voll aus. Der Vorsprung wuchs und wuchs und die Zuversicht in den Gesichtern der RCS Mädels war für den Moment verflogen. Beim 20:7 schien die Messe schon gelesen aber einige Punkte später war der Fighting Spirit des RCS zurück und die Fans hatten noch lange nicht genug von Durchgang zwei. Bis zum 19:24 robbte sich der RCS unter dem Jubel der Tribüne heran und wenn der Satzverlust auch nicht zu verhindern war, so war doch klar: der RCS hatte noch lange nicht aufgesteckt und biss sich ins Spiel! Mit hochgekrempelten Trikots ging es in Satz 3 und von nun an war der Kampfgeist der Gastgeberinnen das bestimmende Element in einer mitreißenden Partie. Es wurde geflucht, gebrüllt, gejubelt und abgeklatscht und vor allem richtig gut Volleyball gespielt; und das auf beiden Seiten. Trotz aller Intensität und technischen Klasse auf Aligser Seite war es dennoch das Heimteam, das den Rückenwind von der Tribüne einen Tick besser nutzen konnte. Der RCS zog davon und packte im Block immer beherzter zu. Als dann auch die Aufschläge noch die von Linus Tepe ausgemachten Ziele trafen war Sorpesee nicht mehr zu halten und sicherte sich beim 25:18 die 2:1 Satzführung und den ersten Punkt für die Tabelle. Mit dem Seitenwechsel dann aber ein Déja Vu: erneuter Fehlstart für die Gastgeberinnen. Dieses Mal aber korrigierte ein stark agierender RCS das Ergebnis schnell und hatte beim 6:5 die Führung zurückerobert. Bis zum 12:9 boten beide Teams dem begeisterten Publikum in Sundern fantastischen Sport und Aligse fightete zurück. Die erste Führung sicherte sich die Gäste beim 18:17 und den RCS Fans schwante nichts Gutes. Nicht aber mit den Mädels vom See an diesem Tag. Per Doppelwechsel gingen die jungen Gastgeberinnen auf die Zielgerade und erspielten sich unter dem Jubel ihrer Fans beim 24:22 zwei Matchbälle. Aligse wehrte routiniert ab und setzte mit dem krachenden Block zum 24:24 ein deutliches Ausrufezeichen. Umso bemerkenswerter, wie der RCS konterte und die letzten zwei Punkte zum Wimpernschlagsieg verbuchte. Was folgte war Balsam für die RCS Seele. Fans und Team genossen den Moment und freuten sich schlicht über einen mehr als gelungenen Start in die neue Spielzeit. Besonders freuen durften sich die Verantwortlichen darüber, dass trotz aller Umstellungen und Anpassungen am Spiel die Mädels vom Sorpesee an Volleyballtagen wie Samstag schon mit den ganz großen der Liga mithalten können. So zog Trainer Julian Schallow dann auch den Hut insbesondere vor den beiden CASO-MVPs der Partie Hanna Viemann beim SF Aligse und Kirsten Prachtel auf RCS Seite.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Hanna Fleischer, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Milena Wünnenberg, Vanessa Vornweg, Scout Antonia Brenscheidt, Physio Anne Schmitz und Taktikfuchs Linus Tepe.  
 

Netzgeflüster 132 vom 22.09.2019

21.09.2019

Bild von Ralf Litera

RC Sorpesee gewinnt heißen Heimtanz – TV Hörde und der RCS lassen das Schulzentrum Kopf stehen

Liebe Volleyballfreunde, 
„Was für ein heißes Spiel! Sehr coole Leistung beider Teams!“ brachte es RCS Hallensprecher Kevin Mattig nach der Drittligapartie des RC Sorpesee gegen einen bärenstarken Gast aus Hörde auf den Punkt. Und da gab es dann gar nicht mehr so viel zu ergänzen für die beiden Coaches Tonya Williams-Slacanin und Julian Schallow. Dieser Heimauftakt in Sundern hatte es definitiv in sich und wer seinen Platz auf er Tribüne gefunden hatte, der kam vom ersten Satz an vollauf seine Kosten. Lange wogte die Partie im ersten Durchgang hin und her. Die körperlich überlegenen Gäste aus Dortmund hatten im Block und auch im Angriff die etwas besseren Karten, Sorpesee glich durch Einsatz in der Abwehr und eine gute Aufschlagleistung aus. Ab Mitte des Satzes gelang es den Damen von See dann Hörde etwas in die Defensive zu drängen und den Vorsprung bis zum 24:21 auszubauen. Bezeichnend aber die letzten Punkt dieses Durchgangs, die den RCS erst nach einem letzten finalen Schnellangriff aus der Abwehr heraus jubeln sahen. 25:23 der hauchdünne Auftaktsatz und etwas zusätzlicher Rückenwind für Durchgang 2. Zunächst zeigten sich die Gastgeberinnen von den vehement anstürmenden Gegnerinnen aus Hörde in der Folge etwas beindruckt und gerieten schnell in Rückstand. Im Verlauf des Satzes aber war es dann wieder der RCS, der den Fuß Schritt für Schritt mehr auf das Gaspedal bekam. Lohn der Mühen nach zwei Auszeiten war eine hauchdünne 20:18 Führung und das vielbeschriebene Momentum zum Satzende. Was folgte war die einzige längere Schwächephase des RCS oder formuliert man es positiv eine Sternstunde der Aufschlagtaktik des TV Hörde. Mit in Summe fünf messerscharfen Aufschlägen sicherte sich der TV Hörde beim Stand von 24:20 vier Satzbälle. Wenig Zeit also für die Gastgeberinnen hier noch zu korrigieren und doch kämpfte man um jeden Ball. Zwei tolle Aufschläge und einen Block später hatte der RCS beim 24:24 die Führung auf der Kelle und brachte sich doch um den Lohn der Mühen. Zwei einfache Stockfehler kosteten Durchgang 2 und beim 24:26 war bezeichnenderweise alles wieder in der Reihe. So ging das Spiel in die Phase, in der einzelne Punkte und am Ende auch das Quäntchen mehr Biss, Willen und Physis über Sieg und Niederlage entscheiden. Einen schnellen Rückstand egalisierte der RCS und von Spielzug zu Spielzug gelang es dem Heimteam unter dem Jubel der Blauen Wand dem TV Hörde, bei dem vor allem Alisha Ossowski, MVP Svenja Müller und die kampfstarke Libera Frauke Bartonitz herausstachen, den Zahn im Angriff etwas zu ziehen. Hier eine Abwehr, dort ein schöner Block und am Ende wieder die von Linus Tepe glänzend dirigierten Aufschläge: der RCS marschierte davon. Beim 25:19 war Satz 3 und damit der erste Punkt eingetütet und das Team wollte mehr. Physio Anne Schmitz freute sich über das Mehr an Spannung auf dem Feld und als die Sorpeseemädels auch ihre Diagonale im Angriff für sich entdeckt hatten, war der finale Durchgang auf dem Weg. Mit 25:20 in Satz 4 war es dann der RCS, der sich in einer spannenden Partie selbst belohnte und die ersten drei Heimpunkte der jungen Saison auf der Habenseite verbuchte. Ein glänzender Start ins Wochenende für das Team und die Blaue Wand und die Gewissheit auch daheim mit den besten Teams mithalten zu können. Hauptsponsor Peter Braukmann von Caso Germany freute sich mit den Verantwortlichen überschwänglich und ließ die Blaue Wand mit zahlreichen gesponserten Preisen bei bester Laune noch lange ausharren.  
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Michelle Henkies, Laura Kemper, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Sharipov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, die Warm-Up Crew Antonia Brenscheidt und Hanna Fleischer, Scout Marie Metger, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

21.09.2019

Bild von Otto Hartmann

TuS Nuttlar gewinnt Ihr erstes Spiel in der Landesliga 
 
Mit gemischten Gefühlen und viel Vorfreude reiste der TuS nach Schwerte zu ihrem ersten Spiel in der Landesliga. Mit dem TVE Vogelsang wartete der Absteiger aus der Verbandsliga.
Der 1. Satz wurde von beiden Mannschaften recht vorsichtig angegangen und gestaltete sich bis zum 15-15 ausgeglichen. Durch eine starke Aufschlagserie konnte sich Vogelsang einen 5 Punkte Vorsprung erarbeiten, den sie dann zum 25-21 Satzgewinn halten konnten. Ob vom Satzverlust beeindruckt oder doch zu nervös, der TuS Nuttlar kam auch im 2. Satz nicht zu ihrem Spiel. Der Satz ging deutlich und verdient mit 25-17 an Vogelsang.
Im 3.Satz spielte der TuS endlich wie gewohnt und führte von Anfang sehr deutlich. Die Annahme wurde sicherer und somit konnte Vanessa Hümmeke immer wieder die Angreifer optimal einsetzen. Der Satz ging mit 25-13 an Nuttlar. Das gute Spiel ging im 4. Satz weiter und somit auch der 4. Satz und mit Sicherheit der 1 Punkt an Nuttlar. Die Mädels von Trainer Uwe Lück waren in der Landesliga angekommen.
Der 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Nuttlar führte zum Seitenwechsel 8-5 und konnte den Satz in einer spannenden Endphase verdient mit 15-13 für sich entscheiden. Die Mannschaft vom TuS Nuttlar holte sich als Aufsteiger den ersten Sieg und zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
 
Für den TuS spielten: Franzi Arens, Inga Gerke, Katharina Hartmann, Sophia Hartmann, Mareike Heck, Leonie Hümmeke, Vanessa Hümmeke, Angi Jäschke, Maya Kappe, Anna Labe und Nicole Varnhagen  
 

13.09. - 14.09.2019

Zwei Paukenschläge zum Auftakt – RC Sorpesee startet mit zwei 3:0 Erfolgen in die Saison

Liebe Volleyballfreunde,
Rums-Rums… ein ordentlicher Doppelschlag zu Beginn der neuen Spielzeit und das bei Teams, die wirklich nicht von Pappe sind. Da ziehen wir unseren Hut und trainieren fleißig weiter.
 
Da rieben sich einige der anwesenden Zuschauer und auch die fachkundigen Beobachter auf den Coaching-Bänken beider Teams verwundert die Augen: sowohl am Freitagabend beim 3:0 Erfolg beim VOR Paderborn als auch beim 3:0 Meisterschaftsauftakt am Berg Fidel gegen den Vorjahresmeister Münster war das neu formierte Team des RCS voll auf der Höhe des Geschehens. Mehr noch: die Leistung war unter den gegebenen Umständen definitiv ein Fall zum Ziehen der Hüte, aber der Reihe nach… Zu ungewohnter Zeit am Freitagabend und nach einem heißen Ritt über die gut gefüllte A44 hatten es die Volleyballerinnen des RCS im fernen Paderborn mit einem der aufstrebenden Damenteams Ostwestfalens zu tun. Waren die ersten Bälle in der Spielvorbereitung und auch nach dem Anpfiff noch von großer Nervosität auf beiden Seiten geprägt, so konnten die RCS Mädels hier schneller in die Spur finden und überzeugten nach dem Auftaktrückstand vor allem in Aufschlag und Annahme. So brachten den Gäste Punkt für Punkt immer mehr Polster zwischen sich und die Gegnerinnen und sicherten sich Satz 1 letztlich verdient mit 25:15. Ein ganz ähnliches Bild bot sich den Zuschauern in Satz 2. Schneller Rückstand des RCS und nach kurzer Schwäche dann eine beherzte Jagd um jeden Ball. Es war schon erstaunlich mit wie viel Ruhe Block und Feldabwehr auch in kritischen Situationen ihren Job machten und Ball um Ball der wahrlich athletisch guten Paderbornerinnen entschärften. 25:17 der Lohn für die Mühen und beste Voraussetzungen für einen Erfolg in der Ferne. Dass die Gastgeberinnen aber über eine Menge Kampfgeist und Qualität in ihrem Kader verfügten, zeigten sie eindrucksvoll im dritten Durchgang. Der Aufschlagdruck der Sauerländerinnen kam etwas ins Stocken und sofort war Paderborn zur Stelle. Punktete durch starke Angriffe und Blocks selbst, profitierte aber in dieser Phase auch von einigen der wenigen RCS Fehler. Beim 20:18 aus RCS Sicht wurde es eng aber ein kleiner Lauf zum 25:21 sicherte Satz und Sieg und zur Freude aller Aktiven eine Partie gegen den Zweitligameister Skurios Volleys Borken in eigener Halle! „Da geht noch mehr an diesem Wochenende!“ war der Tenor in der Schlussbesprechung in Paderborn und genauso sollte es kommen. Als das Team des RCS nach Vollsperrung der Autobahn im Tross mit vielen versprengten BVB Fans den Weg über die verstopfte A44 diesmal in die andere Richtung gen Münster antrat waren die Voraussetzungen auf dem Papier wohl nicht die besten mit vollen Händen zurückzukehren. Der USC als souveräner Meister der Vorsaison und mit vielen gestandenen Bundesligaspielerinnen gespickt schien schier eine Nummer zu groß für die zwar top motivierte aber doch recht frisch gewürfelte Truppe vom See. So mussten die Gäste im schicken schwarz ihrer druckfrischen Trikots bis zum 10:16 aus ihrer Sicht auch die Überlegenheit der Gastgeberinnen neidlos anerkennen. Das Spiel des USC lief und trotz Auszeiten und Auswechselungen war guter Rat auf RCS Seite doch teuer. „Einfach Gas geben, das wird schon!“ die Ansage in der letzten Auszeit und wie es wurde. Der RCS drehte auf, steigerte sich in allen Elementen und hatte beim 21:21 die Lücke wieder geschlossen. Auch zwei Punkte des USC zum erneuten 21:23 Rückstand brachten das Team nicht aus dem Tritt. Ab jetzt punktete nur noch Sorpesee in Satz 1 und sicherte sich beim 25:23 den vielleicht wichtigsten Satz des Wochenendes. Denn nach dem Seitenwechsel war das Spiel der Gäste vom Sorpesee plötzlich voll da. Die Aufschläge trafen die von Linus Tepe ausgespähten Ziele und unter dem Jubel der zahlreichen mitgereisten Sorpesee Anhängerinnen zogen die Mädels vom See davon. Beim 10:5 war eine kleine Lücke gerissen, die der UCS mit tollen Aktionen aber wieder schließen konnte. Beim 13:13 dann ein erneuter Zwischenspurt des RCS und dieses Mal kam der Konter der Gastgeberinnen zu spät. Münster kämpfte sich zwar wieder etwas heran aber zum mehr als Ergebniskosmetik reichte es beim 25:21 aus RCS Sicht nicht. Klar, dass die jungen Gäste aus dem Sauerland nun Lunte gerochen hatten und den ersten Dreier der Saison sichern wollten. Der USC setzte alles auf eine Karte und versuchte es mit einer neuen, stark verjüngten Aufstellung. Bei aller Intensität und allen Bemühungen waren es aber weiterhin die RCS Mädels, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Die Wechsel funktionierten fantastisch, die Annahme griff beherzt zu und landete einmal ein Ball im Hohen Block der Gastgeberinnen wurde nicht zurückgezogen sondern weiter beherzt angegriffen. Kurzum: der RCS verdiente sich den Erfolg nach wackligem Beginn redlich und beim 25:16 stand der RCS Block samt Team Kopf. Zwei beherzte Auftritte zum Saisonbeginn also, die Lust machen auf eine Menge mehr Volleyball und die natürlich die Vorfreude steigen lassen auf den ersten Heimauftritt der frischen Saison, schon am kommenden Samstag im heimischen Schulzentrum.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Michelle Henkies, Laura Kemper, Marie Metger, Kirsten Prachtel, Katharina Schallow, Alexandra Shapirov, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

13.09. - 14.09.2019

Bild von Ralf Litera

Doppelschlag zum Saisonauftakt – RC Sorpesee startet in Pokal und Meisterschaft

Liebe Volleyballfreunde,
Es geht wieder zur Sache! Endlich… die Vorbereitung war lang aber jetzt darf wieder Vollgas mit gefiebert werden!!! 
„Von Null auf Hundert“ wird es aus Sicht der Volleyballerinnen des RC Sorpesee am kommenden Freitag und Samstag gehen.
Gleich zweimal treten die Damen um die neue, alte Mannschaftsführerin Kristen Prachtel auswärts in Pflichtspielen der Saison 19/20 an. Zwei schwere Aufgaben warten also gleich zum Start auf das Team von der Sorpe. Bange machen gilt allerdings nicht!
Zu etwas ungewohnter Zeit am Freitagabend um 19:30 Uhr trifft der RCS im Achtelfinale des WVV Pokals auf die Gastgeberinnen von VOR Paderborn. Der frischgebackene Regionalligist um seine Trainerin Susanna Turner hat schon in der Vorbereitung gezeigt, dass er mit Drittligisten ohne größere Probleme mithalten kann und mit dynamischem Spiel und guter Laune überzeugt. Somit wird es eine hohe Auswärtshürde für die Mädels vom See, die sie allerdings mit einem extra Schuss Motivation angehen werden. Dem Sieger des Duells winkt nämlich im Viertelfinale ein Duell mit Zweitligameister Borken. Für den RCS wäre dies eine Neuauflage des Vorjahresviertelfinals und ist natürlich alle Anstrengung wert.
 
Wer schon am Freitag mit einem heißen Tanz rechnet, der wird sich am Samstag, vor dem ersten Meisterschaftsspiel des RCS noch mehr die Finger lecken. Mit dem USC Münster treffen die Sorpesee-Damen am Samstag nämlich auf den amtierenden Meister der Dritten Liga, der den Aufstieg nur aus finanziellen Gründen verpasste. Bei den zwei 0:3 Auftritten in der vergangenen Saison zeigte der RCS zwar keine durchweg schlechten Leistungen, konnte aber in Summe keinen Satz für sich verbuchen. So ist auch in der aktuellen Spielzeit die Favoritenrolle wieder klar verteilt, allerdings mit einer klaren Ansage aus dem Sorpesee Lager: „Wir müssen einfach eine bessere Leistung auf´s Feld zaubern!“ bringt es Zuspielerin Michelle Henkies auf den Punkt und ergänzt: „so ganz zufrieden waren wir nämlich nach der letzten Partie in Münster nicht…“ An der eigenen Leistung schrauben und gucken was passiert ist also die Marschroute für den maximal schwierigen Ligaauftakt. Um den Rückenwind für die Partie etwas zu verstärken, setzt der RC am Samstag einen Reisebus ab der Freien Schule am See (Ringstraße 51, 59846 Langscheid) ein. Abfahrt ist um 12:00 Uhr, für einen Unkostenbeitrag von 15€ geht es ab zum Meister!
  

17.08.2019 6. Freienohler Beachvolleyball-Dorfturnier

Foto (TuRa Freienohl)

Am Samstag nahmen insgesamt 11 Mannschaften am 6. Freienohler Beachvolleyball-Dorfturnier teil.
Es wurde kräftig gepritscht und gebaggert. Ob Schützen, Tennisspieler, Fußballer, Handballer, Kegelclubs, Familien oder Arbeitskollegen, traten auf der Beachanlage des WOFI Bades gegeneinander an, um sich am Netz zu messen.
Das Turnier wurde von einem DJ von FR- Events mit schwungvollen Beats bis spät in die Nacht begleitet. Sieger des Turniers wurde das Team des TV Freienohl, die sich ein spannendes Endspiel gegen das Team Chaos am Netz lieferten!
Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Veranstaltung im kommenden Jahr und bedanken uns bei den treuen Helfern!
 

Zusätzlich zu den allgemeinen Berichten und Infos aus unserem Volleyballkreis, habt Ihr hier die Möglichkeit
aus der bzw. zur laufenden Saison Infos und Presseberichte zum aktuellen Spielgeschehen zu platzieren.

 
Info an Uwe Lück