18.05.2019 wU12 – Westdeutsche Meisterschaften 2019

Foto (RCS)

Weibliche u12 wird Vize-Meister! - Volleyschäfchen ziehen ins Finale ein
 
Samstag in der Frühe fuhr der Mannschaftsbulli in Richtung Alfred-Berg-Sporthalle nach Schwerte, die für unsere u12 wie eine zweite Heimathalle ist, da dort bereits die Bezirksmeisterschaften und das Bezirksmeisterturnier ausgetragen wurden.
Wie es für die Mannschaft vom Sorpesee üblich ist, waren sie die erste Mannschaft in der Halle. Nur ein paar Trainer vom VV Schwerte waren schon da. So konnten alle beobachten, was noch für Mannschaften spielen und ein bisschen zocken. Nach einer feierlichen Eröffnungsfeier spielte man das erste Spiel gegen die DjK SF Datteln, welches nach kurzen Startschwierigkeiten 2:0 gewonnen wurde. Als nächstes stand der VoR Paderborn auf dem Programm, den man schon vom Bezirksmeisterturnier kannte. Auch das Spiel wurde souverän gewonnen, sodass man als Gruppenkopf das Viertelfinale erreichte. Da bekamen die Schützlinge von Martin Barthel und Antonia Brenscheidt ebenfalls einen bekannten Gegner, den VC SFG Olpe. Alle, die dieses Spiel gesehen haben, standen kurz vor einem Herzinfarkt. Es spielte Körpergröße gegen Kampfkraft. Im dritten Satz verschenkte man 3 Matchbälle und musste so bis zum 19:17 kämpfen. Das wurde aber mit dem Einzug ins Halbfinale belohnt. Dort traf man auf den TV Hörde, gegen die man denkbar knapp das Bezirksfinale gewonnen hatte. Am Tag der WDM jedoch spielten die Volleyschäfchen sicher auf und gewannen ebenfalls 2:0 und konnten so im Finale den RC Borken-Hoxfeld kaum erwarten. Nach einem Einlaufen "wie bei den Großen" wurde mit viel Publikum der Titel "WESTDEUTSCHER MEISTER 2019" ausgespielt. Leider fehlte es den Mädels vom Sorpesee an Selbstsicherheit, sodass man im Angriff nicht den nötigen Druck aufbauen konnte, um das Konzept der Mädels um Trainerin Kim Lea Telaar zu durchbrechen. Auch in der Abwehr schwing manchmal die Angst vorm Ball mit, sodass ein umkämpftes Finale verdient nach Borken ging, die damit den dritten Meistertitel der Saison 2018/2019 erspielt haben.
Das Trainergespann Barthel / Brenscheidt ist unglaublich stolz auf den Vize-Meistertitel und die gezeigte Leistung der Mädels. An die Leistung heißt es jetzt anzuknüpfen und mit voller Energie in die Vorbereitung zu starten. Abgeschlossen wurde der geniale Tag mit einem gemeinsamen Essen bei Stavros. Ein großer Dank gilt auch dem mitgereisten Fanclub für die großartige Unterstützung!
 
Zu unseren Vizemeistern zählen: Nora Asolli, Lena Barthel, Frieda Bürger, Leonie Steiner und Sara Zimmer
 
 

18.05.2019

Foto (RCS)

RC Sorpesee rockt die Bezirkspokalendrunde in Soest 
 
Nach einer überragenden Saison als ungeschlagener Bezirksligameister mit 20:0 Sätzen und Punkten siegten die Jungs des RC Sorpesee am Samstag in Soest auch noch in der Bezirkspokalendrunde der U14. Nachdem die Vorrunde mit einem klaren 2:0 Sieg gegen SuS Oestereiden und einer vermeidbaren Niederlage gegen den späteren Finalgegner und Vizepokalsieger TV Wanne noch durchwachsen verlief, musste der RCS gegen den anderen Gruppensieger SG Herne ran. Der Überkreuzvergleich konnte nicht dramatischer verlaufen: nach klarem Sieg im ersten Satz und vergebenen Matchball im zweiten Satz musste ein knappes 16:14 für die Entscheidung zugunsten der Jungs um Kapitän Chris Brenscheidt sorgen. In der Platzierungsrunde um die Plätze 1 bis 3 war dann endlich der Knoten geplatzt und die Jungs rockten als Revanche zunächst TV Wanne mit 2:1 nieder, um anschließend noch mit letzten Kräften klar gegen 1. VV Holzwickede mit 2:0 zu gewinnen. Nach fünf Spielen und 12 harten Sätzen tanzten, sprangen und jubelten die Jungs im Kreis „Wir vom Sorpesee!“ und „So sehen Sieger aus!“.
 
Zur Siegermannschaft des RCS gehörten und spielten: Chris Brenscheidt, Magnus Gregoreck, Phil Högter, Jeff Kroner, Simon Levermann, Lando Nolte, Luuk Nolte, Luan Xhigoli
 
 

12.05.2019

Foto (RCS)

RC Sorpesee fährt zur Bezirkspokalendrunde nach Soest
 
Nach einer überragenden Saison als ungeschlagener Meister mit 20:0 Sätzen und Punkten fahren die die Jungs des RC Sorpesee nach Soest zur Bezirkspokalendrunde der U14. Nach den souveränen Auftritten in der Bezirksliga gelten die spielstarken Jungs vom Sorpesee auch in der Endrunde als Mitfavorit. Gegner in der Vorrunde sind TV Werne und TV Wanne. Mit starken Aufschlägen und gezielten Angriffen sollte die Platzierungsrunde erreicht werden, um dann um den Titel mitspielen zu können.
Es spielen für den RCS: Chris Brenscheidt, Magnus Gregoreck, Phil Högter, Jeff Kroner, Simon Levermann, Lando Nolte, Luuk Nolte, Luan Xhigoli.
 

11.05.2019

Briloner Volleyballerinnen holen Bezirkspokal
 
Unverhofft kommt oft - auch wenn vor Turnierbeginn am 11.05.2019 nicht damit zu rechnen war, haben die U18 Volleyball-Mädels des TV Brilon zum Abschluss der Saison den Bezirkspokal geholt und damit der bisher schon sehr gut verlaufenden Runde die Krone aufgesetzt.
 
"Wir wollen mal sehen, was dabei rum kommt, auch wenn wir nur an Erfahrung gewinnen sollten", ging Trainer Simon Ludwig ohne große Erwartungen in dieses Turnier. Vor heimischen Publikum in der Kreissporthalle warteten in der Vorrunde die Mannschaften aus Niederwenigern (Hattingen) und Mengede (Dortmund) auf den TV. Während man das 1. Spiel gegen Niederwenigern mit 2:0 eindeutig für sich entscheiden konnte, mussten sich die Brilonerinnen durch ihre erste Saisonniederlage (1:2) mit dem 2. Platz in der Vorrunde zufrieden geben. Dementsprechend stieß man im Halbfinale auf dem Erstplatzierten der Nachbargruppe TV Asseln. Voller Ehrfurcht begann Brilon diese Partie gegen den vermeintlich stärkeren Gegner, welchem die Briloner Mädels jedoch von Beginn an die Stirn bot. Es gelang sogar zur Satzmitte sich einen 4-Punkte-Vorsprung aufzubauen, der jedoch wieder abgegeben wurde. Der 1. Satz endete knapp mit 24:26. Im 2. Satz zeigte sich jedoch die Moral und Kondition der Truppe von Ludwig, der dann relativ klar mit 25:13 gewonnen wurde. Der entscheidende 3. Satz wurde dann wieder offener, jedoch mit dem glücklichen Ende für Brilon (15:13). Selbst zu diesem Zeitpunkt war Trainer Ludwig schon sehr zufrieden mit dem Resultat. Aber einmal im Finale angekommen, will man auch den großen Titel. Dort galt es die Mannschaft aus Herne zu schlagen. Im 1. Satz sah jedoch überhaupt nichts nach Finalsieg aus. Es offenbarten sich Schwächen in der Annahme und im Angriff wollte auch nichts gelingen, so dass Brilon aussichtslos mit 5:17 hinten lag. Zumindest konnte man sich von dort an etwas fangen und den Rückstand etwas verkleinern (15:25). Diese zurückgewonnene Stabilität übertrug sich in den 2. Satz, den Brilon deutlich konzentrierter und mit kleinen taktischen Änderungen begann. Durch druckvolle Aufgaben und kämpferischen Willen erspielte sich der TV sogar einen kleinen Vorsprung auf 16:11, der dann zum Satzende kurz wieder aufgebraucht war (21:21). Am Ende machten dann aber wieder gute Aufgaben den entscheidenden Unterschied und Brilon gewann mit 25:21. Wieder einmal musste also der Tie-Break her, es war das 3. Mal die Verlängerung für Brilon. Dieser begann erneut denkbar schlecht für Brilon (0:5), aber auch davon ließen sich die Mädels nicht beeindrucken und drehten den Satz bereits zum Seitenwechsel (8:6). Dieser Vorsprung wurde nicht mehr hergegeben, 5 Aufgaben in Folge ohne Fehler machten die Überraschung perfekt.
Damit brach das Team in grenzenlosen Jubel aus und überraschte Abteilungsleiter W.-A. Mertin vermutlich am meisten.
 

13.04.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
es ist vollbracht! Das Team vom See setzt einer ohnehin schon sehr gelungenen Saison ein kleines Pokalkrönchen auf. Bei den zwei Siegen in Schwerte war allerdings noch einmal Schwerstarbeit gefordert und das in etwas veränderter personeller Aufstellung. Lest selbst:
 
RC Sorpesee veredelt eine sehr gute Saison – Siege gegen Schwerte und Olpe sichern den Pokalsieg Mit einem letzten Jubelkreis beschlossen die Volleyballerinnen des RC Sorpesee am Samstagabend die Volleyballsaison 18/19 und feiern mit den abermals zahlreich mitgereisten Fans der Blauen Wand einen sehr gelungenen Abschluss einer ereignisreichen und am Ende sehr erfolgreichen Saison. Mit dem VV Schwerte und der VC SFG Olpe hatte der Pokalspielplan allerdings zwei überaus zähe Gegnerinnen in den Weg des wieder verjüngt antretenden Teams von der Sorpe gestellt. Beide Hürden aber sollte der RCS am Ende überspringen und mit letzten Kräften in den Jubelkreis einbiegen. Von personeller Seite waren die Vorzeichen bei den Sauerländerinnen wie so oft in dieser Saison nicht ganz ideal. Nicole Freiburg und die gerade Mutter gewordene Katharina Schallow fehlten aus gesundheitlichen Gründen, Michelle Henkies plagte eine hartnäckige Schulterverletzung und zu allem Überfluss fiel auch noch Kapitänin Vanessa Vornweg berufsbedingt aus. Die so dezimierte Truppe wurde allerdings tatkräftig unterstützt von Leonie Baumeister, Marie Metger und Milena Wünnenberg aus Reihen der zweiten Mannschaft. Entsprechend holprig geriet der Start in die erste Partie des Tages. Die Annahme hatte alle Hände voll zu tun und auch das Angriffsspiel der RCSlerinnen lief noch etwas schleppend. Beide Teams waren gleichauf, bevor einige kleine Umstellungen auf RCS Seite das Pendel zugunsten der Gäste ausschlagen ließ. Beim 25:19 feierten die Fans beider Lager, Schwerte über eine couragierten und taktisch bestens vorbereiteten Auftritt und der RCS über die Satzführung. Einige Umstellungen und damit verbundenen Anpassungen im Spiel später stand es beim 12:11 für den RCS ziemlich ausgeglichen bevor Schwerte zum Zwischenspurt ansetzte. Bis zum 17:12 punkteten nur die Gastgeberinnen in ihrer besten Phase. Die Rechnung hatte das famos kämpfende VV Team allerdings ohne den RCS gemacht. Unaufgeregt schlugen die Blauen von See zurück und sicherten sich unter Regie von Alina Hustadt, einer tollen Aufschlagserie von Franziska Finke und mit spektakulären Abwehraktionen von Nesthäkchen Marie Metger Punkt um Punkt. Milena Wünnenberg legte bei ihren Einsätzen eine konzentrierte Vorstellung hin und im Endspurt sicherte sich der RCS Satz zwei mit 25:22. Damit war der Widerstand der tapferen Gastgeberinnen dann endgültig gebrochen. Bonnie Bastert und Laura Kemper kamen über die Außen in Fahrt und mit verbessertem Aufschlagdruck zog man mit vereinten Kräften den Schwerterinnen in Satz 3 dann doch den Zahn. Michelle Henkies kam zu Kurzeinsätzen und beim 25:16 war das Ticket fürs Finale gebucht! Für die zweite Partie des Tages aus RCS Sicht kam mit dem VC SFG Olpe ein altbekannter Gegner auf die Mädels vom See zu. Körperlich groß gewachsen und mit gewohnt kämpferischer Einstellung entwickelte sich von Anfang an eine Partie auf Augenhöhe, in der Olpe im Angriff und Block, der RCS aber in Aufschlag und Annahme Vorteile hatte. Bis zum 15:15 egalisierten sich beide Teams, dann fand der RCS in Person von Franziska Finke und Kim Spreyer das Gaspedal und tippte es einmal kurz an. Genug, um einen kleinen Vorsprung zu erspielen und diesen unter kluger Defensivregie von Victoria Vornweg beim 25:22 ins Ziel zu bringen. Auf RCS Seite wechselte danach Kim Spreyer auf die Mitte und hielt gemeinsam mit Franziska Finke den hohen VC Mittelblock in Schach. Bis zum 13:13 wogte das Spiel hin und her, bevor diesmal Olpe zum entscheidenden Zwischenspurt anzusetzen schien. Mit starken Aufschlägen zog das Team unter der gewohnt souveränen Regie von Trainer Michael Jürgens zum 17:12 davon. Da nutzen auch zwei Auszeiten und weitere zwei Wechsel von RCS Coach Julian Schallow nichts. Vor dem Finale aber konnten die Damen vom Sorpesee verkürzten und beim Einbiegen auf die Zielgerade des Satzes beim 20:21 aus RCS Sicht waren beide Teams wieder gleich auf. Gefährlich aus VC Sicht bei einer Aufschlägerin wie Laura Kemper am RCS Service. Und so sicherte die junge Außen vom 21:22 aus RCS Sicht kurzerhand den Satz. Einen Angriff und drei Asse später jubelte beim 25:22 der RCS über die 2:0 Satzführung. Satz 4 brachte erneute Umstellungen auf RCS Seite und mit den nun noch entschlossener aufspielenden Olperinnen einen Gegner, der sich endlich für den großen Aufwand, den das Team von der Bigge betrieb, belohnen wollte. Der RCS haderte mit einigen vergebenen Chancen gegen Mitte des Satzes und konnte nach dem 17:19 das Blatt nicht mehr wenden. Über 23:19 setzte sich Olpe mit 25:19 durch und verkürzte auf 1:2 in den Sätzen. 14 Wechsel auf RCS Seite und die ständig wechselnden Aufstellungen sollten sich am Ende für das Team und die Blaue Wand aber dennoch auszahlen. Franziska Finke wechselte auf die Außenposition und die stärkere Physis auf RCS Seite sollte sich in Satz 4 letztlich auszahlen. Über 8:4 und 11:7 zog der RCS davon und hatte beim 21:15 alle Trümpfe in der Hand. Olpe aber fightete bravourös und konnte bis zum 25:19 aus RCS Sicht noch einige spektakuläre Ralleys gewinnen. Den Pokal aber erhielten am Ende die Damen vom Sorpesee aus Händen der gut organisierten Gastgeberinnen vom VV Schwerte. Für den RC Sorpesee geht es also mit guter Laune, einem Titel und dem Schulterschluss mit der Blauen Wand in die Saisonpause. Eine Pause, die das Team trotz toller Arbeit von Physio Anne Schmitz und Athletiktrainer Matthias Warnck gut gebrauchen kann. Kopfarbeit und Regeneration sind angesagt und parallel lebt der Traum von neuen, großen Aufgaben im WVV-Pokal. Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Marie Metger, Kim Spreyer, Victoria Vornweg, Milena Wünnenberg, Physio Anne Schmitz, Trainer Julian Schallow und die Blaue Wand on the Road .
 

Netzgeflüster 131 vom 07.04.2019

06.04.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
ein Sieg zum Saisonkehraus und noch dazu ein weitere Dreier! Die 40 Punkte Marke haben wir zwar nicht ganz erreicht, aber im Volleyball langen auch 38 Punkte für den sicheren Verbleib in Liga Drei und Platz 5 am Ende.
Das Spiel gegen Aasee zeigte auch über weite Strecken warum: Tolle Leistung, tolle Atmosphäre und jede Menge Dankeschöns.
 

24.03.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
"What the f***!?" - wie man mit enormem Aufwand am Ende leer ausgeht. Das nervt ohne Worte...
 
Maximaler Aufwand, minimaler Ertrag – RC Sorpesee bringt sich selbst um den Lohn der Mühen in Bremen Mit mächtig Frust im Gepäck traten die Volleyballerinnen des RCS am vergangenen Sonntag die lange Heimreise aus dem schönen Bremen zurück an den Sorpesee an. Zuvor hatten sie eine denkwürdige Partie gegen einen bis unter die Haarspitzen motivierten Gastgeber vom TV Eiche Horn verloren. Allerdings nicht wie noch im Hinspiel mit einer Packung und schlechten Leistung sondern mit einer Performance, die gut und gerne auch mit Punkten in der Ferne hätte belohnt werden können. Hätte, hätte, zählt aber nicht. Also Wunden lecken angesagt und den zahlreichen vergebene Satzbällen gerade in Satz 3 nachtrauern, zumindest noch für die Dauer der Heimfahrt. Trotz denkbar ungünstiger personeller Vorzeichen im RC Lager, es fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt mit Nicole Freiburg, Leonie Baumeister und Marie Metger gleich drei eingeplante Akteurinnen, legte der RCS in Bremen eine Start nach Maß hin. Mit Franziska Finke an der Aufschlaglinie nahm das Spiel einen starken Beginn und durch weitere druckvolle Aufschläge konnte das RCS Team in der U20 Formation die routinierten Gastgeberinnen in Satz 1 ganz anständig unter Druck setzen. Der Vorsprung wuchs und Michelle Henkies fand gerade mit den schnellen Bällen immer wieder Lücken im hohen Bremer Block. Der Auftaktdurchgang lief also ganz nach Plan für die Gäste und das junge Team zeigte auch mit nur acht Akteurinnen was mittlerweile in ihm steckt. 25:16 der Lohn für die Mühen und eine konzentrierte Leistung in Satz 1. Mit Seitenwechsel allerdings schien es als habe man den Kader der RCS Damen einmal auf den Kopf gestellt und das ganz ohne dass der in der Vergangenheit häufig wild wechselnde Trainer Julian Schallow daran eine Mitschuld tragen konnte. Es waren de facto dieselben sechs Akteurinnen und Libera Victoria Vornweg, die allerdings in Satz 2 den Start deutlich verschliefen. Erst zwei Auszeiten und einen sieben Punkte Rückstand später waren die Mädels vom See wieder wach und holten unter der Anfeuerung ihrer tollen Fans Punkt für Punkt. Auf der Zielgeraden war die Spannung plötzlich wieder voll da und trotz erneuter gelber Karte vom Trainer war der RCS hellwach. Die Gäste zwangen Eiche Horn mit starken Aktionen in die Verlängerung ohne aber gerade in der Abwehr und im Block entscheidend zuzupacken. Das rächte sich und beim 25:27 waren es dann doch die Bremerinnen, die über den Satzausgleich jubelten. Die Vorentscheidung in einem rassigen und überaus emotional geführten Spiel stand dann in Satz 3 auf dem Programm. Hier zündeten die Anhänger der Sorpeseelerinnen, die Blaue Wand, ein Feuerwerk auf der Tribüne, dass am Ende wohl als beste Auswärtsperformance aller Zeiten in die Geschichtsanalen eingehen wird. Mit Erfolg, peitschten sie das Team doch von Punkt zu Punkt und halfen auch Schwächephasen gut zu überstehen. Als Bonnie Bastert und Kim Spreyer mit guten Aufschlägen zum 24:21 erhöhten schien der erste Auswärtspunkt in 2019 zum Greifen nah und dennoch packten die Gäste nicht zu. Zwei halbherzige Aktionen und eine enge Entscheidung später war es trotz weiterer zwei Satzbälle wieder der TV Eiche Horn, der beim 28:26 routiniert und abgezockt den Satz klaute. Zwei Rückschläge mit Wirkung, soviel war klar und bewahrheitete sich auch in Satz 4. Zwar war dem RCS Team das Bemühen auch im finalen Durchgang nicht abzusprechen, allein die dafür erforderlichen Impulse kamen nicht. Trainer Schallow veränderte sein Team kaum und konnte in den entscheidenden Phasen keine wesentlichen Akzente setzen. So dominierten die Gastgeberinnen trotz zweier Auszeiten und in allen Sätzen ausgeschöpften Wechselkontigentes auch Satz 4 und verdienten sich beim 25:18 die drei Punkte vor eigener Kulisse zum Saisonabschluss redlich. Gerade gegen eine gut aufgelegte Bernice Andoh und die wie immer abgezockt agierenden Ina Schultze und Sandra Zeppelin hatte der RCS zu häufig das Nachsehen, da halfen am Ende auch die phantastischen Anhänger der Blauen Wand nicht. So blickte man nach dem Spiel in betrübte Gesichter allenthalben. Ganz anders hatten sich Team und Anhänger den letzten Auftritt in der Ferne vorgestellt und zu tief saß die Enttäuschung über einen Abend ohne Lohn, der die Laune schon ganz schön verhagelte. Artig gratulierte man also den erneut großartigen Gastgebern aus Bremen und trat erneut mit leeren Händen die Heimreise an. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit allerdings, an dieser Stelle kommt der Spielplan den Damen vom See entgegen. Damit konzentriert sich jetzt alles auf einen letzten und vor dem Hintergrund der letzten Ergebnisse umso wichtigeren Auftritt in Sudern. In zwei Wochen ist dann endgültig die letzte Chance gekommen, für den RCS dann sicher, um sich und die Fans auch mal zu belohnen.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer und Taktikfuchs Linus Tepe und Trainer Julian Schallow. .
 

16.03.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
hauchdünn vorbei an einem weiteren Heimerfolg und dennoch war im Schulzentrum mal wieder einiges geboten am Volleyballsamstag. Am Ende machte auf Seiten der Gäste eine ganz große ihrer Zunft den Unterschied, lest selbst:
 
Heimserie reißt im Spitzenkrimi – Wiebke Silge als Zünglein an der Waage im Schulzentrum Keine andere als Wiebke Silge konnte am vergangenen Samstag den entscheidenden Punkt im fünften Satz zum 3:2 Sieg des BSV Ostbevern gegen den RCS erzielen. Tatsächlich war es die Ex-Nationalspielerin auf Seiten der Gäste, die in den entscheidenden Momenten einige Argumente mehr auf ihrer Seite hatte. Daran konnte auch der der weiß Gott glänzend agierende Mittelblock des RCS um Franziska Finke, Vanessa Vornweg und Leonie Baumeister nur phasenweise etwas ändern. So waren die Damen vom See keinesfalls Spielball der designierten Aufsteigerinnen aus dem Münsterland, vielmehr war es ein rassiges Klassespiel, das die vollbesetzte Tribüne im Schulzentrum zu bestaunen bekam. Mit dem schlechteren Ende für das Heimteam, das nach der Partie aber dennoch eine Menge Sympathien für einen niemals endenden Kampf erntete. Schon der erste Durchgang zeigte im prall gefüllten Schulzentrum von Sundern ein Spiel, dass an Emotionen und druckvollem Volleyball kaum zu überbieten war. Der RCS startete mit viel Schwung in die Partie und es entwickelte sich ein Fight auf Augenhöhe. Die Annahme um die kurzfristig eingesprungene Kirsten Prachtel und Victoria Vornweg arbeitete auf hohem Niveau und beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe in Richtung letztes Satzdrittel. Die wiedergenesene Franziska Finke rückte für Newcomerin Leonie Baumeister in den Mittelblock und entschärfte mit ihrer Partnerin Vanessa Vornweg Ball um Ball. So konnte der RCS gegen Ende eine kleine Lücke reißen und Satz 1 auf der Habenseite verbuchen. 1:0 Satzführung und eigentlich der beste Grund Rückenwind zu spüren. Der Auftakt zu Satz 2 verlief für das Heimteam allerdings alles andere als nach Plan. Beim 1:11 hatte der wieder einmal glücklos agierende Trainer Julian Schallow bereits beide Auszeiten ohne Wirkung verpulvert und der Vorsprung der Gäste sollte auch bis zum Ende nicht mehr schrumpfen. Daran konnten auch die formidablen Einsätze von Alina Hustadt und Bonnie Bastert von der Bank nichts mehr ändern. Ostbevern war enteilt und trotz großen Kampfes nicht mehr zu stellen. Beim 14:25 jubelten die Gäste und ihre mitgereisten Fans über den Satzausgleich. Schon in dieser Phase wurde auf der Tribüne klar, dass die Stimmung beider Lager von gegenseitigem Respekt und fairer sportlicher Anerkennung geprägt war. Seinen Teil dazu bei trug das gute Gespann der Unparteiischen, die Emotionen zuließen, das Spiel gut kontrollierten und mit viel Fingerspitzengefühl leiteten. Noch etwas betäubt vom desolaten zweiten Satz strauchelte das RCS Team in Satz 3 und hatte leider den nächsten Rückschlag zu verkraften. Libera Victoria Vornweg musste verletzt immer kürzer treten und wurde ab dem Ende des Satzes durch Rückkehrerin Kristen Prachtel ganz entlastet. Die Annahme des RCS funktionierte aber trotz aller Umstellungen exzellent und entschärfte die starken Aufschläge der Münsteranerinnen bestens. Allerdings fehlte es im Angriffsspiel des RCS etwas an Druck. Die meisten auf Sicherheit gespielten Angriffe parierte die gute Feldabwehr des BSV und so verließ die sonst so druckvollen Außenpositionen im Spiel des RCS etwas der Mut. Mit Folgen: der BSV sicherte sich die entscheidenden Punkte und hatte beim 25:20 das Spiel gedreht. Wer aber nun glaubte, dass die Moral der Gastgeberinnen nach dem Punktverlust gebrochen war, der hatte die Rechnung ohne den RCS gemacht. Bonnie Bastert wechselte auf die Diagonale und wirbelte die Gäste ab Beginn des vierten Durchgangs ordentlich durcheinander. Das Spiel der Mädels vom See nahm an Fahrt auf und plötzlich war das Funkeln in den Augen der Gastgeberinnen wieder da. Der RCS Express nahm Fahrt auf und unter der Regie von Kevin Mattig, Paul Grote und Jakob Pöttgen war die Stimmung auf der Tribüne auch bald wieder auf dem Siedepunkt angekommen. Bis zum 25:17 hatte der Satz noch eine Menge spektakulärer Punkte parat aber in den meisten Fällen war es der RCS, der jetzt die besseren Antworten parat hatte. 2:2 und es kam wie es kommen musste: Tiebreak zwischen zwei ebenbürtigen Teams. Und auch Satz 5 sollte alles bieten, was man in einem rassigen Spiel verlangen konnte. Tolle Ralleys, krachende Angriffe und Spannung noch und nöcher. Der RCS startete gut, musste dann aber eine bittere Durststrecke überstehen. Alle Wechsel und Umstellungen von Coach Schallow nutzen nichts, beim 3:8 war der Satz fast verloren. Dennoch fighteten die Damen vom See zurück und suchten ihre Chance den Rückstand zu verkürzen. Einzig Wiebke Silge stand dem Vorhaben mit immer wieder spektakulären Aktionen im Wege. Bis zum letzten Punkt, und auch den machte sie. 2:3, Heimniederlage und enttäuschte Gesichter allenthalben. Schon eine halbe Stunde nach dem Spiel aber war die Stimmung im Schulzentrum eine andere. Die erste Enttäuschung war verraucht, die Fans blieben auf ein Bier oder zwei und mit etwas Abstand konnten beide Lager dem Geschehen auf dem Feld etwas abgewinnen: Volleyball vom Feinsten, maximaler Sport und das mit ganz viel Herzblut auf beiden Seiten. Eine tolle Atmosphäre gab es noch dazu und am Ende war man auch auf Seiten der Sauerländerinnen fast traurig, dass es nur noch zwei Spiele in dieser Saison zu spielen sind. Dann vielleicht mit erfolgreichem Ausgang aus RCS Sicht.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Prachtel, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Dr. Linus Tepe und Trainer Julian Schallow .  
 

02.03.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
die Heimserie in 2019 hält und dieses Mal bekamen die Damen aus Senden die neue Heimstärke des RCS zu spüren. Eine tolle Karnevalskulisse der Blauen Wand und ein perfekter Start in die Feierlichkeiten für Fans und Team. 
 
Mit Pauken und Trompeten – RC Sorpesee dominier das Karnevalsduell gegen den ASV Senden Als ein Aufschlagfehler der Gäste aus Senden den 3:0 Sieg des RC Sorpesee im närrischen Duell mit dem ASV besiegelte stand die Blaue Wand im Schulzentrum Kopf und Team und Trainer feierten den Erfolg im Jubelkreis. Bis zu diesem Moment aber war es der erwartet harte Kampf um jeden Ball, in dem der RCS im Gegensatz zum Hinspiel aber an diesem Abend die durchschlagskräftigeren Argumente auf der Habenseite hatte. Am Ende setzte sich die Klasse der Gastgeberinnen insbesondere in Aufschlag und Angriff durch. Der 3:0 Sieg und die damit verbundenen drei Punkte machen für den RCS in den letzten vier Spielen alle Rechenexempel unnötig: es bleibt mindestens bei Liga Drei am See und das konnte am Karnevalssamstag ausgiebig gefeiert werden. Der RCS startete gegen die mit Ex-RCSlerin Leonie Hoffmann und der aus der zweiten Liga vom VC Stralsund zurückgekehrten Pia Schulte-Döinghaus verstärkten Sendenerinnen druckvoll. Michelle Henkies setzte zu Beginn des Spiels Akzente in Aufschlag und Zuspiel und Leonie Baumeister war bei ihrem Starting-Six-Debüt die Anspannung zwar anzumerken aber sie machte mit der Unterstützung einer Top aufgelegten Franziska Finke im Mittelblock den Sendenerinnen das Leben von Minute zu Minute schwerer. Sorpesee ging in Führung, über Außen fanden Nicole Freiburg und Laura Kemper immer wieder Lücken im ASV Block und auf der Diagonalen brauchte die spätere MVP Kim Spreyer einige Bälle um die Abstimmung zu finden. Beim 19:17 dann schlug die große Stunde von Alina Hustadt und Bonnie Bastert, die mit ihrem Doppelwechsel dem ersten Satz den Stempel aufdrückten. Fünf starke Aufschläge und gute Blockaktionen später war es um Senden in Satz 1 geschehen und Nesthäkchen Marie Metger legte zwei starke Aktionen obendrauf. Der RCS wechselte beim 25:18 die Feldseiten und freute sich über die 1:0 Satzführung. Der Start in Satz 2 allerdings misslang den Gastgeberinnen gründlich. Die Annahme um eine engagiert organisierende Victoria Vornweg hatte alle Hände voll zu tun und das Angriffsspiel des RCS geriet ins Stocken. Beim 9:14 war Redebedarf, bevor starke Aufschläge von Franziska Finke und ein immer besser werdendes Stellungsspiel in der Abwehr die Gastgeberinnen zurück ins Spiel brachten. Beim 17:17 war die Partie wieder ausgeglichen und Vanessa Vornweg kam zurück in den Mittelblock. Ab dem 21:20 war dann auf RCS Seite endgültig Endspurt angesagt und bis zum 25:21 machten die Gäste aus dem Münsterland nur noch einen einzigen Punkt. Der RC Sorpesee fand das Gaspedal und steuerte mit dem 2:0 in den Sätzen mit großen Schritten in Richtung Heimsieg Nummer fünf in 2019. Eben dieses Unterfangen sollte in Satz 3 mit einer geänderte Aufstellung in Angriff genommen werden. Bonnie Bastert rückte nach ihren Einsätzen auf der Diagonalen in Satz 1 und 2 nun auf die Außenposition und entlastete die bärenstarke Nicole Freiburg. Michelle Henkies und Alina Hustadt ergänzten sich im Zuspiel vorzüglich und über die Mitte wirbelten weiterhin Franziska Finke und Leonie Baumeister den großgewachsenen Block der Sendenerinnen durcheinander. Je länger der Satz dauerte, desto mehr drückten die Gastgeberinnen dem Durchgang ihren Stempel auf und legten vor allem im Aufschlag wieder einige Schippen drauf. Als dann auch noch Kim Spreyer auf der Diagonalen das Visier perfekt eingestellt hatte, war es um die aufopferungsvoll kämpfenden Sendenerinnen dann doch geschehen. Beim 24:19 schien das Spiel schon gewonnen, doch die gegnerische Blockberührung wurde nicht gewertet. Die Sendenerinnen nutzen den kurzen Spannungsverlust auf RCS Seite geschickt für drei Punkte in Folge. Zu mehr als Ergebniskosmetik sollte es dann aber doch nicht mehr reichen und beim 25:22 stand das Schulzentrum dann endgültig Kopf. Nach dem Spiel dankten Team und Fans neben dem Spieltags Sponsor ALS, der eine Verlosung von tollen Preisen organisiert hatte, auch Ute Schlecht. Die Vorsitzende des RCS, die unter der Woche ihren 66. Geburtstag gefeiert hatte, wurde von der Mannschaft nachträglich mit drei Punkten und einem selbstgebackenen Kuchen bedacht. Nach den Ehrungen und der Verlosung konnte es dann endgültig losgehen mit den Karnevalsfeierlichkeiten auf Seiten der gut gelaunten Gastgeberinnen und ihrer zahlreichen Anhänger.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Marie Metger, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Coach Julian Schallow.
 

16.02. - 17.02.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
Auf die Niederlage folgt der Sieg
 
Mit bedröppelter Miene standen die Spielerinnen des RC Sorpesee am Samstag in weiten Rund der Sporthalle Berg Fidel. Just hatte das Team um Kapitänin Vanessa Vornweg das Spitzenspiel der dritten Liga West der Frauen gegen den Klassenprimus des USC Münster 2 mit 0:3 verloren. Da war es verständlich, dass der Frust die Lust überwog. Dabei starteten die Damen aus dem Sauerland couragiert. In Durchgang eins passte viel zusammen. Die druckvollen Aufschläge trafen die richtigen Ziele, der eigene Spielaufbau glückte ein ums andere Mal. Da konnten die teils festen Angriffe der erfahrenen Mannschaft aus Münster (zahlreiche Bundesliga und Nationalspielerinnen trugen das grüne Münster-Trikot) anfänglich etwas leichter weggesteckt werden. Doch das war vielleicht ein bisschen zu leicht. Denn mit zunehmender Satzdauer fand auch der USC immer besser ins Spiel. "Das Genick hat uns die Aufschlagserie von Sarah Petrausch gebrochen", gab ein sichtlich enttäuschter Trainer Julian Schallow nach spielende zu Protokoll. Wie Recht er hatte. Denn aus einer Zweipunkteführung hieß es am Ende, einem Rückstand hinterherzulaufen. Das indes gelangen zu wenig. Folgerichtig sicherte sich die USC-Auswahl den ersten Satz. Im Ergebnis nicht anders verlief auch der zweite Teil des Spiels. Immer wieder konnten die Mannschaften hüben wie drüben Zähler für das eigene Punktekonto verbuchen. Ein munterer Schlagabtausch entstand. Ganz zur Zufriedenheit der Fans, unter denen sich - neben einer großen blauen Wand - auch-Prasident Hubert Martens und Ehrenpräsident Matthias Fell befanden. Doch auch in diesem Durchgang wollte dem RCS nicht der "Todesstoß" gelingen. All zu häufig lief sich das junge Team vom See von der beeindruckenden Erfahrung auf der anderen Netzseite vernatzen. Der Bann war nach dem verlorenen zweiten Durchgang gebrochen. Münster spielte das Ding sicher nach Hause und freute sich über den nächsten Erfolg, der ihnen die Tabellenführung weiter sichert. Zumindest ein Teammitglied konnte sich am Samstag etwas freuen: Co-Trainer Linus Tepe erhielt aus den Händen von Hubert Martens die Silberne Ehrennadel des Verbandes. "Ich hatte mich über einen Sieg natürlich mindestens genauso gefreut. Aber auch diese Auszeichnung ist eine gelungene Überraschung und macht mich ein wenig stolz", so der Co.
 
Über Siege könnte er sich dann aber gemeinsam mit Geburtstagskind Katharina Schallow am Sonntag in der ersten Runde des Bezirkspokals freuen. In Dortmund trat die nochmals verjüngte Mannschaft zunächst gegen den Landesligisten TV Jahn Dortmund an. Nach einer unkonzentrierten Phase im ersten Satz steigerte sich die Schallow-Truppe ab Satz zwei und konnte den erwarteten Sieg einfahren. "Das war schon ein kleiner Kraftakt. Jahn hat es wirklich toll gemacht und sich mächtig ins Zeug gelegt", freute sich Michelle Henkies, die heute die Kapitänsbinde für die abwesende Vanessa Vornweg trug.
Im zweiten Spiel gegen Regionalliga-Tabellenführer TV Hörde war es wieder der erste Satz, der den Traum von der nächsten Runde fast zerstört hätte. Der Hörder Mädels spielen befreit auf und konnten durch druckvolles Angriffsspiel ein ums andere Mal punkten. Doch gehören zum Sieg im Volleyball nun einmal drei gewonnene Sätze. Und daran scheiterten die Gegner. Denn ab Satz zwei dominierten die RCS-Girls insbesondere durch konsequentes Aufschlagspiel. Die Dortmunder Annahme wackelte - und fiel. Vor allem im letzten Satz zeigte der Drittligist aus dem Sauerland, wo der Hammer hängt. 25:11, das war ein Ausrufezeichen zum Ende des Wochenendes.
Damit hat der RC Sorpesee das Bezirkspokalfinale am 13.04.2019 erreicht.
 

09.02.2019

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
Was für eine Partie!!! Werbung für den Volleyballsport, fantastische Ballwechsel und eine Stimmung die ihresgleichen sucht. Am Ende zog das Team von der Sorpe sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf und siegte mit viel Biss und Willen, aber lest selbst...
 
Volleyballkrimi im Schulzentrum – RC Sorpesee zwingt den VCO Münster in die Knie Am Ende eines denkwürdigen Volleyballabends im Schulzentrum besiegte der Landesleistungsstützpunkt den Bundesleistungsstützpunkt und die Fans beider Lager applaudierten zwei aufopferungsvoll kämpfenden Teams für eine tolle Leistung und Volleyball pur mit Herz und vollem Einsatz. Das 3:2 für die Gastgeberinnen fühlte sich so ob der tollen Leistung der Gäste aus Münster, einer überragenden Blauen Wand um Hallensprecher Kevin Mattig und DJ Jannik Hoffmann und der kämpferischen Einstellung der RCS Mädels am Ende ziemlich gut an. „Rein spielerisch war sicher nicht alles Gold…“ gab Co-Trainer Linus Tepe nach dem Spiel zu Protokoll „…aber ein Wahnsinnskrimi und eine tolle Moral der Mädels!“ ergänzte der Taktikfuchs vom Sorpesee. Tatsächlich bot das Spiel alles was ein guter Samstagskrimi bieten muss und fesselte Fans und Teams. Im ersten Satz erwischten die Gastgeberinnen von der Sorpe einen Einstand nach Maß. Das Team um den allzeit aufmerksamen Mittelblock mit Franziska Finke und Vanessa Vornweg setzte sich ab dem 8:8 leicht ab und profitierte dabei von ihrer größten Stärke, dem Aufschlag. Als RCS Außen Laura Kemper zur Aufschlaglinie schritt hatte sie das Messer zwischen den Zähnen und zerlegte den VCO in Satz 1 fast im Alleingang. Zwei Auszeiten und zahlreiche Aufschläge später war es um das junge Gästeteam geschehen und der RCS transportierte den Vorsprung in Richtung Satzende. Spektakuläre Sideouts folgten tollen Ralleys und unter dem tosenden Applaus der Tribüne sicherte sich der RCS Satz 1 mit 25:22. Seitenwechsel und auf RCS Seite die Idee einen Gang zuzulegen. Anstatt aber die Kupplung zu treten und hochzuschalten schien das RCS Getriebe plötzlich mit einem kapitalen Getriebeschaden außer Gefecht. Nichts lief plötzlich mehr rund auf Seiten der Sauerländerinnen und Trainer Julian Schallow schien in den Auszeiten und bei den Wechseln auch nicht das goldene Händchen gefunden zu haben. Alina Hustadt kam nach ihrer Verletzung von der Bank zurück ins Spiel und dennoch war den Gästen aus Münster in Satz 2 nicht beizukommen. Leider verletzte sich die Spielführerin der Münsteranerinnen bei einer unglücklichen Blockaktion auf dem Fuß ihrer Außenblockerin am Sprunggelenk. RCS Physio Anne Schmitz war zwar schnell zur Stelle, an ein Weiterspielen war aber dennoch nicht zu denken. Egal was das RCS Team um die eifrig wechselnden Außen auch probierte, dem VCO war in Satz 2 nicht beizukommen. Der bestens vorbereitete Trainer Christian Wolf dirigierte sein Team virtuos und beim 25:15 verpasste Münster dem RCS eine krachende Ohrfeige, von der sich Team und Blaue Wand erst wieder erholen mussten. Gut, dass die Mannschaft um Zuspielerin Michelle Henkies an diesem Abend auch nicht angetreten war, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Zwar plagten RCS Libera Victoria ab Satz 2 heftige körperliche Probleme, die Annahme neben Bonnie Bastert, Nicole Freiburg und Laura Kemper verrichtete aber dennoch Schwerstarbeit auf hohem Niveau. Beim 17:14 hatten die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung erarbeitet, nur um aber in der Auszeit beim 17:18 wieder hinten zu liegen und die nächste Attacke zu besprechen. Bis zum 23:23 wogte das Spiel hin und her, dann aber war die Chance zuzupacken für den RCS gekommen. Zwei RCS Lobs und starke Gegenangriffe der Münsteranerinnen später stand es 23:25 und der RCS stand beim 1:2 mit dem Rücken zur Wand. Mit dem Rücken zur Wand aber gab es für den RCS nur noch eine Richtung: die Flucht nach vorne! Kim Spreyer legte auf der Diagonalen einen Gang zu und das Spiel des RCS nahm aus einer sicheren Annahme wieder deutlich an Fahrt auf. Dennoch hatten die Gäste aus dem Münsterland über die hohen Außenpositionen immer wieder gute Lösungen parat. So blieb die Partie auf tollem Niveau bis zum 17:16 aus RCS Sicht ein Kopf an Kopf Rennen. Dann leistet sich RCS Coach Julian Schallow ein kleines Scharmützel mit dem Schiedsgericht, das dieses mit einer gelben Karte und einem bösen Blick allerdings vehement zurückwies. 17:19 und ein angezählter Trainer, da war das Team von der Sorpe urplötzlich auf den Plan gerufen. Vanessa Vornweg und Franziska Finke erhöhten die Schlagzahl und ab Punkt 20 gab der RCS den Ton an. Beim 25:20 war alles wieder auf Null und der Tie Break musste die Entscheidung bringen. Ein Tie Break, der es wie das gesamte Spiel voll in sich hatte. Der VCO legte vor und hatte bis zum 7:6 die Nase vorne in einem nun mehr und mehr dramatischen Spiel. Beide Teams fighten um jeden Ball und die letzten 15 Minuten der Partie entschied die Blaue Wand kurzerhand, die Bänke im Schulzentrum nicht mehr zu nutzen: Standing Ovations für die Action im Schulzentrum. Zurecht: Vanessa Vornweg servierte stark und was an Angriffen auf Münsteraner Seite übrig blieb fischten Franziska Finke und Kim Spreyer aus der Luft. Laura Kemper zeigte ein letztes Mal ihre Künste von der Aufschlaglinie und Youngster Bonnie Bastert war es vorbehalten die beiden letzten Bälle über die Außenposition zu versenken. Als der letzte Punkt zum 15:9 nach tollem Sprungpass von Michelle Henkies auf dem Boden den Münsteranerinnen einschlug stand das Schulzentrum Kopf und Team und Blaue Wand feierten einen grandios erkämpften Sieg. Zwei Punkte für den vorläufigen zweiten Platz in der Tabelle, tolle Moral und eine Blaue Wand, die wieder mal wie eine Eins hinter dem Team stand: Was will man mehr… Ganz einfach: Weitere Punkte und einen furiosen Endspurt für die Saison. Am Ende zudem noch eine schnelle Genesung der VCO Spielerin. Alles das ist freilich nicht ausgeschlossen aber bislang nur ein Plan…
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.  
 

Netzgeflüster 128 vom 09.02.2019

02.02.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
mit einem Brustlöser der ganz besonderen Art hält unser Team die Heimserie am Leben. Das 3:1 gegen den Tabellendritten war hart verdient und bringt drei wichtige Punkte für die Rückserie!
 
Heimdreier gegen den Tabellendritten – RC Sorpesee gelingt die Revanche gegen Bonn Nicht gerade perfekt waren die Vorzeichen beim RC Sorpesee vor dem Duell mit dem Tabellendritten aus Bonn. Zuspielerin Alina Hustadt musste verletzt passen, Youngster Marie Grützbach und Leonie Baumeister mit der zweiten Mannschaft über aufreibende fünf Sätze gehen und noch dazu steckte den jungen Damen vom See die Niederlage aus Cloppenburg unter der Woche ganz merklich in den Knochen. Umso erstaunlicher, was sich ab 19 Uhr auf dem Center Court des Schulzentrums Sundern ereignete. Der RCS zeigte eine Leistungsexplosion, dominierte die Partie gegen die favorisierten Gäste über weite Strecken und sicherte sich am Ende beim 3:1 verdient die volle Anzahl an Heimpunkten. Schon der erste Satz zeigte, wie sehr das Team von der Sorpe sich vorgenommen hatte trotz aller Widrigkeiten und einem mit prall gefülltem Kader angereisten Gegner die Heimserie weiter auszubauen. Das Trainerteam auf RCS Seite schickte Michelle Henkies im Zuspiel Kim Spreyer über die Diagonale, Laura Kemper und Nicole Freiburg über Außen und Kapitänin Vanessa Vornweg sowie ihre kongeniale Partnerin Franziska Finke im Mittelblock in die Partie gegen Bonn. Schnell fanden die Damen vom See in die Partie und konnten sich früh etwas absetzen. Die Annahme um Libera Victoria Vornweg arbeitete zuverlässig und im Aufschlag hatten einige der RCS Akteurinnen einen Sahnetag erwischt. Allen voran die spätere MVP Michelle Henkies und RCS Außen Laura Kemper stellten den Annahmeriegel der Gäste vor große Probleme. Als Bonnie Bastert die Diagonalposition von Kim Spreyer übernahm war es um die Bonnerinnen in Satz 1 geschehen und der RCS sicherte sich den Auftaktdurchgang souverän mit 25:15. Stark vorgelegt und genauso sollte es weiter voran gehen. Nicole Freiburg und Laura Kemper wechselten die Positionen und der RCS nahm weiter Fahrt auf. Die Aufschläge fanden die von Co-Trainer Linus Tepe anvisierten Ziele und der Mittelblock des RCS wehrte einen Angriff der Bonnerinnen nach dem anderen ab. Dennoch spielte Bonn schon in Satz 2 seine ganze Erfahrung aus und konnte die Partie bis zum 17:17 ausgeglichen gestalten. Dann aber setzte der RCS zu einem Zwischenspurt an und sicherte sich auch den zweiten Durchgang des Tages diesmal auf der Zielgeraden mit 25:21. Entscheidend in diesem Durchgang die Geduld der Sauerländerinnen in den langen Ballwechseln, viel Rückenwind von der Bank und eine Blaue Wand, auf die in den engen Phasen in dieser Saison einfach immer Verlass ist. Ein perfekter Start in die wichtige Partie und beim Seitenwechsel zu Satz 3 erntete das junge Team wohltuenden Applaus von den Rängen. Bei dem einen jetzt bereits verdienten Punkt sollte es aber nicht bleiben, ging es nach dem Willen von Fans und Mannschaft. Nicht zu verkennen aber war, dass Bonn nunmehr in die Partie gefunden hatte. Das Team von Albert Klein erhöhte die Schlagzahl und hatte beim 10:15 aus RCS Sicht den dritten Satz bereits halb erarbeitet, da schritt Laura Kemper auf RCS Seite an die Aufschlaglinie. Zwei Auszeiten und eine Menge guter Aufschläge später hatten die Gastgeberinnen den Satz beim 19:15 den Durchgang so gut wie gedreht. Bonn aber fightete zurück, sah sich beim 22:24 aber dennoch zwei RCS Matchbällen gegenüber. Was folgte, war die einzige Phase des Spiels in der die Sorpesee Mädels kurzzeitig die Ruhe und Organisation verloren. Die Matchbälle wurden leichtfertig vergeben und beim 25:27 aus Sicht der Gastgeberinnen jubelten urplötzlich die Bonnerinnen über einen kaum noch möglich geglaubten Anschlusssatz. Wer aber geglaubt hatte, dass sich nach dem Rückschlag in Satz 3 nun die größere Routine der Bonnerinnen endgültig durchsetzen würde, der musste sich einige Minuten später verwundert die Augen reiben. Starke Aufschläge von Michelle Henkies und Nicole Freiburg sicherten dem RCS einen 8:2 Traumstart und auf der Diagonalen hatte das Zusammenspiel deutlich Fahrt aufgenommen. Schnell zogen die Gastgeberinnen davon und hatten beim 18:7 schon die halbe Miete eingefahren. Allerdings nur die halbe, wie die Mädels vom See ja in Satz 3 bereits schmerzhaft erfahren mussten. In den entscheidenden Momenten in Satz 4 aber war der RCS hellwach. Bonnie Bastert brachte zusätzliche Power auf Außen. Leonie Baumeister sicherte einen wichtigen Blockpunkt und die jüngste auf dem Feld, Victoria Vornweg, manövrierte alle wichtigen Annahmebälle in der Endphase in die Hände von Zuspielerin Michelle Henkies. Kurzum, der RCS war nicht mehr zu stoppen und so sehr Bonn auch fightete gelang den Gastgeberinnen beim 25:19 der verdiente Heimdreier gegen den Tabellendritten. Tolle Leistung, tolle Stimmung und als einziger Wehrmutstropfen der stimmungsvollen Partie blieb die Verletzung der Bonner Zuspielerin kurz vor Spielende, die mit einem aufmunternden Applaus und gut versorgt von RCS Physio Anne Schmitz aber hoffentlich bald wieder ganz fit sein wird. Für den RCS und die Blaue Wand geht es bereits am kommenden Samstag daheim weiter gegen die Jungendnationalspielerinnen des VCO Münster.
 
Für den RCS aktiv: Leonie Baumeister, Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Marie Grützbach, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Coach Julian Schallow

27.01.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
ein trauriger Volleyballsonntag für den RCS und das nicht nur aus Ergebnissicht. Die Welt geht dennoch nicht unter und das nächste Heimspiel kommt bestimmt!
 
Von Fehler, Frust und Leistungsschwankungen – RCS bringt sich in Cloppenburg um den Lohn für harte Arbeit Als der TV Cloppenburg mit einem wuchtigen Angriff den 3:1 Sieg gegen die Gäste vom RC Sorpesee perfekt machte, entlud sich der Frust auf Seiten der jungen Gäste und ihrer aufopferungsvoll anfeuernden Fans. Es war der Frust über eine Niederlage, die sich in der Zeit nach dem Spiel ganz und gar nicht fair und verdient anfühlte und die neben der Klasseleistung der Gastgeberinnen aus dem hohen Norden auch noch eine Reihe anderer Gründe hatte. Leere Hände auf der Rücktour und eine Menge schlechter Stimmung, von der sich das junge Team wohl so schnell nicht wieder erholen würde aber der Reihe nach. Ob des parallel angesetzten Spieles der zweiten Mannschaft in Gütersloh musste der RCS in Cloppenburg mit einem Mini Kader von neun Spielerinnen den Gastgeberinnen die Stirn bieten. Entsprechend holprig nach der langen Fahrt geriet der Auftakt in Satz 1. Einige Fehler zu viel im Angriff und vor allem in der Blocksicherung hatte der RCS viel Luft nach oben. Dennoch fand das Team gegen Mitte des Satzes ins Spiel und knabberte von den zwischenzeitlichen 5 Punkten Vorsprung des TVC Punkt für Punkt zurück. Ein jähes Ende fand die Aufholjagd der Sauerländerinnen dann in einigen Entscheidungen der Schiedsrichterinnen. Beim 23:24 war dennoch die Chance da noch einmal zurück zu kommen. Ein Positionsfehler im RCS Block aber brachte das 1:0 für Cloppenburg und den ersten Tiefschlag für den RCS. Etwas angestochen und gereizt startete der RCS in Satz 2. Eine schnelle Führung egalisierte Cloppenburg und doch hatten die Gäste nun Überwasser. Die Annahme um eine immer stärker werdende Nicole Freiburg stabilisierte sich und im Mittelblock um Franziska Finke und Vanessa Vornweg packte wiederholt zu. Der RCS zog davon, verpasste es aber etwas Abstand zwischen sich und die Gastgeberinnen zu bringen. So kam es gegen Ende des Satzes zwei gelbe Karten später wie es kommen musste. Ein Pfiff zur Unzeit und ein erneuter Fehler in der Blockpositionierung und der TVC war mit 2:0 in Führung. So schnell kann es gehen gegen einen bis in die Haarspitzen motivierten und mit viel Erfahrung gesegneten Gegner. Eine 10 Minuten-Pause brachte viel Gelegenheit sich zu besprechen und den Fokus auf das Spiel wieder zu finden. Dementsprechend energiegeladen startete der RCS auch in Satz 3. Zwar glich der TVC die schnelle Führung des RCS aus aber spätestens als Franziska Finke zur Aufschlaglinie schritt war es um den Satz für die Gastgeberinnen dann doch geschehen. Vorteil in diesem Durchgang: der RC Sorpesee erspielte sich einen souveränen Vorsprung, der auch in der Endphase mit einigen hektischen Aktionen auf beiden Seiten nicht mehr schmolz. Beim 25:14 jubelte somit die Blaue Wand und es schien ganz so als würden die Mädels vom Sorpesee einmal mehr ihr großes Kämpferherz zeigen und dem aufreibenden Spiel eine entscheidende Wende geben. Mit eben dieser Überzeugung ging es in Satz 4 und auch diesem Satz drückte das jüngere Team vom Sorpesee lange Zeit seinen Stempel auf. Zeitweise führte die Mannschaft unter dem nicht endenden Applaus ihrer Fans mit 4 gar mit 5 Punkten. Was in diesem Satz allerdings fehlte war der alles entscheidende Zwischenspurt, der die Gastgeberinnen endgültig auf Distanz halten könnte. So kam es an diesem Tag wie es kommen musste. Die jungen Beine wurden etwas zittrig, der TVC spielte den Ball sicher ins Feld und als es dann ganz eng wurde und die Entscheidung des Satzes anstand war es wie in Satz 1 und 2: das Schiedsgericht übernahm die Entscheidung der Partie. Für den RCS blieb beim 1:3 nur der Frust und die Gewissheit es besser machen zu können. Dass die Mannschaft nach der Partie natürlich mit mieser Laune den langen Weg ins Sauerland antrat war klar; dass weiter Volleyball gespielt wird aber ebenso. Bald dann auch wieder vor heimischer Kulisse und mit einem frischen Tag für den Sport.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow

Netzgeflüster 127 vom 26.01.2019

19.01.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
ein packendes Duell auf Augenhöhe, ein junges Team von der Sorpe mit Nerven aus Stahl und am Ende eine ganze Menge an Gründen zum Jubel auf Seiten der Gastgeberinnen. Das zweite 3:0 in 2019 bringt weitere Punkte für die Tabelle und die Serie hält!!!
 
RCS setzt famose Siegesserie fort – 3:0 gegen den VfL Lintorf wird zum Kampf auf Messers Schneide Mit einem überlegten Lob über den Lintorfer Block hatte soeben RCS Diagonale Kim Spreyer einer nimmermüde und zum Bersten spannende Partie mit 3:0 für den RC Sorpesee entschieden, da sprangen die Sauerländerinnen im Kreis und ließen sich von der Blauen Wand für ein wahnsinnig aufreibendes Spiel feiern. Zwar flossen bei den Gästen aus Lintorf im Anschluss an die Entscheidung einige Tränen, die eigene Leistung aber war ganz sicher nicht der Grund für die Gefühlsausbrüche. Vielmehr hatte das hellwache Schlusslicht der Liga Drei die Mädels aus dem Sauerland in allen drei Sätzen am Rand eines Satzverlustes, den die Gastgeberinnen nur mit großem Kampf und tollen Nerven abwenden konnten. Am Ende aber tanzten dann doch der RCS und das im Takt mit den Ballkindern und Fans! Satz eins sah einen Fehlstart des RCS, der den Fans und dem Trainerteam den Schweiß auf die Stirn trieb. So ging bis zum 2:5 aus RCS Sicht erst mal gar nichts zusammen und die die Fans der Blauen Wand waren schon früh auf den Plan gerufen ihr Team zurück auf die Spur zu peitschen. Mit Erfolg: nach einer Auszeit beim 9:14 und einigen mehr als plakativen Ansagen von der Seite war die Spannung im RCS Team plötzlich wieder da und man holte Punkt für Punkt auf. Unter dem Jubel des Schulzentrums egalisierte der RCS die Partie beim 17:17 und stieg in den heißen Kampf um den Satzerfolg ein. Franziska Finke behielt im Service die Nerven und auch die Einwechslung von Laura Kemper und Alina Hustadt brachten frischen Wind. Der RCS beschleunigte auf der Zielgeraden und konnte beim 24:23 erstmals in Führung gehen. Einen Punkt später sprang die RCS Bank auf und ballte die Faust für ein 25:23 im Auftaktsatz und die 1:0 Satzführung. Den zweiten Satz startete der RCS mit deutlich mehr Elan. Bonnie Bastert zündete den Turbo im Aufschlag und mit dem erzeugten Druck konnte die Annahme der Gäste zunächst nicht umgehen. Beim 3:0 hatte der RCS eine kleine Lücke gerissen, nur um mit ein paar Abstimmungsproblemen beim 5:5 aber wieder gleichauf mit dem kampfstarken Team aus Lintorf um ihre überragende Außenangreiferin Larissa Claaßen zu sein. Der Kampfgeist in den Augen der Sauerländerinnen war aber geweckt und unter der Regie von Victoria Vornweg steigerte sich der Annahmeriegel mit Nicole Freiburg, Bonnie Bastert und Laura Kemper von Punkt zu Punkt. Verzwickt nur, dass sich die Gäste, glänzend eingestellt von ihrem Trainer Stefan Engelke, keinesfalls kampflos ergeben wollten. Zwar punktete gerade RCS MVP Laura Kemper über die Außenposition mit schöner Regelmäßigkeit, das Spiel aber blieb bis zum Ende eng. So waren es am Ende ein guter Aufschlag von Alina Hustadt und ein krachender Monsterblock von Kim Spreyer, die die entscheidenden zwei Punkte zum 25:22 und zur 2:0 Satzführung sicherten. „Alles wieder auf null, ein Punkt sicher und neu Schwung aufnehmen!“, so oder so ähnlich die Devise des RCS in Satz 3. Und es sah alles danach aus, als hätte das Team die Lektion der Sätze 1 und 2 gelernt und würde von Anfang an aufs Tempo drücken. Beim 8:2 feierte mit Marie Metger die Jüngste im RCS Ensemble ihr Debüt und das Angriffsspiel des RCS nahm Fahrt auf. Im Zuspiel hatte Michelle Henkies ihr Tempo gefunden und bis zum 13:6 lief es ganz wunderbar für die Gastgeberinnen. Allerdings hatte man die Rechnung erneut ohne die famos kämpfenden Gäste aus Lintorf gemacht. Punkt für Punkt kämpfte der VfL sich zurück ins Spiel und hatte beim 17:17 die Lücke wieder geschlossen. Marie Grützbach sorgte mit zwei guten Aufschlägen wieder für einen kleinen Vorteil auf RCS Seite, bevor eine blitzgescheite Kombination von Michelle Henkies und Franziska Finke das 22:19 für den RCS besorgte. Bis zum finalen Punkt beim 25:22 aber blieb es allzeit spannend und die Fans hielt es am Ende nicht mehr auf ihren Sitzen. 3:0 und die Fortsetzung der Siegesserie, was will man mehr auf RCS Seite. „Immer weiter am Spiel arbeiten und uns verbessern!“ bringt es RCS Co Linus Tepe auf den Punkt. Vielleicht schon bis zum nächsten Spiel in Cloppenburg. Betrachtet man die Fanfreundschaft des RCS und TVC dann wird auch dies wieder eine ganz besondere Partie in der Ferne…
 
Für den RCS aktiv: Leonie Baumeister, Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Marie Grützbach, Marie Metger, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.

12.01.2019

Liebe Volleyballfreunde, 
Auftakt nach Maß – RC Sorpesee erkämpft sich drei Punkte im Heimauftakt gegen Hildesheim
 
Ein letzter voller Sprung und ein letztes Mal voll durchgezogen im Angriff. Mit einem krachenden Hinterfeldangriff sichert sich der RCS nach 77 aufregenden Minuten ein am Ende verdientes 3:0 gegen die nimmermüden Gäste aus Hildesheim. 25:23, schon diese Zahlen zeigten, wie eng und intensiv es im Duell Fünfter gegen Sechster im Schulzentrum Sundern am Samstagabend zuging. Am Ende aber blieben die Punkte im Sauerland beim etwas kompakteren und in den entscheidenden Phasen bissigeren Team vom RC Sorpesee, das sich wieder einmal auf die Rückendeckung der Blauen Wand verlassen konnte. Satz 1 sah eine nervöse erste Damen aus Langscheid. Das Team um eine glänzend aufgelegte Spielführerin Vanessa Vornweg brauchte die ersten 5-6 Punkte, um den Wettkampfrhythmus vor heimischer Kulisse wiederzufinden. Schnell lag man mit 2:6 zurück und lief dem Vorsprung bis zur Mitte des intensiv geführten Auftaktsatzes hinterher. Dann bekam die Mannschaft um Regisseurin Alina Hustadt die PS besser auf den Boden und vor allem der Mittelblock um Vanessa Vornweg und Franziska Finke stellte sich immer besser auf die individuell cleveren Gäste ein. Über Außen wirbelten die Laura Kemper und Youngster Bonnie Bastert nach Kräften und Punkt für Punkt steigerte sich das Team. Die Zuspielerin auf RCS Seiten ergänzten sich vortrefflich und bis zum 25:22 hatte der RCS die Big Points für sich verbucht. Ersten Satz in 2019 gesichert und dennoch viel zu besprechen beim Seitenwechsel. So zeigten sich die RCS Mädels zu Beginn des zweiten Satzes deutlich wacher als noch zu Beginn von Satz 1. Michelle Henkies setzte im Zuspiel auf schnelles Tempo und fand ab Satz 2 immer wieder dankbare Abnehmer vor allem auf den Außenpositionen. Kim Spreyer setzte sich im Angriff immer besser in Szene und Alina Hustadt und Leonie Baumeister sorgten mit einem Doppelwechsel für Entlastung. Beim 17:13 hatte der RCS einen kleinen Vorsprung hart erarbeitet. Allerdings nur, um ihn in fünf rabenschwarzen Minuten zum 17:19 einzubüßen und mit dem Rücken an der Wand zu stehen. Jetzt aber schlug die Stunde des jungen Teams und mit starken Aufschlägen von Laura Kemper setzte das Heimteam unter dem Jubel der fantastischen Fans zum Endspurt an. Unwiderstehlich zogen die Mädels in schwarz an und ließen bis zum 25:21 nur noch zwei Hildesheimer Punkte zu. 2:0 die Satzführung und damit der erste Punkt des Jahres. Beim Seitenwechsel erinnerte sich manch einer auf RCS Seite an das Hinspiel, als Hildesheim nach 2:0 Satzführung noch unterlegen war: „ Das gibt´s heute aber nicht!“ die Aussage von Scout Katharina Schallow und unter den Trommeln der Blauen Wand machte sich das Team an die Mission Heimsieg. Nicht ohne Rückschläge, hatte doch Hildesheim mit der auf Außen gewechselten Katharina Culav, Anna Behlen und der starken Anna-Lena Grüne in Satz 3 mächtig Durchschlagskraft auf dem Feld. Gut, dass Laura Kemper und Kim Spreyer die Positionen im Außenblock immer besser fanden und mit dem hellwachen RCS Mittelblock starke Partnerinnen an ihrer Seite hatten. So sendete der RCS Block den einen oder anderen Ball zurück ins Hildesheimer Feld und hielt das Spiel offen. Beim 17:17 schlug dann die Stunde von Youngster Marie Grützbach. Mit zwei cleveren Aufschlägen unter Regie von Linus Tepe riss der RCS eine kleine Lücke und schaffte es die zwei Punkte Vorsprung bis zum Ende zu transportieren. Beim 23:21 war die Chance auf eine kleine Vorentscheidung da aber Zentimeter fehlten dem Angriff über Außen. Den Sieg ließ sich das RCS Team an diesem Abend dennoch nicht nehmen und machte beim 25:23 den 3:0 Heimerfolg perfekt. Drei Punkte zum Auftakt in 2019 und die Gewissheit sich auf die Blaue Wand auch im neuen Jahr zu 100% verlassen zu können: was will man mehr auf Seiten des RC Sorpesee. Vielleicht die kleine Siegesserie fortsetzen und vor eigenem Publikum den nächsten Erfolg anpeilen. Genau das ist der Plan der Mannschaft und man hat noch lange nicht genug vom aufregenden Kampf um Bälle und Punkte in Liga Drei. Nächste Chance schon in einer Woche im Schulzentrum.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Marie Grützbach, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Katharina Schallow, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.

15.12.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
was ein sportlicher Jahresabschluss. Mit 3:1 siegt der RCS im ersten Spiel der Rückrunde der Dritten Liga und gleichzeitig letztem Spiel des Jahres 2018. Aber lest selbst.
 
Drei Punkte unterm Weihnachtsbaum 
Als um 21:40 Uhr der letzte Pfiff des Volleyball-Jahres 2018 für den RCS ertönte, da rannten Ergänzungsspieler und Trainerbank aufs Feld, um das just ergatterte 3:1-Spiel gegen den SC Union Emlichheim mit den sechs Spielerinnen auf dem Court zu bejubeln. Es war in Summe formidabel, was das Team um Trainer Julian Schallow da aufs Parkett in der Grafschaft Bentheim legte. Dabei brauchte das Team aus dem Sauerland gut einen halben Satz, bis es auf Betriebstemperatur war. Bis dahin liefen die Athletinnen um Kapitänin Vanessa Vornweg immer einem kleinen Rückstand hinterher. Doch dann gelang Außenangreiferin Laura Kemper eine Aufschlagserie, die der Tabellennachbar aus Niedersachsen nicht bändigen konnte. Punkt um Punkt konnten sich die HSK-Mädels nach und nach vom SCU von Trainerin Claudia Volkers absetzen. Einmal in Führung war die Devise klar: den Sack zumachen. Gesagt - getan: und so verwandelte der RCS gleich den ersten Satzball mit einem gezielten Angriff von Diagonalspielerin Kim Spreyer. Spätestens jetzt hatte der RCS,. der einmal mehr von rund 25 lautstarken Fans in die Nähe der holländischen Grenze begleitet wurde, Blut geleckt: "Hier geht was, Mädels", forderte Katharina Schallow beim Pausentee dazu auf, die Leistung erneut voll abzurufen. Doch die Worte fanden - wie schon in Durchgang 1 - erst keinen Widerhall im Team. Vielmehr glich Durchgang 2 bis zur Satzmitte dem ersten Satz. Knappe Punktevorsprünge des SCU, der sich die heimische Kulisse zu Nutze machte. Gerade in diesem Spielabschnitt zeigte der Gastgeber, was in ihm steckt: durckvolle Aufschläge waren ein probates Mittel, den Annahmeriegel um Libera Victoria Vornweg mächtig ins Schwitzen zu bringen. Doch auf das Schwitzen folgte die Coolness eines der jüngsten Annahmeformationen der Liga. Denn immer besser kam der erste Pass bei der gut aufgelegten Zuspielerin Michelle Henkies an, die die Bälle clever auf ihre Angreiferinnen verteilte. Und die packten ihre ganze Kraft in die Schläge. Folgerichtig konnte beim Spielstand von 18:18 das erste Mal in diesem Satz ein Vorsprung erarbeitet werden. Aber Emlichheim steckte nicht auf, fightete sich immer wieder ran und konnte bis zum 24:23 noch rankommen. Doch dann setzte Bonnie Bastert den "Todesstoß" in diesem Satz und ballerte den Angriff einfach ins Feld. 2. Satz auch im Sack! Nun sollte es schnell gehen mit einem dritten Satzgewinn, so zumindest der Plan. Doch dieser sollte sich als nicht ausgereift erweisen. Statt weiter Vollgas zu geben, verkrampften die Sauerländerinnen. Die Annahme-Zuspiel-Achse konnte nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen - gegen eine erfahrenes Team wie den SCU keine gute Idee... Die durchgeführten Wechsel auf der Mitte - hier kam Leonie Baumeister aus der 2. Mannschaft zum Einsatz - vermochten keine Entlastung bringen. Vielmehr zogen die Niedersachsen Punkt für Punkt von dannen. 19:25 hieß es so am Ende von Satz 3. Mund abwischen, weitermachen! "Ey Leute, wir holen uns jetzt die drei Punkte", forderte Alina Hustadt - und schritt selbst mit gutem Beispiel voran. Denn die junge Zuspielerin nahm sich beim 5:6 aus RCS-Sicht den Ball zum Aufschlag und gab ihn bis zum 12:7 auch nicht mehr ab. Klasse! Damit war der Bann gebrochen: Der RCS spielte jetzt aus einem Guss. Franziska Finke über die Mitte und die bärenstarke Kim Spreyer auf der Diagonalen hauten die Bälle nur so ins gegnerische Feld, dass die Stimmung auf der Tribüne im RCS-Block immer besser wurde. Die Leistungsunterschiede in diesem Satz wurden immer größer, so dass es beim 25:16 kein Halten mehr gab. "Wir haben sowohl Moral gezeigt als auch gute Leistungen erbracht, vor allem in Satz vier", zeigte sich Cheftrainer Julian Schallow sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Wir haben die Hinspielniederlage mehr als wett gemacht", stieß auch Co-Trainer Linus Tepe in die Freudenfanfaren ein. Denn beim Auftaktspiel der diesjährigen Saison setzte es eine 2:3-Niederlage. Kim Spreyer gab die Stimmung im Team wieder: "Das war heute echt eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung. Da können wir stolz drauf sein. Ein super Jahresabschluss eines bewegten Volleyball-Jahres 2018. Und wir wollen weiter angreifen - das obere Tabellendrittel ist in Sicht- und Reichtweite." Jetzt aber ruht der Volleyballl für ein paar Tage.
 
Anfang des Jahres wird dann wieder Vollgas gegeben: Denn schon am 12.1.2018 ist der RCS vor heimischem Publikum gegen den MTV Hildesheim gefordert. .  
 

Netzgeflüster 126 vom 15.12.2018

02.12.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
Rums!!! Das war mal eine Ansage einer ganz jungen und dennoch messerscharfen RCS-Truppe. Ein Dreier gegen einen bärenstarken Gegner und die Nerven behalten im Endspurt von Satz 3, alles unter den Augen der Blauen Wand in Münster: doppelt gut für den Rest der Saison!
 
RCS mit Wahnsinnserfolg in Münster – 3:1 gegen Aasee lässt die Volleyballherzen höher schlagen Die zahlreichen Fans, die sich am Sonntagnachmittag im verregneten Münster vom Weihnachtsmarkt auf den Weg in die Bonhoefferstraße zum Drittlagevolleyball gemacht haben, werden ihr Kommen nicht bereut haben. Kaum zu glauben, dass auf den beiden Netzseiten die Nummer 8 und 9 der Drittligatabelle standen; ließ die Partie doch an Intensität und Kampfgeist keine Wünsche übrig. Am Ende jubelten dann die Blauen vom Sorpesee und doch war es ein Duell mit Wimpernschlagentscheidungen, das beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe bestritten. Aasee mit dem Plus an Erfahrung und Körperhöhe im Block, Sorpesee mit dem Plus an Emotionen und etwas mehr Speed auf den Beinen. Satz 1 sah unter den Augen der zahlreichen mitgereisten Fans der Blauen Wand vom Sorpesee eine ausgeglichene Partie. Der RCS strauchelte etwas herein, fing sich dann und konnte bis Mitte des Satzes wieder ausgleichen. Die Partie wogte hin und her mit wechselnden Vorteilen auf beiden Seiten. Gegen Ende des Satzes brachten eine strittige Situation in der Nicole Freiburg verletzt das Feld verlassen musste und einige Technikentscheidungen des ansonsten guten Schiedsgerichtes RCS Trainer Schallow dermaßen auf die Palme, dass er nur mit Hilfe seiner beiden Mittelblockerinnen Vanessa Vornweg und Franziska Finke wieder zu beruhigen war. Etwas zu spät, hatten doch die abgezockten Aasee-Damen die kleinen Unsicherheiten bei der erneuten Umstellung des Annahmeriegels ausgenutzt und die entscheidende Führung erarbeitet. 19:25 aus RCS Sicht und Durchatmen angesagt. Gesagt getan: Nach dem Seitenwechsel atmeten die Aktiven auf RCS Seite ganz tief durch und legten spürbar einen Gang zu. Kim Spreyer kam auf der Diagonalen immer besser in Fahrt und der Annahmeriegel um die wieder vollends genesene Victoria Vornweg versorgte Michelle Henkies und Alina Hustadt mit immer besseren Annahmen. Das Spiel des RCS nahm Fahrt auf und noch dazu stellten Bonnie Bastert und Laura Kemper über die Außen ihr Angriffs- und Aufschlagvisier immer besser ein. Vorteil für den RCS gegen Mitte des Satzes und noch dazu bekam Physio Anne Schmitz die Fußverletzung von Nicole Freiburg in den Griff. Mit Zusatzmotivation ging es damit auch für die angriffsstarke Außen auf RCS Seite weiter. Bis zum 25:20 erzielten die Damen vom Sorpesee dann doch einige Wirkungstreffer und glichen in den Sätzen aus. Dass damit aber BW Aasee die Partie nicht kampflos hergeben wollte, wurde allen Beteiligten dann im dritten Durchgang einer mittlerweile begeisternden Partie deutlich. Die Gastgeberinnen legten im Aufschlag los wie die Feuerwehr und der RCS Block hatte mit den durchschlagskräftigen Außen und einer gut aufgelegten Diagonalspielerin auf Aasee Seite alle Hände voll zu tun. Ausgeglichener Beginn und dann ein Zwischenspurt der Gastgeberinnen der Aasee vermeintlich auf die Siegerstraße brachte. Auf RCS Seiten aber hatte plötzlich eine ganze Mannschaft etwas dagegen. Franziska Finke und Vanessa Vornweg blockten sich die Hände im Mittelblock warm und als Nicole Freiburg mit einer famosen Aufschlagserie die Wende einleitete, hielt es keinen der mitgereisten Fans vom Sorpesee mehr auf den Sitzen. 23:23, dann ein Hin und Her und Bonnie Bastert und Kim Spreyer am Ende mit Nerven aus Stahl: 27:25 der Lohn für die kämpferische Topleistung und eine 2:1 Satzführung mit viel Herz. In Satz 4 entfesselte das junge Team von der Sorpe unter dem Jubel von Linus Tepe, Anne Schmitz und Scout Katharina Schallow auf der Bank dann sein volles Potential. Die Aufschläge saßen uhrplötzlich als hätte man nie etwas anderes getan. Serien von Kim Spreyer, Franziska Finke und wiederum Nicole Freiburg stellen den vehement kämpfenden Aasee Annahmeriegel vor Probleme und das Spiel der Gastgeberinnen verlor aus den etwas schwächeren Annahme an Rhythmus. Genug Angriffsfläche für den RCS mit Vollgas zuzupacken. Was das Team um die spielstarke RCS Zentrale auch anpackte, in Satz 4 gelang fast alles. Am Ende stand ein 25:14, bei dem dann zu guter Letzt doch das jüngere und energischere Team die Punkte mit auf die Heimreise ins Sauerland nahm. So lagen sich am Ende auf Seiten der Gäste Fans und Spielerinnen in den Armen, diskutierten die Schlüsselsituationen des Spiels und hatten auch noch den einen oder anderen Seitenhieb für Trainer Julian Schallow und seinen ersten Satz übrig. Kapitänin Vanessa Vornweg brachte es dann am Ende dann aber wohl am Treffendsten auf den Punkt: „Na ja der ist schon ok…also so privat wenn kein Ball in der Nähe ist meine ich “ – Nächster Halt: Jahresabschluss in Emlichheim!
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Scout Katharina Schallow, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow. 
 

24.11.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
Sand im Getriebe zum letzten Heimspiel des Jahres und dennoch auch gute Nachrichten aus dem RCS-Umfeld aber lest selbst:
 
Stimmungsvoller Heimausklang in 2018 – RCS gegen den TV Eiche Horn Bremen chancenlos Widersprüchliche Überschrift und tatsächlich nicht alles im Einklang beim bitteren 0:3 der Volleyballdamen des RC Sorpesee gegen die ambitionierten Gäste vom TV Eiche Horn Bremen. Die Stimmung und das Drumherum im Schulzentrum in Sundern ließen keine Wünsche offen, das Spiel der Sauerländerinnen gegen starke Hansestädterinnen freilich schon. So ging die 0:3 Niederlage durchaus in Ordnung, hatten beim Abschiedsspiel von Katharina Schallow auf RCS Seite doch die Köpfe der RCS Akteurinnen einiges emotionales zu verarbeiten. Dass an diesem Samstagabend das Spiel der Gastgeberinnen von Beginn an nicht ganz rund lief, war allenthalben zu sehen. Alle Auszeiten verbraucht, alle Wechsel ausgeschöpft, gelobt, geflucht, getobt und beruhigt, am Ende hatte das Trainerteam des RCS alles durch und doch nichts erreichen können für die Truppe auf dem Feld. Die RCS Annahme um die wiedergenesenen Nicole Freiburg und Victoria Vornweg war unter Dauerbeschuss und auch die immer wieder mit guten Aktionen aufblitzenden Laura Kemper und Bonnie Bastert schafften es nicht die starken Aufschläge einer abgezockten Bremer Truppe zu kontrollieren. So blieben für die mit den Hufen scharrenden Franziska Finke und Vanessa Vornweg zumeist nur Blocks und Defensivaktionen übrig und Bremen zog davon. Mit einer famosen Aufschlagserie egalisierte Franziska Finke den Spielstand zwar bis zum 19:19 aber den finalen Schritt zur Satzführung konnte der RCS nicht gehen. 1:0 für Bremen und viel Gesprächsbedarf beim Wechsel. Satz 2 begann mit Bonnie Bastert auf der Diagonalen und sah ein RCS Zuspiel in dem Michelle Henkies und Alina Hustadt mehr auf den Beinen waren, als es beiden wohl lieb war. Folgerichtig geriet der RCS wieder in Rückstand, einen Rückstand, den das Team trotz Wahnsinnsunterstützung von der Tribüne bis zum Satzende nicht egalisieren konnte. Da nutzten auch die verbesserte Abstimmung auf der Diagonalen und alle taktische Umstellung im Annahmeverbund nicht. So waren es in den langen und umkämpften Ralleys im Schulzentrum zumeist die Bremerinnen um ihren cleveren Coach Marcus Lenz, die das bessere Ende für sich hatten. So kam der RCS zwar noch einmal etwas heran, musste aber in den 0:2 Satzrückstand einwilligen. Dritter Satz und dritte Aufstellung auf RCS Seite. Bonnie Bastert wechselte auf die Außenposition und Kim Spreyer zurück auf die Diagonale. Die erhofften Impulse konnte der glücklose Trainer Julian Schallow dem RCS Spiel damit freilich auch nicht mehr geben. Starken Angriffsaktionen auf RCS Seite folgten in großer Regelmäßigkeit leichte Fehler und halbherzige Abschlüsse, die den Bremerinnen in die Karten spielten. So kämpften die Sauerländerinnen unter den Anfeuerungsrufen der Fans um jeden Ball, konnten sich aber über die gesamte Spielzeit nicht so recht freispielen. Am Ende stand für die Gastgeberinnen ein ernüchterndes 0:3 auf der Anzeigentafel, einen Heimabschluss, den sich aus sportlicher Sicht alle anders gewünscht hatten. Nur gut, dass es nach dem Spiel in bewährter RCS Manier wieder nur Gutes zu berichten gab. Spieltagssponsor CASO Germany stiftete wertvolle Preise, schenkte leckere und noch dazu gesunde Smoothies aus und die ebenfalls enttäuschten Fans taten alles dafür die gedrückte Stimmung des Teams schnellstmöglich wieder aufzupolieren. Mannschaftsführerin Vanessa Vornweg bedankte sich im Namen des Teams bei der Blauen Wand und verabschiedete RCS Annahmespezialistin Katharina Schallow in die Babypause. Zwei Chancen vor der Winterpause gibt es noch zu punkten und spätestens bis dort möchten die RCSlerinnen wieder voll auf der Höhe sein!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.  
 

17.11.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
Der Krimi hatte diesmal deutlich Überlänge aber die Blaue Wand hatte keine Lust auf eine Niederlage. Da zieht der Trainer den Hut vor der Tribüne und wir packen zwei Punkte ins Säckle.
 
RCS Trainer verneigt sich vor der Blauen Wand – Tribüne sichert zwei Punkte gegen den TV Cloppenburg Als der letzte Angriff der kampfstarken Gäste des TV Cloppenburg ins Aus segelte drehte der Blick des Trainerteams auf der RCS Bank in Richtung Tribüne und alle drei ballten die Faust. Seit einer Viertelstunde hatte die Blaue Wand kurzerhand entschieden, den finalen Durchgang im Stehen zu bestreiten. „Wieder aufstehen!“ war das Signal an das RC Team auf dem Feld, das an diesem Abend arg zu kämpfen hatte: mit einem erwartet zähen Gegner aus Cloppenburg, Unwägbarkeiten und unglücklichen Aktionen im Minutentakt, am Ende aber ganz besonders mit sich selbst. Kampf gewonnen und beim 3:2 zwei ganz wichtige Punkte für die Endabrechnung gesichert. Trainer Julian Schallow wusste, bei wem er sich im Namen des Teams am Ende zu bedanken hatte: „Heute war die Tribüne das Zünglein an der Waage und der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage!“ So waren es vor allem die Durchgänge 1 und 5 in denen die Blaue Wand von Beginn an deutlich machte, dass sie nicht zum Verlieren angereist war und mit allem was an lärmgebenden Utensilien zur Verfügung stand dagegen halten wollte. So beim 10:17 aus RCS Sicht, als eine Aufschlagserie von das Signal zur Aufholjagd setzte. Punkt für Punkt holte das Team auf und kam gegen Satzende wieder in Schlagdistanz zu geschickt und taktisch variabel sicher agierenden Cloppenburgerinnen. Am Ende war es der Aufschlag der Gastgeberinnen, der den Kopf aus der Schlinge ziehen sollte und beim 25:23 den Auftaktdurchgang sicherte. Analog der finale Durchgang im Tiebreak, als der RCS beim 11:13 schon mit dem Rücken zur Wand stand, zum Glück war es die Blaue! Vier hart umkämpfte Punkte später jubelten die Gastgeberinnen über einen hauchdünnen und redlich erkämpften Sieg. Was den Fans und auch dem Trainerteam zwischenzeitlich die Schweißperlen auf die Stirn getrieben hatte, war der fahrige Auftritt ihres Teams in den Sätzen 2 und 4, in denen der RCS große Chancen liegenließ, im Angriff die Handbremse angezogen hatte und noch dazu in Annahme und Abwehr den nötigen Biss vermissen ließ. So war es dann zeitweise doch etwas still im weiten Rund und dies zurecht, hatte doch gerade der verschlafene Start in Satz 1 nicht als Weckruf gedient. Der RCS verspielte die 19:15 Führung in Satz 2 fahrlässig und kassierte in der Schlussphase des Satzes zudem einige harte Entscheidungen des Schiedsgerichtes zu ihren Ungunsten. 23:25 und alles wieder auf Null im Spiel. Gleiches Ende in Satz 4, als die Chance einen weiteren Heimdreier einzustreichen durch überhastete und unkonzentrierte Aktionen verstrich und der TV Cloppenburg für den geschlossenen und engagierten Aufritt mit einem Punkt belohnt wurde. Das 20:25 aus RCS Sicht wirkte weit bis in den fünften Satz hinein nach. Dass die zwei Punkte für den RCS vielleicht aber doch auch nicht nur dem Zufall zuzuschreiben sind, zeigte sich phasenweise in Satz 3. Hier fand das junge Team zum Teil zu seinem Spiel, erhöhte das Tempo und griff auch in der Abwehr konzentrierter zu. Es ging also schien man zu sagen. Krachende Außenangriffe und der eine oder andere Blockpunkt über die Mitte ließen die Lücke schnell wachsen. Sogar das Hinterfeldspiel der Gastgeberinnen war kurze Zeit mit von der Partie und der Druck in allen Elementen zu hoch für die tapfer kämpfenden Gäste aus dem hohen Norden. Beim 25:17 in Satz 4 war man guter Dinge, dass es nun endgültig voran geht. „Zu früh gefreut, aber Aufgeben gibt´s nicht!“ war der Tenor auf der Tribüne und die Blaue Wand hielt Wort! So gab es am Ende zwei Punkte für den RCS, einen wohlverdienten für den TV Cloppenburg und gleich eine ganze Menge an Präsenten für die MVPs des Abends auf beiden Seiten. Die Sponsoren des Abends CREO und CASO Germany versüßten den Abend und freuten sich ebenso wie Team und Tribüne über einen ganz wichtigen und hart erkämpften Sieg!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Marie Grützbach, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.
 

11.11.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
Fast hätte der RCS als Favoritenschreck wieder zugeschlagen. Am Ende stand man sich dann aber doch etwas selbst im Wege und muss sich mit einem Punkt begnügen. Aber einer ist besser als keiner ;-)
 
RC Sorpesee zeigt seine zwei Gesichter – Gäste bringen sich um den Lohn der Mühen in Ostbevern Wenn die Binsenweisheit „das Spiel hatte zwei Halbzeiten“ einmal Recht am Platz gewesen sein sollte, dann an diesem Wochenende bei der Partie des Tabellenzweiten Ostbevern gegen die jungen Herausforderinnen vom Sorpesee. So teilten sich beide Teams schiedlich friedlich das Spiel untereinander auf. Dumm für die Sauerländerinnen nur, dass der BSV mit der ersten Hälfte von Satz 1, Satz 4 und dem Tiebreak irgendwie die effizientere Spielhälfte erwischt hatte und mit zwei der drei Punkte das schmucke neue Spielfeld in Ostbevern einweihen konnte. Darüber hinaus waren auch die Trainer in ihrer Analyse ziemlich schnelle einig: „Klasse Spiel, einer musste gewinnen und das war am Ende das besser eingespielte und abgezocktere Team mit dem besseren Ende für den BSV!“ Satz 1 sah zunächst einen RC Sorpesee, der überaus schwer aus den Startlöchern kam. Mit Bonnie Bastert für die unter der Woche erkrankte Kim Spreyer und einer glänzend aufgelegten Laura Kemper neben Nicole Freiburg auf Außen brauchte das Team fast die Hälfte des Satzes, um überhaupt einmal in die Partie zu kommen. Erst mit dem Signal zum Angriff in Form von einer furios aufschlagenden Alina Hustadt von der Bank kam das Team so richtig in die Gänge. Ein zehn Punkte Rückstand schrumpfte schnell zusammen und unter den Sängen der jungen RCS Anhänger auf der Tribüne war beim 21:23 der Anschluss fast wieder hergestellt. Zum Kippen brachte der RCS den Auftaktsatz (22:25) zwar nicht mehr aber in der Folge gab das Team dem Spiel dennoch eine Wende. Ab Satz 2 setzte das Team aus dem Sauerland nämlich ein ganz neues Gesicht auf, eines, das auch den starken und in heimischer Halle sehr selbstbewusst auftretenden Ostbeverinnen nicht schmecken konnte. Unter der Regie von Michelle Henkies und der klugen Annahmeregie des RCS Riegels drehten die Gäste nach einem 0:1 Rückstand den Gashahn mächtig auf. Kim Spreyer fand ihren Aufschlag und krachende Blocks um Vanessa Vornweg und Franziska Finke hinterließen Wirkung bei unvermindert wütend attackierenden Gastgeberinnen. Was aber auch das Heimteam in dieser Phase probierte, der RCS war im Spiel angekommen und drückte Satz 2 seinen Stempel auf. Katharina Schallow und Bonnie Bastert sorgten für Entlastung von der Bank und über wohlüberlegte Außenangriffe in Person von Nicole Freiburg und Laura Kemper kam der RCS zum verdienten Satzausgleich mit 25:12. 10 min Pause und neu sammeln. Aber auch nach der Pause waren es zunächst die Sauerländerinnen, die mit viel Kampf und cleverem Spiel der Partie weiter die Richtung gaben. Flexible Positionswechsel gaben dem BSV immer wieder neue Aufgaben im Block und vor allem das Schnellangriffsspiel des RCS wusste zu gefallen. Eine Phase der Partie in der die offensichtliche Erkrankung des RCS Trainerteams kaum auffiel, zu viel Power entwickelten die Damen auf dem Feld. So setzte sich der RCS erneut ab und zog sein Spiel unter Pauken und Trompeten in der gut gefüllten Beverhalle bis zum 25:16 überzeugend durch. Umso erstaunlicher, dass die Mannschaft um Zuspielerin Michelle Henkies und die wiedergenesene Spielführerin Vanessa Vornweg das wunderbare Auswärtsgesicht nach Satz 3 zu Seite legte und fortan am Spiel nicht mehr so recht teilnahm. „Na ja ich kann mich zumindest nicht dran erinnern gesagt zu haben, dass wir mit dem Punkt schon leben können und jetzt aufhören!?“ gab ein sichtlich konsternierter Trainer Julian Schallow später zu Protokoll. Zwar fand er selbst nach dem starken turn around im Spiel nicht immer die richtigen Worte und leistete sich einige taktische Patzer aber daran so der Tenor habe es dann doch nicht gelegen. Mit 25:16 und 15:2 landeten die Sätze 4 und 5 BSV der nicht, wie man vermuten könnte, das Personal komplett austauschte sondern einfach weiterspielte. Beim RCS schien es als habe man komplett gewechselt und doch war es nicht so. Am Ende blieb für den RCS Anhang wie so oft eine Menge Aufbauarbeit, für das Trainerteam eine Menge Denksportaufgaben für die kommenden Wochen und für das Punktekonto dann doch ein Punkt für die Sauerländerinnen über den der Trainer dann doch ein klares Urteil fällte: „Nun ja, wer die Mitte des Spiels gesehen hat, der muss das schon anerkennen: den Punkt haben sich die Mädels in der Phase wirklich verdient!“ – zum Rest schwieg der Verantwortliche zumindest nach Außen. Für den RCS wird es darum gehen in der Zukunft mehr vom guten Gesicht zu zeigen, Auswärts und Daheim!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow .
 

03.11.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, 
Verkehrte Welt im Schulzentrum: Die jungen Herausforderinnen vom Sorpesee kämpfen eines der Top Teams der Liga nieder und profitieren dabei einmal mehr von der famosen Heimspielatmosphäre im Schulzentrum. 3:0 und der Heimfluch ist endgültig besiegt!
 
RC Sorpesee gelingt Befreiungsschlag vor eigenem Publikum – 3:0 gegen Allbau Essen lässt das Schulzentrum Kopf stehen Der Knoten ist geplatzt und das ausgerechnet gegen eines der Top Teams der Liga: Mit einem krachenden 3:0 Erfolg meldet sich der RC Sorpesee endlich auch daheim zu Wort in Liga Drei und beschert einem ausgelassenen Schulzentrum einen Volleyballabend der Extraklasse inklusive Happy End aus Sicht der Heim-Fans. Am Ende erkannte dann auch der faire Trainer der Gäste aus Essen Marcel Werzinger das Klasse Teamwork der Sauerländerinnen und ihrer Fans auf der Tribüne an, die die Mannschaft mit eigens von der Sparkasse angeschafften Tröten zum ersten Heimsieg der Saison 18/19 peitschten. Aber der Reihe nach, das 3:0 hatte es nämlich spielerisch und kämpferisch durchaus in sich. Nervös und etwas fahrig startete der RCS in den Auftaktsatz. Das Trainergespann Tepe/Schallow entschied sich für Michelle Henkies im Zuspiel, Kim Spreyer auf der Diagonalen, Nicole Freiburg und Laura Kemper über Außen sowie Kapitänin Vanessa Vornweg und Franziska Finke über die Mitte. Auf der Libera Position tobte sich erneut Nesthäkchen Victoria Vornweg aus. Dennoch spielte zunächst nur ein Team und das kam aus Essen. Vor allem über die Außenpositionen aus einer stabilen Annahme heraus wussten die Gäste zu gefallen und beim 2:7 aus RCS Sicht war zum ersten Mal Redebedarf auf Seiten der Sauerländerinnen. Mit Erfolg: das Team nahm die Kurskorrekturen dankend an und kämpfte sich zurück in den Satz. Der Doppelwechsel mit der pünktlich wiedergenesenen Alina Hustadt und einer stark verbesserten Bonnie Bastert brachte zudem taktische Möglichkeiten. Beim 14:14 war Essen eingeholt und der RCS setzte zum Überholen an. Laura Kemper und Nicole Freiburg waren warmgelaufen und als auch der RCS Block noch beherzt zupackte jubelten zum Satzende fast nur noch die Sauerländerinnen unter dem Trommeln und Tröten der Blauen Wand. 25:21 und endlich der lang ersehnte gewonnene Auftaktsatz im Schulzentrum. Diesen Schwung transportierte der RCS in den Seitenwechsel und startete in Satz 2 deutlich konzentrierter. Kim Spreyer fand die Lücken im Essener Block und der Schnellangriff der Sauerländerinnen mehr und mehr Gefallen daran, sich ins Angriffsspiel einzuschalten. So behauptete der RCS einen kleinen Vorsprung und sicherte sich unter Regie von Victoria Vornweg einige spektakuläre Punkte aus der Abwehr. Katharina Schallow stabilisierte die immer besser werdende RCS Annahme zusätzlich und die Aufschläge fanden immer präziser das von Co-Trainer Linus Tepe anvisierte Ziel im Annahmeverbund der Essenerinnen. So zog der RCS davon, zunächst langsam, dann spürbarer und gegen Ende des Satzes rieben sich die zahlreichen Zuschauer im Schulzentrum dann doch die Augen. 25:18 und das nächste Ausrufezeichen des Außenseiters gegen ein sichtlich beeindrucktes Top Team aus dem Ruhrpott. Erneuter Seitenwechsel und ein wütender Auftakt der Essenerinnen in Durchgang 3. Zuletzt hatte der VC Allbau Essen sowohl gegen Emlichheim als auch gegen Aasee einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieh umgemünzt, der RCS war gewarnt. Essen führte schnell, die Annahme des RCS ließ einen Moment nach und schon waren die Gäste auf den Plan gerufen. Sie punkteten immer wieder über eine glänzend aufgelegte Lena Verheyen und profitierten in dieser Phase von einigen überhasteten Aktionen der Gastgeberinnen. Vier Wechsel, zwei Auszeiten und unzählige Trommelschläge und Tröt-Attacken später aber hatte der RCS das Blatt gewendet. Mit aller Gewalt wollte das Team den ersten Heimsieg der Saison feiern und kaufte den starken und bis zum Ende kämpfenden Essenerinnen tatsächlich den Schneid ab. Franziska Finke und Vanessa Vornweg drehten mächtig auf und Katharina Schallow sicherte zwei entscheidende Abwehrbälle, die das Team über Kim Spreyer und Nicole Freiburg geschickt zu nutzen wusste. Als auch Bonnie Bastert und Alina Hustadt noch alles für den RCS in die Waagschale warfen, war es unter den wachsamen Augen des Schiedsgerichtes und Schreiber Martin Barthel um Essen geschehen. Beim 25:21 stand die Halle endgültig Kopf und feierte den ersten Heimsieg der Spielzeit ausgelassen. Zu guter Letzt durften sich Lena Verheyen und Nicole Freiburg noch über die MVP Awards freuen und zahlreiche Zuschauer über die großzügigen Preise, die der Spieltagssponsor Sparkasse unter Regie von RCS-Ehrenpartner Norbert Runde vergab. Eine kleine Schrecksekunde gab es bei einem Fehltritt und Sturz eines Anhängers auf der Tribüne dann leider doch noch, doch unter eifriger Mithilfe des Physiozentrums Sundern und hilfsbereiter RCS Fans war die Blessur schnell versorgt. Für den RCS bleibt die Gewissheit es daheim doch zu können und den Knoten in Heimspielen durchschlagen zu haben. Aller guten Dinge sind manchmal doch Drei!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.
 

Netzgeflüster Nr. 124 vom 03.11.2018

27.10.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
Sieg!!! Und ein Spiel der Marke absolut rassig und sehenswert. Natürlich kann man immer noch besser spielen aber kämpfen kann man kaum besser. Lest selbst:
 
Beherzter Kampf mit zwei Punkten belohnt – RC Sorpesee entscheidet rassiges Duell gegen den ASV Senden im Tiebreak für sich Als beim 5:7 aus RCS Sicht in Satz 5 Kim Spreyer sich den Ball zum Aufschlag schnappte, waren die Chancen auf eine erneute Wende im Spiel der Langscheiderinnen gegen einen gewohnt kampfstarken ASV Senden nicht gerade riesig. Der Diagonalen des Ruderclubs war es aber genau wie dem Rest des Teams schlichtweg egal wie es stand. Mit einer kleinen Serie drehte sich die Partie erneut und beim 15:11 jubelten dann doch die Gäste über eine kämpferische Leistung der Extraklasse und zwei Punkte in der Ferne. Schon im ersten Satz zeigten die Sendenerinnen um die glänzend aufgelegte RCS Akteurin Leonie Hoffmann ihr Stärken und unter der klugen Regie von Coach Suha Yagioglu zu welchen taktischen Schachzügen sie nach dem souveränen Erfolg in Hildesheim in der Lage waren. Der RCS mühte sich zwar nach Kräften doch weder der Aufschlag entfaltete die gewohnte Wirkung noch fanden die RCS Angriffe die wenigen freien Flecken im ASV Feld. So wuchs der Druck auf das Team um Zuspielerin Michelle Henkies stetig. Entlastung für die Spielmacherin war ob der Verletzung von Alina Hustadt Fehlanzeige und nicht das einzige Handicap, mit dem der RCS an diesem Samstag in Senden klarkommen musste. Kapitänin Vanessa Vornweg und Doppel MVP Nicole Freiburg düsten quasi direkt vom Krankenbett auf das Spielfeld in die gut gefüllten Steverhalle. All diese Bemühungen fruchteten in Satz eins allerdings nicht. Ab dem 16:16 zog der ASV davon und konnte ob einiger Abstimmungsprobleme auf RCS Seite nicht mehr gestellt werden. 19:25 aus RCS Sicht, ein denkbar schwieriger Start in die Partie. Reinigendes Gewitter bei Seitenwechsel und nach einer kurzen Aussprache legten plötzlich die Damen vom See vor, und das ganz anständig. Eine 6:1 Führung sollte den gesamten Satz über Bestand haben und unter tatkräftiger Mithilfe aller RCS Akteurinnen konnten die nie aufsteckenden Sendenerinnen in Schach gehalten werden. Der Block um Franziska Finke und Vanessa Vornweg legte einen Gang zu und auf der Außen Position warfen Laura Kemper, Katharina Schallow, Bonnie Bastert und Nicole Freiburg alles in die Waagschale, um den Satzausgleich zu erkämpfen. Mit Erfolg: die Anfeuerungen von der Tribüne trugen Früchte und der RCS behielt in der hitzigen Endphase des Satzes die Nerven. Michelle Henkies fand ihre Angreiferinnen immer besser und beim 25:22 jubelte die Blaue Wand über den Satzausgleich. Den Schwung aus Satz 2 nahm das Team von der Sorpe dann auch gleich mit in den dritten Durchgang. Die Außen erhöhten den Druck im Aufschlag und Libera Victoria Vornweg putzte trotz Knieblessur alles vom Boden, was sie zu greifen bekam. Schnell wuchs der Vorsprung des RCS an und beim 15:6 hatten die Fans und Team ins Spiel gefunden und feierten einige spektakuläre Punkte, bei denen allerdings fast alle langen Ralleys zu Gunsten der Gastgeberinnen ausgingen. Am Ende aber hatte der RCS beim 25:16 dennoch die Nase vorn und die Partie zu diesem Zeitpunkt mit viel Kampf Und Engagement gedreht, 2:1 aus Sicht der Sauerländerinnen. Dass mit einem kampfstarken Team wie dem ASV gerade zu Hause aber immer zu rechnen ist, stellte der vierte Satz einer faszinierenden Partie eindrucksvoll unter Beweis. Senden startete stark und beim RCS kehrte die Passivität des ersten Satzes zumindest kurzzeitig wieder zurück aufs Feld. Coach Schallow verpasste es dem Satzverlauf eine schnelle Wende zu geben und mit zeitweise 5 Punkten Rückstand gingen Nicole Freiburg und Co. in das Satzfinale ab 17:22. Plötzlich war er wieder da der RCS Kampfgeist. Franziska Finke und Bonnie Bastert steuerten starke Aufschläge bei und beim 21:23 war die Chance da, die Lücke entscheidend zu schließen. Aber der RCS stand sich in den entscheidenden Situationen doch selbst im Weg und zwei Punkte später jubelte der ASV über den 2:2 Satzausgleich. Satz 5 lief lange Zeit ganz und gar nicht rund für den RCS. Dann aber in der entscheidenden Phase fassten sich die Gäste aus dem Sauerland ein Herz. Laura Kemper startete im Angriff den Turbo und auch eine Schrecksekunde mit Umknicken von Nicole Freiburg bei einer etwas übermotivierten Angriffsaktion einer Sendener Spielerin überstand das Team. Ab dem 5:7 aus RCS Sicht übernahm der RCS Schritt für Schritt die Kontrolle und hatte beim 15:11 das bessere Ende in einer aufregenden und emotional geführten Partie. Vollkommen ausgepumpt schauten sich die RCS-Spielerinnen nach der Partie in die Augen und waren sich sicher: Zwei Punkte erkämpft und einen bei den famos kämpfenden Sendenerinnen gelassen, faires Ende einer tollen Partie! So sammelte der erschöpfte aber gut gelaunte RCS Tross die Punkte 6 und 7 für das mittlerweile gut gefüllte Auswärtskonto der Saison. Starkes Teamwork auf und neben dem Feld und nach Meinung aller auch bald an der Zeit daheim den Bock umzuwerfen und den ersten Heimsieg einzufahren.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Alina Hustadt, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.
 

20.10.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
ein Volleyballspektakel auf höchstem Niveau, eine emotionale Vorstellung der Sonderklasse und am Ende doch ein Ergebnis, dass sehr deutlich aussieht. Sicher ist aber, dass niemand, der in der Halle war, das Kommen bereut hat. Großer Sport!!!... und eine gute Besserung an Ines Bathen
 
RC Sorpesee verliert aber begeistert – Partie gegen den USC überschattet von Verletzung Als der letzte Pfiff des Schiedsrichters am vergangenen Abend im Schulzentrum Sundern das 0:3 der jungen Herausforderinnen vom Sorpesee gegen den Tabellenführer aus Münster besiegelte spendete die voll besetzte Blaue Wand beiden Teams frenetischen Beifall für eine sehr intensive und vor allem in Satz 2 enorm hochklassige Partie.
Am Ende gratulierte das Trainerteam des RCS Dörendahl, Petrausch, Bathen, Ossowski und Co. Zum verdienten und hart erkämpften Sieg. Zittrig nach zuletzt zwei Niederlagen startete der RCS in das zweite Heimspiel der Saison. Der USC in Person von Alisha Ossowski legte gleich mächtig los im Aufschlag, ein Element in dem die Gäste ihre nach eigener Meinung beste Saisonleistung ablieferten. Beim 1:5 war der RCS-Staff zur ersten Auszeit gezwungen und das Team arbeitete sich wieder heran. Angetrieben von den begeisterten Anhängern auf der Tribüne kämpfte der RCS sich zurück und hatte beim 14:14 die Partie wieder ausgeglichen. Das hohe Niveau der Aufholjagd konnte das Team um das Zuspielduo Michelle Henkies und Alina Hustadt jedoch hinten heraus nicht halten und musste den USC, bei dem vor allem Ines Bathen und Linda Dörendahl in dieser Phase aufdrehten, ziehen lassen. Da half es auch nicht, dass der RCS ganze sechsmal wechseln konnte und wie in jedem Satz ebenfalls seine Auszweiten gut zu nutzen wusste. Satz 2 sah eine weiter verbesserte Leistung der Gastgeberinnen. Sarah Petrausch erhöhte den Druck in Angriff und Aufschlag und der RCS Annahmeriegel um Libera Victoria Vornweg und die spätere MVP Nicole Freiburg verrichtete Schwerstarbeit. Auf der Diagonalen wirbelten Kim Spreyer und Bonnie Bastert nach Kräften und der Mitteblock mit Franziska Finke und Vanessa Vornweg entschärfte Ball um Ball. Durch die Einwechslung von Laura Kemper kam zusätzliche Power auf die Außenposition und der RC Sorpesee war plötzlich voll da. Beim 21:22 aus RCS Sicht gab es die Chance die Lücke ganz zu schließen, alleine zupacken konnten die RCS Mädels nicht. Einen Punkt später ereignete sich die Szene, auf die beide Seiten in einer mittlerweile mitreißenden Partie gerne verzichtet hätten. Nach zwei starken Blockaktionen des RCS lief Ines Bathen auf Seiten des USC zum dritten Mal zum Angriff an und versuchte es mit einem Drehschlag. Bei der Landung allerdings verdrehte sich die Top Außen der Gäste unglücklich das Knie. Gut, dass mit Anne Schmitz und Jannik Burgard vom Physio Zentrum Sundern zwei RCS Experten direkt die Behandlung übernehmen konnte. Im spannenden Finale des Satzes entschieden ein Technikpfiff des Schiedsgerichtes und ein knapper Ausball zum 23:25 für den USC. Mit dem 0:2 als Hypothek und dem engen Ausgang von Satz 2 schien es als sei die RCS Moral gebrochen. Der USC stellte um, hatte von nun an mit Petrausch auf der Diagonalen einen weiteren Punktgarant und zog das Tempo erneut an. Beim 10:20 aus RCS Sicht schien es eine Klatsche zu geben aber Team und Tribüne hatten noch nicht genug von einer tollen Partie. Die Gastgeberinnen fighteten und kämpften sich Punkt für Punkt zurück. Beim 20:23 war der USC urplötzlich wieder in Reichweite und doch spielte der Kopf dem RCS wieder einen Streich. Zwei einfache Fehler später jubelte das Ensemble des USC über einen 3:0 Erfolg. Für die Fans des RCS blieb die Gewissheit ihrem Team mit der Anfeuerung bis zum finalen Punkt den Rückenwind gegeben zu haben, den die Mannschaft für die Aufholjagd speziell in Satz 3 nutzen konnte. Zusätzlich fand die Popcorn Aktion des Spieltagssponsors Physio Zentrum Sundern tollen Anklang und zahlreiche Fans durften sich über Preise in der Verlosung freuen. Zuletzt spendierte Hauptsponsor CASO Germany noch Preise für die MVPs des Abends Linda Dörendahl und Nicole Freiburg.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Marie Grützbach, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

13.10.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
leider war noch gar nichts verdaut und neben einem schwarzen Tag muss auch die Rolle des Trainers kritisch beäugt werden.
 
RC Sorpesee verschläft Partie in Bonn – 0:3 beim Tabellenzweiten verdirbt die Laune „Heute hätten wir noch 10 Sätze spielen können, wenn dann hätten wir über die Kondition irgendwann mal einen gewinnen können…“ brachte Trainer Julian Schallow die Kritik an der überdeutlichen 0:3 Schlappe bei starken Bonnerinnen auf den Punkt.
 
Allerdings war der Trainer an genau diesem Spielausgang wohl am meisten selbst schuld, brachte er das Team nach einem wackligen Start ins Spiel und einem unglücklich verlorenen Auftaktdurchgang doch nicht mehr auf Spur in Richtung erfolgreichem Spiel. Mehr noch, die Wechsel misslangen und auch das erneute Behacken mit einem neutral betrachtet tadellosen Schiedsgericht trug nicht zur Stabilität des jungen Teams aus dem Sauerland bei. Im Auftaktdurchgang offenbarte sich die Verunsicherung des Teams um Captain Vanessa Vornweg bereits ab dem ersten Ballwechsel. Reihenweise segelten die Aufschläge der RCS Spielerinnen ins Aus und auch die personelle Situation in Reihen der Sauerländerinnen hatte sich nicht verbessert. krankheits-, klassenfahrt- und verletzungsbedingt waren zahlreiche Akteurinnen nicht auf der Höhe und doch kämpfte das Team sich ins Spiel und hatte beim 21:18 gute Karten etwas Selbstvertrauen zu tanken und Satz 1 auf der Habenseite zu verbuchen. Aber einige verschlafene Abwehraktionen und verpasste Sicherungen später hatte Bonn das Blatt gedreht und ging beim 27:25 mit 1:0 in den Sätzen voran. Die Fans auf der Tribüne freuten sich auf ein enges und umkämpftes Spiel und wurden doch enttäuscht. In den Sätzen 2 bis 3 ergab sich das RCS Team ob einiger unglücklicher Aktionen und unerzwungener Fehler in sein Schicksal. „Wie kann man das denn so einfach laufen lassen!?!?“ der Kommentar der mitgereisten Fans nach dem Spiel in Richtung Trainer Julian Schallow. Impulse setzen konnte der Verantwortliche an der Linie freilich nicht. Es schien nicht so als erreiche er das Team in den kritischen Phasen der Partie. So jubelte nach einem umkämpften und zwei einseitigen Durchgängen der neue Tabellenzweite aus Bonn über einen verdienten Heimerfolg und die Fans des RCS leisteten einmal mehr Aufbauarbeit bei ihrem Team nach einer deutlich verbesserungswürdigen Leistung in Bonn. Für den Verantwortlichen auf RCS Seite gilt es nun sich Gedanken zu machen, Ideen zu entwickeln und verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen. Eine Aufgabe die nur in gemeinsamer Anstrengung gelingen kann. Natürlich hörte man nach dem Spiel auch diesbezüglich kritische Stimmen. Die kommenden Wochen werden die Wahrheit ans Tageslicht bringen.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Scout Michelle Henkies, Co-Trainer Linus Tepe und Hauptverantwortlicher Julian Schallow.
 

06.10.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
Vorbei an der Sensation und außer einer Menge Respekt bei Gegner und Zuschauern nichts gewonnen.
 
Da heißt es aufstehen und weitermachen! Kampfstarkes RCS Team verpasst es sich selbst zu belohnen – 0:3 gegen Borken bedeutet das Aus im WVV Pokal Hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter auf Seiten des RC Sorpesee bei der obligatorischen Verabschiedung von den Kontrahentinnen der Skurios Volleys Borken nach dem Spiel. Soeben war die Reise des RC Sorpesee im WVV Pokal der Saison 2018/19 zu Ende gegangen und die Niederlage gegen den Tabellenführer der zweiten Bundesliga besiegelt. „Standesgemäß!“, würden die Außenstehenden wohl sagen und doch im Verlauf und der Entstehung ein tiefer Schlag für das junge Team von See. So brachte schon der erste Satz den Spielverlauf über weite Strecken in der Karl-Fischer Halle auf den Punkt. Blitzstart RCS und beim 6:0 einen kleinen Vorsprung herausgespielt, beim 7:5 dann wieder ein enges Spiel und bis zum nächsten Zwischenspurt der Sauerländerinnen wogte das Spiel hin und her. Spätestens aber als beim 22:17 für den RCS nur noch drei Punkte zum Satzgewinn in Durchgang 1 fehlten schien der Kopf dem ohne Nicole Freiburg und Franziska Finke angetretenen Team aus Langscheid einen Streich zu spielen. Etwas kopflos überließ man Borken die Chancen zur Aufholjagd und das erfahrene Top Team nahm diese gerne an. Gerade mal einen Punkt erzielte der RC Sorpesee noch in diesem Durchgang und musste beim 23:25 das 0:1 in Kauf nehmen. Wer dachte jetzt sei die Partie de facto entschieden, sah sich in Satz 2 aber getäuscht. Bonnie Bastert und Kim Spreyer tauschten die Positionen und wirbelten fortan noch vehementer gegen die körperlich deutlich überlegenen Bundesligamädels um die stark aufgelegte Annika Brinkmann. Mit blitzgescheiten Aufschlägen und einer glänzenden Annahme um Victoria Vornweg aber hielten die unbeugsamen Sauerländerinnen auch Satz 2 offen. Beim 21:19 und 23:22 aus RCS Sicht aber ließ man wieder einige Chancen liegen und spielte den Borkenerinnen damit in die Karten. Beim 23:25 setzte es somit den nächsten Tiefschlag und den 0:2 Satzrückstand. Ein fast gleiches Bild bot sich den Zuschauern in Erkelenz in Durchgang 3. Der RCS kämpfte was das Zeug hielt und sicherte sich immer wieder Punkte aus den langen Ralleys. Michelle Henkies und Alina Hustadt ergänzten sich vortrefflich auf der Zuspielposition, warfen gemeinsam alles Geschick in die Waagschale, um den großen Borkener Block in Bewegung zu bringen. Dass damit alle Wechseloptionen des RCS an diesem Tag schon beschrieben waren, machte sich in der zweiten Hälfte von Satz 3 bemerkbar. Vanessa Vornweg und Bonnie Bastert griffen über die Mitte beherzt zu, Laura Kemper und Katharina Schallow wirbelten Außen und auf der Diagonalen punktete Kim Spreyer zuverlässig für den RCS. Ab dem 14:15 aus RCS Sicht war dennoch Borken am Zug. Der kleine Zwischenspurt zum 14:19 reichte dem erfahrenen Team der Skurios Volleys trotz aller Anstrengungen auf RCS Seite zum 25:19 und damit ungefährdeten 3:0 Sieg. So blieb nach dem Spiel eine Menge Aufbauarbeit für das RCS Team. Die Unzufriedenheit speziell über die Satzausgänge in Satz 1 und 2 waren allgegenwärtig und drückten die Stimmung doch ganz erheblich. Da heißt es den Kopf wieder hochbekommen, an den Verletzungen im Team arbeiten und schon kommendes Wochenende wieder voll angreifen, dann ganz konzentriert auf die Liga!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Scout Franziska Finke und Co-Trainer Linus Tepe.
 

30.09.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
„Auf geht´s Sorpe, kämpfen und siegen!“ – So hat die Blaue Wand gefordert und so kam es!!!
 
Aller guten Dinge sind Drei – RCS mit erstem Dreier der Saison im dritten Anlauf Als Franziska Finke und Kim Spreyer in Co-Produktion den letzten kraftvollen Angriff der Volleyballerinnen des VfL Lintorf ins Feld der tapfer kämpfenden Gastgeberinnen blockten, fand ein kurioses Spiel einen verdienten aber dennoch nicht über alle Spielphasen souveränen Sieger. Dennoch waren es am Ende lachende Gesichter bei den Spielerinnen vom Sorpesee: erster Dreier, wieder einmal selbst herausgezogen aus einem Tief und mit der Blauen Wand die vermutlich wichtigste Unterstützung wieder mit Pauken und Trompeten am Start. Zwar startete das RCS Team um die wiedergenesene Zuspielerin Michelle Henkies noch etwas verhalten in den ersten Satz, doch schnell wurde klar, dass die junge Truppe vom Sorpesee diesmal gewillt war schon in Satz 1 Vollgas zu geben. Über 9:8 zog das Team auf 13:8 und unter starken Aufschlägen von Franziska Finke und Vanessa Vornweg weiter auf 17:8 davon. Zwar verlor der RCS Express in Richtung Satzende etwas an Tempo aber aus einem 22:12 mit zehn Punkten Vorsprung machte das Team ein 25:15 und eine Premiere der ganz besonderen Art: der erste gewonnene Auftaktdurchgang in der Saison 2018/19 und eine Menge Selbstbewusstsein für Satz Nummer 2. Einen Rückenwind, den das Team zunächst auch zu nutzen wusste. Über 5:2 und eine feine Aufschlagserie von Bonnie Bastert zum 12:4 enteilte der RCS und es schien als habe das junge Team alles im Griff. Eigentlich gab es nicht viel zu meckern am Spiel der Sauerländerinnen, wären nicht einige der Aktionen gerade aus der Abwehr an etwas überhasteten Abschlüssen gescheitert. Einen Umstand, den die erfahrenen Gastgeberinnen aus Lintorf gerade über ihre starken Außen immer wieder zu nutzen wussten. Beim 12:8 war Redebedarf auf RCS Seite und doch war der Schlendrian eingekehrt im Gästespiel. Auch eine zweite Auszeit der Sauerländerinnen verpuffte, so dass der Satz in der Verlängerung gehen musste. Das Spiel wogte hin und her, bevor ein beherzter Block der stark aufgelegten Kim Spreyer letztlich das 28:26 und damit den ersten Punkt auf Seiten des RCS sicherte. Die Lockerheit auf Seiten der Blauen aber war verflogen. Da nutze zu Beginn von Satz 3 auch die lautstarke Unterstützung der tollen RCS Fans nicht. Die Blaue Wand gab alles und musste doch mit ansehen, dass ein plötzlich hellwaches und immerzu kämpferisches VfL Lintorf Team wie die Feuerwehr in den Durchgang startete. Zudem verlor der RCS in dieser Phase mit Victoria Vornweg, dem Nesthäckchen auf der Libera Position, verletzungsbedingt eine ihrer Stützen in der Annahme und brauchte etwas für die Umstellungen im Annahmeriegel. Beim 1:9 hatte Trainer Schallow nach einigen Scharmützeln mit dem ersten Schiedsrichter bereits eine Auszeit zwei Spielerwechsel getätigt. Mit etwas Erfolg, brachte doch gerade die Hereinnahme von Alina Hustadt im Zuspiel und Laura Kemper über Außen frischen Wind ins RCS Spiel. Beim 11:17 war die Lücke zwar noch da, doch das Team schloss sie beherzt über 14:19 bis zum 23:23. Einige Punktchancen später musste der RCS aber dann doch in den Satzverlust einwilligen und schien beim 1:2 in verändertere Formation plötzlich arg unter Druck. Einen Druck aber, den das jetzt mit Katharina Schallow als glänzende Aushilfs-Libera agierende Team allerdings wohl brauchte. Der vierte Satz geriet unter den Augen der gut gefüllten Ränge in der schmucken Lintorfer Halle am Hallenbad und den Standing Ovations der Blauen Wand zu einer Demonstration der Stärke des RC Sorpesee. Endgültig freigespielt sorgten Aufschlagserien von Alina Hustadt, Vanessa Vornweg und Kim Spreyer für einen sicheren Vorsprung, den sich das Team über 1:4, 2:12 und 16:5 redlich herausspielte. Beim 25:9 war der Bann dann doch gebrochen und der RCS feierte zudem mit dem einstellig gewonnenen Satz einen Abschluss der besonderen Art gegen einen kampf- und charakterstarken Gegner, der auch bei hohen Rückständen nicht aufsteckte und am Ende zumindest mit einem verdienten Satzgewinn belohnt wurde. Der RC Sorpesee steht nun mit 6 Punkten in Lauerposition der Tabelle und möchte das Punktekonto schon beim nächsten Auswärtsauftritt in Bonn wenn möglich weiter in die Höhe schrauben. Zuzutrauen ist der Mannschaft mit dieser Unterstützung einiges, so hat zumindest das Spiel in Lintorf in Satz 1 und 4 gezeigt!

Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe 
 

Netzgeflüster Nr. 123 vom 28.09.2018

22.09.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
Gekämpft bis zum Umfallen, Alles reingepackt und an einem eigentlich schon abgeschriebenen Tag doch noch zwei Punkte mit auf die lange Heimfahrt genommen. Der Trainer zieht seinen Hut vor seinem Co und einem Team mit Kämpferherz!
 
Nachsitzen in Niedersachsen – Unbändige Moral sichert RC Sorpesee zwei Punkte in Hildesheim Bedrückte Mienen allenthalben und eine Menge ratloser RCS-Blicke beim Seitenwechsel. Soeben hatten die routinierten Gastgeberinnen des MTV 48 Hildesheim um ihre bärenstarken Außenangreiferinnen Cinja Tillmann und Katharina Culav Satz 2 mit 25:23 für sich entschieden und auf 2:0 in den Sätzen gestellt. Guter Rat teuer auf RCS Seite und der Kader ohne die verletzte Nicole Freiburg und mit einer deutlich angeschlagenen Michelle Henkies und Katharina Schallow auch nicht gewohnt dicht gefüllt in fremder Halle mit nur wenigen aber lautstarken RCS Anhängern.
Wenig war zusammengelaufen in den Sätzen 1 und 2 und noch dazu griffen die taktischen Umstellungen von Trainer Julian Schallow zu Beginn der Partie noch gar nicht. Der Annahmeriegel um Libera Victoria Vornweg, Laura Kemper und Katharina Schallow brauchte lange, um die Abstimmung zu finden und folglich bekam die für Michelle Henkies ins Zuspiel gerückte Alina Hustadt zu Beginn der Partie eher Kilometergeld als ruhige Pässe zu verwerten. Zwar biss sich das Team zur Mitte des Satzes etwas zurück ins Spiel, zu spät aber, um die herbe 17:25 Schlappe in Satz 1 noch zu korrigieren. Satz 2 zeigte gegen Mitte des Durchgangs ein ähnliches Bild.
Der engagierte aber glücklose Trainer tobte und die Verunsicherung griff langsam aber sicher um sich. Zumindest aber schalteten die Gäste aus dem Sauerland ab Ende des zweiten Satzes auf den Kampfmodus um und hatten beim 23:23 die Lücke geschlossen. Zwei überaus unglückliche und vieldiskutierte Bälle später kam es zum nächsten Tiefschlag auf RCS Seite und das 0:2 waren die Gastgeberinnen endgültig auf der Siegerstraße. Allerdings hatte Hildesheim und das bis dato entzückte Heimpublikum die Rechnung ohne den RC Sorpesee gemacht. Mit dem Wechsel von Bonnie Bastert auf die ungewohnte Außenposition bekam das Spiel der jungen Herausforderinnen plötzlich frischen Wind und als auch Vanessa Vornweg und Franziska Finke im Mittelblock noch konsequenter zupackten und die sich bietenden Lücken nutzen, zog Sorpesee davon. Erst langsam, dann immer konsequenter. Michelle Henkies und Alina Hustadt verteilten die Last im Zuspiel und Laura Kemper entlastete die stark aufgelegte und in der Annahme durchgreifende Katharina Schallow. Zwar kam Hildesheim zum Ende des Satzes noch einmal auf. Beim 25:22 aber jubelte erstmals der RCS und wechselte mit Schwung die Seiten. Ähnliches Bild in Satz 4. Die Gäste waren endgültig im Spiel angekommen und fighteten jetzt um jeden Ball. Die jüngste auf dem Feld, Libera Victoria Vornweg, bekam den Annahmeriegel stabil und auf der Diagonalen wirbelte Kim Spreyer nach vollständig genesener Rückenverletzung mit voller Power. Dennoch kam Hildesheim wieder heran und verkürzte Punkt um Punkt. Eine Aufschlagserie von Bonnie Bastert brachte ein kleines Polster, dennoch war es erst beim 24:23 eine Co-Produktion von Zuspielerin Michelle Henkies und Katharina Schallow auf Außen, die den erlösenden Satzausgleich brachte und auf 2:2 stellte. Die letzten 15 Minuten des Spiels gerieten dann zu einer Demonstration des Siegeswillens der jungen Sauerländerinnen. Ein 3:6 Rückstand konnte nach Auszeit verkürzt werden, bevor erneut Bonnie Bastert mit immer stärker werdenden Aufschlägen ihre blauen Farben erstmals mit 8:7 zum Seitenwechsel in Führung brachte. Zwar glich Hildesheim noch einmal aus, danach aber spielte der RCS mit voller Power zu Ende und belohnte sich für ein tolles Comeback letztlich mit zwei Punkten für die noch wenig aussagefähige Tabelle.
  
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg und ein beherzt taktierender Linus Tepe
 

15.09.2018

Liebe Volleyballfreunde,
zum Auftakt hat es für uns noch nicht ganz gereicht. Das Schützenfest hat auf der Tribüne etwas Power gekostet und ein zäher Gegner aus Emlichheim zwei Punkte. Bleibt für uns nur der Trostpreis und die Gewissheit noch besser sein zu können…
 
Licht und Schatten im RCS Spiel – Sauerländerinnen müssen sich mit dem Trostpreis begnügen Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren, diese Frage konnten viele der Zuschauer im Schulzentrum Sundern am Ende des Tages ebenso beantworten wie die beiden verantwortlichen Trainer im Trainertalk nach dem Spiel. Eine mitreißende und über weite Strecken hochklassige Partie hatte in der kampfstarken und bestens organisierten Mannschaft aus Niedersachsen ihren Sieger gefunden. Was blieb für das junge Team vom See war die Erkenntnis wirklichen guten und spektakulären Volleyball gezeigt zu haben, leider aus ihrer Sicht nicht über den gesamten Spielverlauf. Satz 1 offenbarte die Anfangsnervosität der Gastgeberinnen, die mit Michelle Henkies im Zuspiel, Kim Spreyer auf der Diagonalen, Nicole Freiburg und Katharina Schallow sowie Kapitänin Vanessa Vornweg und Franziska Finke über die Mitte starteten. Die Annahme organisierte mit Victoria Vornweg die Jüngste auf dem Feld und dies vom Start ab exzellent. Das Spiel wogte hin und her, Alina Hustadt und Bonnie Bastert kamen in die Partie und auch Laura Kemper verstärkte den Außenangriff. Beim 17:14 führte der RCS und es sah nach einem kleinen Lauf für das Heimteam aus, beim 17:17 aber war alles schon wieder in der Reihe und es wurde zu viel nachgedacht auf RCS Seite. Der RCS bekam in dieser Phase vor allem Emlichheims späteren MVP Dana Volkers nicht in den Griff und kassierte die entscheidenden Punkte zum 20:25 und 0:1 in den Sätzen. Wer den SCU nun auf der sicheren Siegerstraße gewähnt hatte sah sich getäuscht. Mit dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel des RC Sorpesee auf wundersame Weise. Zwar hielten die erfahrenen Emlichheimerinnen bis zum 13:14 aus ihrer Sicht noch exzellent Schritt, ab dann aber spielte fast nur noch ein Team und das kam von der Sorpe. Katharina Schallow und Nicole Freiburg steuerten starke Aufschläge bei und als beim Stand von 19:15 auch noch Bonnie Bastert von der Bank zu einer kleinen Serie ansetzte war beim 23:15 der Satz fast entschieden. Wenig später glich der RCS zum 1:1 aus und wechselte mit neuem Rückenwind die Seiten. Diesen Rückenwind transportierte das Team auch in Satz 3. Der Mittelblock steuerte einige schöne Blocks bei und unter dem Applaus der gut gelaunten Blauen Wand egalisierte der RCS einen 3:7 Fehlstart beim 10:10. Jetzt schlug die Stunde von Bonnie Bastert und Kim Spreyer, die ihren Aufschlag gefunden hatte und in zwei Rotationen Satz 3 für ihre Farben entschieden. Sieben und fünf druckvolle Services standen für die beiden in dieser Phase zu Buche und der RCS zog über 13:17 mit erneut kleinem Wackler beim 20:17 zum verdienten 25:17 und zur 2:1 Satzführung davon. Alles war bereit für einen nicht erwarteten Auftaktsieg und das Team legte auch in Satz 4 ganz mächtig vor. Bis zum 7:3 lief das RCS Spiel weiter wie am Schnürchen, bevor einige leichte Stockfehler Sand ins Sauerländer Getriebe streuten. Den Sieg vor Augen schienen einigen auf dem Feld doch die Nerven einen Streich zu spielen und die vorher so gut eingehaltene Taktiklinie ging verloren. Ein gefundenes Fressen für den Gast aus der Grafschaft Bentheim. Die erneut hervorragend coachende Trainerin Claudia Volkers traf die richtigen Entscheidungen, während auf RCS Seite einige taktische Entscheidungen von Trainer Julian Schallow schlicht nicht funktionierten. Nach dem 11:14 kämpfte sich der RC Sorpesee zwar wieder zurück und beim 17:17 wieder Tuchfühlung aber das Ende des Satzes gehörte den Gästen: 19:25 aus RCS Sicht und alles wieder auf Null beim 2:2. Aufgeben und Kopf in den Sand stecken ist aber natürlich nicht der Stil einer RCS Mannschaft und so startete das Team furios in Satz 5. Beim 6:3 war Emlichheim zu einer Auszeit gezwungen und transportierte diese bis zum 11:7. Eine Aufstellung und einige Unstimmigkeiten auf RCS Seite aber brachten die jungen Damen vom See um den Lohn ihrer Mühen. Bis zum 11:15 gelang kein einziger Punkt mehr und am Ende feierten die an diesem Tag vielleicht etwas unaufgeregteren Emlichheimerinnen. Für den RCS blieb ein Punkt als Trostpflaster, die Gewissheit das Spiel doch irgendwie in der Hand gehabt zu haben und am Ende des Tages dann doch eine Menge Gesprächsbedarf für die kommenden Wochen. Aber das - so war man sich schnell sicher - wird angegangen und dann belohnen sich Mannschaft und Fans auch wieder für ihre Leistung!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg
 

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Info an Uwe Lück