25.03.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
mit einem Volleyballwochenende par excellence geht diese Saison zu Ende. Bleibt nur noch sich bei allen zu bedanken!!! 
 
Ein Wochenende voller Volleyball – Großer Sport und volle Emotionen bei RCS Doppeleinsatz Mit zwei dicken Ausrufezeichen beenden die Volleyballerinnen des RC Sorpesee am vergangenen Sonntag eine emotionsgeladene und abwechslungsreiche Saison. Das erste Ausrufezeichen war gleichbedeutend mit einem Titel, den sich die jungen Sauerländerinnen mit einer kämpferischen Leistung im fernen Bad Berleburg redlich verdienten. In einem wahren Pokal Krimi rangen Sie den Oberligameister und zukünftigen Regionalligisten TV Hörde in 5-Sätzen nieder. „Fantastische Leistung von Hörde!“ wurde Trainer Schallow nach dem Sieg mit anerkennendem Kopfnicken zitiert und er hatte Recht. Freilich hatte der RCS in der farblich doch ungewohnten Halle mit den dann doch ungewohnten Bällen eine Menge Probleme speziell im Bereich Annahme zu bearbeiten aber diese Probleme rührten auch von einer wirklich starken Performance der Hörderinnen speziell im Aufschlag. Hatte der RCS die Annahme im Griff so wie in Satz 1, 3 und über weite Strecken auch Satz 5 blieben die Punkte auf Seiten des HSK Teams, das sich den Platz im Finale redlich erkämpfte.
Dort traf die Mannschaft um Spielführerin Leonie Hoffmann dann auf die Gastgeberinnen des VfL Bad Berleburg, frisch gebackener Aufsteiger in die Landesliga. Das Heimteam um Coach Winter steckte niemals auf, musste aber gegen die immer mehr das Ziel findenden RCS Aufschläge speziell in der Annahme den einen oder anderen Punkt hinnehmen. Am Ende standen ein 3:0 Erfolg des RCS und die Gewissheit, dass die gemeinsame Pizza, die auf den Gewinn des Pokals ausgesetzt wurde noch auf der Heimfahrt nach Sundern in den hungrigen Mägen der Pokalsiegerinnen landete.
Durch die Zeitverschiebung einer Stunde Schlaf beraubt trafen sich Spielerinnen und Trainerteam schon um 10 Uhr, um die Auswärtstour nach Detmold und damit das letzte Pflichtspiel der Saison mit genug Spannung anzugehen. Schon zum Start der Tour war eines klar: „Das wird nicht leicht uns heute zu schlagen!“ Mehr als 30 RCS Anhänger hatten sich versammelt und füllten neben dem obligatorischen Reisebus sogar noch einen Extra-Bulli. Zudem meldeten sich alle Spielerinnen fit, Nicole Freiburg verstärkte den Kader im Vergleich zum Pokal zusätzlich und sogar die angeschlagene Kapitänin in Babypause Kirsten Platte machte die Reise nach Ostwestfalen mit. In dieser Mannschaftsstärke und mit Co-Trainer Linus Tepe an der Linie sowie Chefstratege Martin Barthel auf der Tribüne konnte nichts anbrennen. Der RCS ließ den Gastgeberinnen schon zu Beginn der Partie kaum Möglichkeiten. Beim 15:5 aus RCS Sicht war Satz 1 fast entschieden und bis zum 25:11 Endstand wurde es dann doch deutlich. In Satz 2 startete der Detmolder TV mit frischem Wind und Mut. Beim 7:10 aus RCS Sicht musste eine Auszeit und neue Spannung her, beim 12:12 hatte das Team die Lücke geschlossen und bis zum 25:15 ließ der RCS dann nun wirklich nichts mehr anbrennen. Eine 10-Minuten Pause für Ehrungen und Verabschiedungen auf Detmolder Seite brachte den RCS dennoch nicht aus dem Tritt. 40 Punkte und 6 RCS Wechsel später tanzten die Gäste im Kreis und feierten mit ihren Fans den dritten 3:0 Sieg in der Ferne in Folge. Ein zweites dickes Ausrufezeichen unter eine denkwürdige Saison!
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Leonie Baumeister, Lara Drölle, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Taktik-Trainer Linus Tepe.

17.03.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
mit dem RCS ist am letzten Heimspieltag nicht zu spaßen und Weende war Leidtragender. Keine wirkliche Chance ließ das HSK Team den Gästen aus dem Nordwesten.
 
Gelungener Heimabschluss mit der blauen Wand – RCS lässt TUSPO Weende keine Chance Mit einem krachenden 3:0 lieferte der RCS sich und der blauen Wand eine perfekte Vorlage für einen gelungenen Saisonkehraus vor eigenem Publikum und ließ dabei nur in Satz 2 kurz Spannung im Schulzentrum Sundern aufkommen. Danach feierten Team und Fans gemeinsam eine gelungene Saison, die für das junge Team von der Sorpe auf einem Platz im oberen Drittel der Liga enden wird. Hauptsponsor Caso stiftete zudem einen ganzen Satz wertvoller Preise für die Verlosung des Abends, die zum letzten Heimspiel noch einmal alle Herzen höher schlagen ließ. Schon zu Beginn des ersten Satzes ließ das RCS Team keinen Zweifel an den Plänen für das letzte Heimspiel aufkommen. Mit Kim Spreyer über die Diagonale, Kapitänin Leonie Hoffmann und Katharina Schallow über Außen, Vanessa Vornweg und Bonnie Bastert im Mittelblock, Lara Drölle im Zuspiel und Annahmechefin Michelle Henkies als Libera legte der RCS los wie die Feuerwehr. Schnell klaffte eine 5 Punkte Lücke zu den Gästen aus Weende, die der RCS weiter ausbaute. Sechs Spielerwechsel später hatten die Gastgeberinnen unter dem Applaus der Blauen Wand mit 25:15 Satz 1 eingetütet und wechselten die Seiten. Satz 2 begann wie jeder Durchgang des Samstagabends mit einigen Umstellungen. Bonnie Bastert rückte auf die Diagonale, Laura Kemper auf die Außenposition und Franziska Finke wirbelte fortan auf der Mitte Weende durcheinander. Der Gast startete stark in Durchgang zwei und setzte sich mit bis zu drei Punkten vom RCS ab. Einen größeren Abstand aber ließen die Gastgeberinnen an diesem Abend nicht zu. Laura Kemper egalisierte den Vorsprung mit druckvollen Aufschlägen und die RCS Maschinerie kam in die Gänge. Ein Doppelwechsel mit Alina Hustadt und MVP Kim Spreyer brachte Entlastung und der RCS setzte sich Punkt für Punkt ab. Nach dem sechsten Spielerwechsel war auch in Satz 2 ein Punktepolster auf der Habenseite und der RCS beim 25:20 auf Kurs. Mit dem 2:0 im Rücken geriet Durchgang drei für die RCS Damen vor der gut gefüllten Tribüne des Schulzentrums in Sundern fast zu einem Schaulaufen. Leonie Hoffmann und Nicole Freiburg starteten nun über Außen und Kim Spreyer kehrte zurück auf die Diagonale. Zu halten war die geballte Angriffspower für die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste von der holländischen Grenze aber nicht. Der RCS setzte sich ab, zunächst langsam, später mit mehr und mehr Wucht. Beim 13:6 hatte Manuel Holst, der engagierte Coach der Gäste, seine zweite Auszeit genommen und musste doch zusehen, wie der RCS den ersatzgeschwächten Gästen mehr und mehr die spielerischen Grenzen aufzeigte. So endete Satz 3 am Ende wie Satz 1 und beim 25:15 jubelten in Sundern schlussendlich die Blauen vom Sorpesee. Mit dem fünften 3:0 in der Rückrunde lieferte das Team von der Sorpe nicht nur eine perfekte Vorlage für einen langen Partyabend sondern obendrein noch eine Steilvorlage in Richtung des letzten Spieltages in einer Woche. Dort soll in Detmold der sechste Sieg in der Rückrunde folgen und gemeinsam mit der Blauen Wand die Auswärtspartie zu einem Heimspiel gemacht werden. Samstagabend jedenfalls zeigten sich Team und Fans von ihrer besten Seite, genau wie es sich für ein letztes Heimspiel gehört.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Leonie Hoffmann, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Geburtstagskind Anne Schmitz und Taktikfuchs Linus Tepe.

11.03.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
eine Leistung ohne Worte in Münster und die vielleicht beste Performance der Saison. Das Team der Stunde aus Aasee holte die junge Truppe vom Sorpesee schnell wieder auf den Boden zurück, dank einer famosen Mannschaftsleistung.
 
Münster, Sorpesee in Topform – RCS Team entführt drei Punkte aus Münster Als Lara Drölle mit einer beherzten Finte den Deckel auf den 3:0 Sieg der Volleyballerinnen des RCS am Aasee in Münster packte, hielt es die gut 30 RCS Fans unter den zahlreichen Volleyball Anhängern nicht länger im Außenraum der Sporthalle der Bonhoefer Schule in Münster. Aber auch unter den Anhängern der Gastgeberinnen hatte sich das erneut verjüngte Team aus dem Hochsauerland wohl etwas Respekt erarbeitet, der Applaus galt beiden Teams gleichermaßen, hatte doch Aasee bis zum allerletzten Punkt nicht aufgesteckt und nur ob der enorm kompakten Leistung des RCS in die Niederlage einwilligen müssen. Im Vergleich zum Heimspiel gegen Cloppenburg konnte der RCS wieder auf Kim Spreyer auf der Diagonalen und eine genesene Leonie Hoffmann als Mannschaftsführerin zurückgreifen. Im Annahmeverbund fehlte dafür die beruflich verhinderte Katharina Schallow, für die sich allerdings kurzerhand Nicole Freiburg in den wieder lieb gewonnen Spieldress warf und über die Außenposition eine tadellose Vorstellung lieferte. Schlüssel zum Sieg aber war, schon in Satz 1 offensichtlich die RCS Achse Libera-Zuspiel. Michelle Henkies und Lara Drölle hatten sichtlich Spaß daran, zwei Drittel der Bälle auf RCS Netzseite zu beherrschen und brachten den groß gewachsenen Block der Münsteranerinnen mit hohem Tempo immer wieder in Bewegung. Die entstehenden Lücken nutzen zunächst speziell die Außenpositionen des RCS um eine fantastisch aufgelegte Laura Kemper mit Bravour. Die Aufschläge fanden das von Linus Tepe auserkorene Ziel und beim 18:12 in Satz 1 hatte der RCS ordentlich vorgelegt. Was folgte war eine der kleinen Schwächephasen des RCS bis zum 18:17 und in der Folge eine Demonstration der Stärke der Sauerländerinnen. Bis zum 25:17 ließen sie keinen Punkt der Aaseedamen mehr zu und sicherten sich den Rückenwind für Satz 2. Der zweite Durchgang brachte zunächst Vorteile für BW Aasee. Die RCS Annahme ließ etwas in der Präzision nach und die Angriffe der Münsteranerinnen fanden häufiger den Weg ins Feld des RCS. Alina Hustadt kam für Lara Drölle im Zuspiel in die RCS Reihen und auch sonst wechselte das Trainerteam was das Zeug hielt. Nicole Freiburg über Außen, Bonnie Bastert für den Aufschlag und Victioria Vornweg für die Annahme brachten neue RCS Power und das Team zog auch in Satz 2 davon. Erst zögerlich mit ein zwei Punkten, dann merklich mit bis zu 5 Zählern. Eine Aufschlagserie von Laura Kemper öffnete die Tür zum zweiten Satzgewinn einen Spalt und der RCS drängte mit aller Macht hindurch. 25:20 und damit 2:0 in den Sätzen. Die Fans tanzten und feierten neben dem Feld eine Party, als habe sei das Spiel schon vorüber. War es aber nicht, hielt doch Satz drei für die Volleyballfans in Münster noch einen besonderen Leckerbissen bereit. Der RCS wechselte mit Bonnie Bastert auf der Diagonalen und einer neuen Rotationsfolge auf Außen. Was aber auch immer Trainer Schallow an der Linie anstellte, sein Team brachte er nicht aus der Balance. Schnell hatte die neue Formation die Einstellung gefunden und zog das Tempo wieder an. Bei aller Gegenwehr der Münsteranerinnen waren es gerade in den langen Ballwechseln doch immer wieder die Langscheiderinnen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Lara Drölle zauberte Pass um Pass und was die Annahme um Michelle Henkies auch im dritten Satz auf das Parkett brachte verdiente das Prädikat außergewöhnlich. Der RCS nahm die Vorlagen dankend auf und setzte mit Adelina Asolli den Schlusspunkt auf eine denkwürdige Partie im Münsterland. 25:17 Satz und Sieg für den RCS. Mit Blick auf den gesicherten 4. Platz in der Tabelle und noch zwei Spielen vor der Brust war die Frage nach den weiteren Zielen auch schnell geklärt. „Jetzt hauen wir nochmal so richtig einen raus für unsere mega Fans!“ so gab Trainer Schallow zu Protokoll und freute sich insgeheim schon auf das letzte Heimspiel des Jahres in Sundern. „Also wer jetzt nicht kommt dem kann man dann aber wirklich nicht mehr helfen…“ wurde RCS Kapitänin Kirsten Platte zitiert. Ihr Bauch wächst zwar bis dahin noch etwas aber sichtbar Spaß am Spiel auf dem Court und mit Bentja Freiburg hatte sie definitiv.
 
Für den RCS aktiv: Adelina Asolli, Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

18.02.2018

Liebe Volleyballfreunde,
das Team ist wieder auf Kurs und lässt sich auch von erneuten Umstellungen nicht aus der Bahn werfen. Linus Tepe zündet noch dazu ein taktisches Feuerwerk und am Ende steht ein 3:0 für die Gäste und ihren lautstarken Fanblock, die blaue Wand. 
Teamwork makes the dream work – Geschlossene Mannschaftsleistung ermöglicht Punkte in Senden
Mit einer atemberaubenden Aufschlagserie servierte RCS-Diagonale Kim Spreyer am Samstagabend vor gut besetzter Kabine in der Sendener Sporthalle die entscheidenden Aufschläge zum 3:0 Auswärtserfolg der Volleyballerinnen des RC Sorpesee. Dass es aber soweit kam hatte auf Seiten des RCS nur einen einzigen Grund: Teamwork total! Fans und Team bildeten eine Einheit, der trotz aller Bemühungen der stark aufschlagenden Sendenerinnen nicht beizukommen war. Schon vor dem ersten Ball wurden auf RCS Seite die Aufgaben neu sortiert. Zuspielerin Lara Drölle schlüpfte in die Kapitänsrolle und Laura Kemper übernahm die Annahme Außen Position der mit Grippe im Bett liegenden Leonie Hoffmann. Die Last so zu verteilen war ein Schlüssel zum Erfolg, dem sich auch Geburtstagskind Katharina Schallow und Libera Michelle Henkies anschlossen. Die beiden zauberten eine Annahme und Abwehr Leistung aufs Feld, die keine Fragen übrig ließ und die Basis für ein schnelles und variables Angriffsspiel lieferte. So war der Auftakt in die Partie zwar umkämpft, ab den 11:11 in Satz 1 aber konnten sich die Gäste unter taktischer Weisung von Linus Tepe langsam absetzen. Beim 12:15 nahm der Trainer der Gastgeberinnen Suha Yaglioglu seine erste Auszeit, die das Sendener Team wieder ins Spiel brachte. Beim 18:17 war die Partie fast wieder ausgeglichen, bevor der bärenstarke RCS Mittelblock um Vanessa Vornweg und Franziska Finke dem Satz die entscheidende Wendung brachte. Beim 25:20 jubelten die RCS Mädels und das gemeinsam mit einer lautstarken Blauen Wand in der Ferne. Satz zwei sah dann eine weiter verbesserte RCS Leistung. Katharina Schallow und Laura Kemper legten eine Schippe drauf und Michelle Henkies ließ auf der Libera Position kaum eine Gelegenheit aus, ihr Team mit Annahme und Abwehr zu unterstützen. RCS Kapitänin Lara Drölle sagte auf ihre Art und Weise danke und erspielte eine Reihe exzellenter Angriffssituationen, die besonders Kim Spreyer und Bonnie Bastert auf der Diagonalen gerne nutzten. Der RCS Mittelblock trieb in der zweiten Phase des Satzes den ASV fast zur Verzweiflung mit aufmerksamer und dennoch aggressiver Blockarbeit. Über 9:8 setzte sich das RCS Team auf 20:13 ab, ein Vorsprung, den Senden bei allem Einsatz und trotz variabler Taktiken in Angriff und Abwehr nicht aufholen konnte. Alina Hustadt und Adelina Asolli brachten Schwung von der Bank und beim 25:14 war der erste Punkt des Tages bereits eingefahren. Dass die Gastgeberinnen wie erwartet über ein riesen Kämpferherz verfügen und keinen Zentimeter Feld kampflos aufgeben, zeigte der dritte Durchgang. Beim 4:7 war Gesprächsbedarf auf RCS Seite aber Besserung zunächst nicht in Sicht. Senden setzte sich mit tollen Aufschlägen und Abwehraktionen auf 14:10 ab, bevor der RCS beim 12:14 den Anschluss wieder zu schaffen schien. Kim Spreyer und Lara Drölle schnauften auf der Bank kurz durch, bevor die beiden dann ab der 2. RCS Auszeit bei 14:17 den Gashahn wieder richtig aufdrehten. Genau noch einen Punkt ließ das RCS Team unter tatkräftiger Unterstützung der blauen Wand noch zu. Beim 25:18 hatte der RCS es tatsächlich geschafft die Sendenerinnen in die Knie zu zwingen und feierte ein 3:0 der Marke sehenswert. Auf dem Rückweg feierten Fans und Mannschaft sich gegenseitig und hatten sichtlich Spaß am dritten 3:0 Erfolg in Serie. Schnell sendete das Team noch Genesungswünsche an die etatmäßige Kapitänin Leonie Hoffmann. Die nächsten Aufgaben hatte der RCS da schon im Kopf, warteten doch im Pokal zwei schwere Aufgaben am Sonntag auf die Siegerinnen des Samstags. Das Geburtstagsgeschenk für Katharina Schallow aber war freilich gelungen und ein Ständchen der Blauen Wand gab es zusätzlich.
Für den RCS aktiv: Adelina Asolli, Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Scout Victoia Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe

 

Netzgeflüster Nr. 121 vom 17.02.2018

10.02.2018

Liebe Volleyballfreunde, 
Karneval ist gerettet und das trotz eines kampfstarken Gastes, der sich im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert präsentierte. Am Ende aber jubelte dann doch die Karnevalsgemeinde im Schulzentrum über einen verdienten 3:0 Heimsieg. Der RCS kommt wieder in Fahrt und das jecke Treiben kann beginnen.
 
Perfekter Auftakt in die jecke Zeit – der RCS spendiert ein 3:0 gegen Wietmarschen als Vorlage in den Karneval Als sich RCS Zuspielerin Lara Drölle am Karnevalssamstag beim Spielstand von 18:22 entschlossen den Ball zum Aufschlag griff leitete dies die Wende in einem bis dato sehr fahrigen Spiel der Gastgeberinnen vom Sorpesee ein. Auf 23:22 drehte der RCS den Auftaktdurchgang und damit im Rückblick auch den Verlauf der Partie gegen das aufopferungsvoll kämpfende Schlusslicht aus der Grafschaft Bentheim. Im Vergleich zu der Partie gegen Bonn waren auf Seiten des RCS wieder einmal Umstellungen erforderlich. Interims Libera Kirsten Platte musste passen, ebenso wie die im U18 Spielbetrieb verletzte Victoria Vornweg. Beiden blieb nur die Unterstützerrolle auf der Bank und eine Menge guter Stimmung und Sprüche gemeinsam mit Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe. Da tat es dem Team gut, dass die angeschlagenen Lara Drölle und Vanessa Vornweg vor der Partie grünes Licht gaben. Nach der aufreibenden 2:3 Niederlage der zweiten Mannschaft kamen die Gastgeberinnen vom Sorpesee dennoch sehr schleppend ins Spiel. Wietmarschen dominierte weite Teile des Auftaktdurchgang mit starker Block- Abwehrarbeit und vielen Varianten im Angriff. Die Annahme um die im Verlauf der Partie immer stärker werdende Michelle Henkies arbeitete sich in die Partie und am Ende machte der RCS die Bigpoints. Satzball abgewehrt und Chance genutzt. 26:24 und 1:0 für den RCS. Im zweiten Durchgang legte das RCS Team dann spürbar zu. Von 5:5 folgte unter tatkräftiger Hilfe von starken Aufschlägen von Katharina Schallow ein Lauf, der sich gewaschen hatte. Zwei Auszeiten später hatte der RCS beim 17:5 alles klar gemacht für den zweiten Durchgang und profitierte dabei davon, dass sowohl Kim Spreyer als auch Leonie Hoffmann ihr Visier im Angriff eingestellt hatten. Die Halle stand Kopf und zahlreiche Wechsel auf Seiten der Gastgeberinnen brachten den RCS Tross nicht ins Stocken. Laura Kemper ersetzte Katharina Schallow, Bonnie Bastert entlastete Vanessa Vornweg und auch Lara Drölle war froh eine kurze Verschnaufpause zu bekommen, in der Adelina Asolli die Bälle für den RCS verteilte. Beim 25:15 war Satz 2 auf der Habenseite verbucht und der RCS wechselte fluchs die Seite, alles bei bester Karnevalsmusik und –stimmung des RCS DJ Teams. Als der RCS in Person von Franziska Finke mit einem krachenden 6:0 Lauf in Satz 3 startete sahen wohl viele der gut gelaunten Zuschauer die Partie schon gelaufen. Da hatten die Gastgeberinnen aber die Rechnung ohne den SV Wietmarschen und seinen nicht aufgebenden Trainer Matthias Haarmann gemacht. Immer wieder instruierte er sein Team von außen und ließ sich neue Varianten in Aufschlag und Angriff einfallen. So kämpften sich die Gäste unter freundlicher Mithilfe des RCS Teams wieder heran. Bonnie Bastert wechselte auf die Diagonale, Alina Hustadt warf ihren Aufschlag für den RCS in die Waagschale auf den Außenpositionen war der Angriffsrhythmus beim Wechsel etwas verloren gegangen. Beim 18:18 war die Partie wieder ausgeglichen und eine Verlängerung denkbar. Da aber zeigten die Gastgeberinnen erneut Zähne und Lara Drölle und Michelle Henkies kratzten gemeinsam die entscheidenden Abwehrbälle vom Hallenboden des Center Courts im Schulzentrum. Als der Punkt zum 25:22 den 3:0 Heimsieg besiegelte tanzten die RCS Spielerinnen im Kreis, rund um Victoria Vornweg, die aber auch bald wieder tanzen wird. Am Ende des Spieltages gab es dann noch Geschenke satt: RCS Hauptsponsor CASO Germany spendierte High-End Küchenmixer für die MVP Spielerinnen und Tagessponsor Physio Zentrum Sundern packte ebenso wie die Allgemeine Land- und Seespedition (ALS) vor Wochenfrist noch tolle Preise drauf. So konnte der Karnevalsabend beginnen und die RCS Fans zogen vergnügt los. Auch für die Hauptdarstellerinnen ging es weiter, sie schlüpften in ihre Kostüme und machten als M&Ms, Pilotinnen oder Feen die Karnevalsfeten der Region unsicher. Bis zum nächsten Samstag aber werden sie dann wieder den Fokus aufs Spiel legen und Vollgas geben.
Für den RCS aktiv: Adelina Asolli, Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz, Scout Victoria Vornweg und Taktikfuchs Linus Tepe.
 

03.02.2018

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
die Wahrheit liegt auf dem Platz und beim RCS zudem noch auf der Tribüne! Ein Publikum zum Niederknien, eine Leistung zum drauf aufbauen und die ersten Punkte in 2018. Zudem noch eine Nachricht der ganz besonderen Art, was will man mehr…
 
Kopf aus, spielen! – RC Sorpesee nutzt den Rückenwind von der Tribüne gegen SSF Fortuna Bonn
Ein Blick auf die Tribüne des Schulzentrums am Samstagabend sagte eigentlich schon alles über die Lage des RC Sorpesee in diesem bislang von Mißerfolgen gespickten Jahr. Die Fans gaben ihre ganz eigene Antwort und es fanden sich mehr Anhänger in der Blauen Wand ein, als bei so manchem Spitzenspiel. Diesen beeindruckenden Rückenwind nutzte das Team um Spielführerin Leonie Hoffmann zu einem letztlich verdienten 3:0 Heimerfolg und einem Befreiungsschlag in 2018, der die Köpfe ganz und gar freimachte und auf allen Seiten nur glückliche Gesichter zurück ließ. Mit Lara Drölle im Zuspiel, Vanessa Vornweg und Franziska Finke im Mittelblock, Kim Spreyer auf der Diagonalen und Katharina Schallow und Leonie Hoffmann über Außen startete der RCS diesmal schon von Anfang an druckvoll in die Partie gegen die Bonnerinnen. Beim 9:4 aus RCS Sicht sah sich Gästetrainer Albert Klein zu einer ersten Auszeit veranlasst und nahm einige Umstellungen vor. Auf RCS Seite arbeitete das Libera-Duo Michelle Henkies und Kirsten Platte unter Hochdruck und mit bester Laune an Annahme und Abwehr und das mit hervorragendem Erfolg. Der RCS konnte sich unter der klugen Regie von Lara Drölle auf 14:8 absetzen und baute den Vorsprung unter fleißiger Mithilfe von Bonnie Bastert, Laura Kemper und Alina Hustadt von der Bank bis zum 25:15 aus. 1:0 in den Sätzen und die ersten Fragezeichen aus den Augen verschwunden. Nach dem Seitenwechsel schien die gerade erarbeitete Lockerheit im RCS Spiel kurz abhandengekommen. Bis zum 4:4 zeigte das Team einige Schwächen, um dann aber Mit einer Aufschlagserie von Kim Spreyer einen Zwischenspurt einzulegen. Die Hauptangreiferin des RCS war für alle ersichtlich wieder auf dem Weg zu alter Stärke und hatte sichtlich Spaß daran gemeinsam mit ihren Schnellangreiferinnen ein variables Angriffsspiel zu initiieren. Basis für dieses Spiel war die phänomenale Annahmeleistung um MVP-Katharina Schallow, Leonie Hoffmann und die immer wieder zu Kurzeinsätzen kommende Laura Kemper. Sie alle versorgen Lara Drölle mit exzellenten Pässen und die junge Zuspielerin des RCS zeigte trotz kürzlich erlittener Handverletzung eine Zuspielleistung, die keine Fragen offen ließ und den Bonner Block vor teilweise unlösbare Probleme stellte. In der Konsequenz zog das RCS Team auf 15:8 davon und brachte trotz einer Schwächephase zum Satzende den Vorsprung ins Ziel. So war es beim 21:17 aus RCS Sicht der einzige Moment im Spiel, zu dem RCS Trainerteam Barthel und Schallow ihre Schützlinge in einer Auszeit neu ausrichten mussten. Mit Erfolg, beim 25:20 war das 2:0 und damit der erste Punkt in 2018 eingefahren. „Jetzt ziehen wir es auch durch, macht gerade echt Spaß hier bei euch!“ brachte es Co-Trainer Martin Barthel, der den bei der U18 weilenden Linus Tepe vertrat auf den Punkt. Die Aufschlaganzeigen des Taktikfuchses saßen zusätzlich, so dass der RCS auch in Satz 3 mehr und mehr die Oberhand gewann. Schleichend setzten sich die Damen vom See ab und waren ab dem 15:13 nicht mehr zu stellen. Keine großen Serien aber ein überaus solides Sideout-Spiel und der eine oder andere Punkt aus der Abwehr um die hellwache Michelle Henkies reichten den Gastgeberinnen, um Bonn letztlich auch in Satz 3 auf Distanz zu halten. Waren einmal unglückliche Aktionen dabei sorgten Hallensprecher, DJ und Blaue Wand im Zusammenspiel für die richtige Aufbruchsstimmung und peitschten den RCS zum 25:19 und damit 3:0 Heimsieg. Die ersten Punkte in 2018, der erste Dreier in der Rückrunde, kurzum der Befreiungsschlag für die RCS Seele, den es gebraucht hatte. Nach dem Spiel lüftete dann auch die langjährige Kapitänin des RCS, Kirsten Platte, das Geheimnis um ihre wechselnden Gesundheitszustände in 2018. Sie erwartet Nachwuchs und nimmt daher ab jetzt eine neue Rolle im Team an der Seite von Stamm-Libera Michelle Henkies ein. Dass den verbleibenden RCS Außen etwas einfallen wird, um die die neue Konstellation im Team mit Leben zu füllen ist bei der Unterstützung aus dem Umfeld aber sehr wahrscheinlich und durch die MVP Wahl von Katharina Schallow am Wochenende auch vom fairen Trainer der Bonnerinnen dokumentiert. Die nächsten Spiele kommen bestimmt und es kribbelt schon jetzt in den Fingern!
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg und Taktikfuchs Martin Barthel.
 

27.01.2018

Liebe Volleyballfreunde,
kaum ist die Verletzungsmisere etwas abgeklungen strauchelt der RCS in eine große Krise. Der Auftritt gegen Emlichheim war trotz starken Gegners ein Ausdruck der Verunsicherung des jungen Teams. Dennoch nicht der Moment, auf die Mannschaft einzuprügeln sondern Zeit fürs Rücken-Stärken: 
 
RC Sorpesee stürzt tiefer in die Krise – Flinke Emlichheimerinnen dominieren Partie in Sundern
Zähneknirschend gratulierte RCS Trainer Julian Schallow nach dem Spiel den Gästen aus Emlichheim zu einem verdienten und deutlichen Erfolg im Schulzentrum. Nicht, dass sich die spielstarken Gäste um ihre Trainerin Claudia Volkers den Sieg nicht verdient hatten – ganz im Gegenteil bot Emlichheim doch eine überragende Tagesform an – es war die eigene Leistung, die aktuell sehr zu wünschen übrig ließ und nur einen Schluss zulässt: der RCS befindet sich in einer tiefen Krise. An diesem Umstand konnte auch das sich lichtende Lazarett auf Seiten der Gastgeberinnen nicht ändern. „Blockiert im Kopf und fest in den Beinen!“ das Urteil der treuen RCS Anhänger nach der Partie. Genauso wie beschrieben startete die Partie vor lautstarker Kulisse. Schnell zeigte der RCS Nerven und bekam die starken Aufschläge der Gäste nur unzureichend in den Griff. Auch Auszeiten beim 5:10 und 6:14, die Einwechslung von Kirsten Platte und Laura Kemper brachten nicht den erwünschten Effekt. Erst in der zweiten Hälfte des Satzes fand der RCS in die Spur und holte Punkt für Punkt auf. Fast war die Lücke zu den unaufgeregten Gästen geschlossen, da häuften sich auf RCS Seite Fehler zur Unzeit. So verpuffte auch die Einwechselung von Bonnie Bastert und beim 18:25 jubelten nur die Gäste im Schulzentrum. Im zweiten Satz zeigte sich der RCS zu Beginn deutlich wacher. Beim 6:4 war eine kleine Führung erspielt auf die man gut hätte aufbauen können. Die Angriffe der Sauerländerinnen aber fanden auch in dieser Phase immer wieder den Emlichheimer Block um ihre bärenstarke MVP-Mittelblockerin Kira Gosink. Sie und die Emlichheimer Abwehr entschärften viele der RCS Angriffe, was zunehmend genervte Gesichter auf RCS Seite zur Folge hatte. Wie so oft in diesem Jahr drang zudem der Trainer mit seinen Tipps nicht zum Team durch. Die Folge ein Zwischenspurt des SCU und ein Vorteil für die entscheidende Phase des Satzes. Zwar blitzte das wahre Können der Damen vom See immer wieder auf, aber es kam eins zum anderen. In dieser Phase wurden einige lange Ballwechsel jäh durch das Schiedsgericht gestoppt, was den Spielfluss und Atmosphäre in der Halle zusätzlich drückte. So sicherte sich der Gast Satz 2 mit 25:19 und stellte auf 2:0. Dritter Satz und dritte Startaufstellung. Positiv ausgedrückt probierte Trainer Schallow alles und ließ keine Variante unversucht, negativ analysiert fruchtete keine seiner Umstellungen und das Team fand einfach nicht zu seinem Spiel. Zwar hielt der RCS den dritten Durchgang bis zur Mitte des Satzes offen, dann aber zogen die Gäste eindrucksvoll davon. Die Lücke konnte auch mit dem vollen Einsatz von Leonie Hoffmann und Victoria Vornweg von der Bank nicht geschlossen werden. Bezeichnenderweise war es ein Block ihrer MVP-Spielerin, der Emlichheim jubeln ließ und den RC Sorpesee ganz tief in die Krise stürzte. Auf Seiten des RCS verdiente sich Zuspielerin Lara Drölle mit unermüdlichem Einsatz und klasse Abwehraktionen die Auszeichnung MVP, machte nach dem Spiel aber auch keinen Hehl daraus, dass sie trotz tollen Geschenks von CASO Germany alles andere als glücklich die Halle verließ. Findet das junge Team einen Weg aus der Krise? – das die meistgestellte Frage auf der Tribüne und auch die Auskunft die die Fans gerne von Coach Schallow in dieser Situation gehabt hätten. „Das ist schon die schwierigste Situation, vor der ein Team hier am Sorpesee je stand…“ so die Analyse des Trainers. „Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass wir gemeinsam da wieder `raus kommen!“ sendet er mit einem Augenzwinkern nach, wohlwissend, dass seine Entscheidungen und Arbeit natürlich als erstes in Frage gestellt werden. So verarbeiteten Mannschaft und Blaue Wand noch lange nach Spielende das Geschehene und das ganz ohne Buhen und Pfiffe.
 
Für den RCS aktiv: Trainer Julian Schallow, Co-Trainer Linus Tepe, Adelina Asolli, Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg.
 

07.01..2018

Liebe Volleyballfreunde,
so hatten sich die Volleyballerinnen und ihre Fans den Auftakt in 2018 nicht vorgestellt. Eine ausbaufähige eigene Leistung, ein starker Gegner und in den entscheidenden Phasen dann auch noch das nötige Pech. So kann man auswärts nicht punkten und fährt mit viel Frust im Bauch nach Hause. 
 
Fehlstart in die Rückrunde – RC Sorpesee lässt Chancen in Bremen liegen Ein etwas zu flach geratener Pass auf Position 4 und RCS Außen Laura Kemper spielt den Ball mit halbem Druck in den Block, sichert sich und bereitet den nächsten Angriff vor. Dann der Pfiff der Schiedsrichterin und ein jähes und bitteres Ende für ein Spitzenspiel, das gerade in Satz 3 auf dem Weg war ein solches zu werden. Dass sich das Schiedsgericht aber bei diesem letzten Ball nicht einig war und dem Spiel die Verlängerung verwehrte war irgendwie bezeichnend für den Auftritt der Gäste in Bremen, denen in den entscheidenden Phasen die letzte Entschlossenheit und die energische Körpersprache fehlten. So redete am Ende der Partie auf RCS Seite niemand über die krank nicht mitgereisten Kirsten Platte und Kim Spreyer, sondern nur über die ausgelassenen Chancen und Unzulänglichkeiten im eigenen Spiel. Schon in Satz eins fand der unglücklich agierende Trainer Schallow nicht die richtige Ansprache sein Team von Beginn an aggressiv ins Spiel zu schicken. Die ersten Ballwechsel plätscherte die Partie dahin, bis beim 7:5 der RC Sorpesee endlich Fahrt aufzunehmen schien. Katharina Schallow und Leonie Hoffmann fanden den Rhythmus über Außen und es viel zunächst nicht so sehr ins Gewicht, dass mit Bonnie Bastert die jüngste Spielerin auf dem Court noch nicht ganz in die Partie gefunden hatte. Zahlreiche Punktchancen und damit auch Chancen sich abzusetzen ließ der RCS in dieser Phase aus. Ob Netzfehler, einfache Fehler bei Annahme oder Dankeball oder auch ein unglückliches Timing bei zweiten Bällen, nichts passte so recht zusammen und doch führte das das Team ab und an bis zum Finale des Satzes. In der Crunchtime aber spielte Bremen die Qualität und Erfahrung im Kader aus und sicherte sich mit 25:21 den Auftaktsatz. Umstellungen in Satz 2 und mit Laura Kemper auf der Diagonalen und einem zumindest zeitweise verbesserten Aufschlagsspiel legte der RCS vor. Mitte des Satzes hatte das Team um Zuspielerin Lara Drölle einen kleinen Vorsprung erspielt. Wiederum aber gelang es nicht, die entscheidenden Punkte zwischen sich und den gut aufgelegten Gegner aus Bremen zu bringen. Die Gastgeberinnen blieben ruhig, gewannen viele der langen Ballwechsel und kamen somit Punkt für Punkt zurück in den Satz. Am Ende kam es dann wie der RCS es an diesem Tag zuließ. Zu wenig Spannung in den entscheidenden Phasen und Satzverlust auf der Zielgeraden, beim 0:2 stand das Team mit dem Rücken zur Wand. In Satz 3 sah zunächst alles nach einem schnellen Spielende aus. Bremen führte zu Beginn mit drei Zählern und konnte den Vorsprung mit etwas Schwankungen bis zum 20:16 transportieren. Was folgte war die vielleicht bemerkenswerteste Phase des Spiels. Mit Zusatzpower von der Bank in Person von Alina Hustadt und Victoria Vornweg kämpfte sich das Team zurück und fing plötzlich wieder Feuer. Die Partie schien zu kippen und beim 24:23 hatte das nochmals verjüngte Team die Chance einen bislang verkorksten Volleyballabend doch noch zu wenden. Die Fans standen auf ihren Plätzen und genossen die hochkarätige Partie sichtlich. Bis auf den letzten Punkt, dieses Ende eines Spitzenspiels hatten sich wohl beide Teams nicht gewünscht. So gratulierte am Ende also das Trainerteam vom Sorpesee dem Team aus der Hansestadt und wünschte alles Gute für den weiteren Verlauf der Rückrunde. Diese ist noch lang und Kampfgeist und Intensität sind manchmal schneller wieder gefunden als man zu glauben wagt. An der wieder einmal fantastischen Unterstützung der RCS Fans lag es ganz sicher nicht und sie werden auch der entscheidende Faktor sein für die nun folgenden weiteren Spitzenspiele.
 
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.
 

25.11.2017

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
volle Hütte in Sundern, tolle Ballwechsel und ein atemberaubendes Spiel! Am Ende leider ohne Happy End für den RCS aber mit ganz viel Werbung für den Volleyballsport. Da heißt es Wunden lecken und stärker zurückkommen nach der Spielpause am kommenden Wochenende! 
 
Volleyballspektakel mit bitterem Ende – RC Sorpesee erkämpft sich einen Punkt gegen Aasee Wieder einmal ein verschlafener Start in eine Partie und ein Gegner, der sich mehr und mehr auf die ganz großen Spiele spezialisiert, so die Zutaten der bitteren 2:3 Niederlage des RC Sorpesee gegen den SV BW Aasee am vergangenen Samstag in Sundern. Vor allem die ersten beiden Sätze sorgten neben dem Feld und auf der Tribüne für Kopfschütteln und Frust. Dass am Ende des Tages noch ein Punkt auf der Habenseite stand lag einmal mehr an dem fantastischen Ambiente im Schulzentrum, dem Kampfgeist im RCS Team und einer immer besser werdenden RCS Auswechselbank. Schon der Start in die Partie verriet den wieder einmal weit über 200 Zuschauern im Schulzentrum, dass mit dem Gast aus Münster ein Spitzenteam mit großen Ambitionen angereist war. Vor allem der Aufschlag der Gäste bereitete den Gastgeberinnen zu Beginn große Probleme. Schnell zog Münster davon und es mussten Kurskorrekturen auf RCS Seite her. Eine Auszeit und einen Wechsel später hatten sich die Sauerländerinnen dann aber gefunden und egalisierten die zwischenzeitliche 6 Punkte Führung der Gäste mit spielerischem Elan und einer immer stabileren Annahme. Kaum aber war die Lücke Mitte des Satzes wieder geschlossen nahm die Mannschaft den Fuß wieder vom Gas und überließ den Gästen das Parkett, ein Angebot, dass diese dankend annahmen. Fehler zur Unzeit und eine ohne Druck agierende Münsteraner Mannschaft brachten die entscheidenden Punkte zu Gunsten der Gäste, die beim 23:25 aus RCS Sicht die Satzführung einstrichen. Viel Aufwand und kein Lohn, eine schlechte Kombination für die Gastgeberinnen. Satz 2 sah zunächst eine verbesserte Leistung des RCS. Libera Michelle Henkies kratzte Ball um Ball in der Abwehr und der Angriff um eine glänzend aufgelegte Kim Spreyer punktete konstant. Eine Schwächephase Mitte des Satzes aber brachte Aasee zurück ins Spiel und beim 17:21 hatten die Gäste alle Trümpfe in der Hand. Dass mit dem RCS aber in jeder Phase zu rechnen ist, zeigte das Team in Person von Leonie Hoffmann in den folgenden Minuten. Mit messerscharfen Aufschlägen setzte sie um, was sich die Gastgeberinnen vorgenommen hatten aber zu selten gelang: Aasee unter Druck setzen. Beim 22:21 hatte der RCS den Satz gedreht und brachte sich doch mit einfachen Fehlern um den Lohn der Arbeit. Einen vergebenen Freischuss über die Mitte und zwei Annahmefehler später jubelte beim 23:25 erneut der Gast aus dem Münsterland. Noch mehr investiert und wieder nichts für die Gastgeberinnen. Verblüffend aber die Reaktion auf der Tribüne, die sich in den folgenden Minuten abzeichnete. Nach dem Motto jetzt erst Recht demonstrierte die Blaue Wand kurzerhand, dass sie keinerlei Interesse an einem schnellen Spielende hatte und forderte kurzerhand den Kampfgeist des Teams auf dem Feld heraus. Die Nachricht kam an und ab Satz 3 rangen die Gastgeberinnen dem weiterhin starken Aasee Team Punkt um Punkt ab. Vanessa Vornweg und Franziska Finke wirbelten sich über die Mitte warm und auch die Außen um Kirsten Platte, Katharina Schallow und Leonie Hoffmann hatten Rhythmus aufgenommen. Der RCS zog davon und alle Bemühungen auf Seiten der Gäste, das Spiel der Gastgeberinnen zu greifen zu bekommen fruchteten in dieser Phase nicht. 25:16 der deutliche Satzgewinn und Rückenwind für Durchgang 4. Laura Kemper, Bonnie Bastert und Nesthäkchen Victoria Vornweg sorgten für Entlastung von der Bank und die Aufholjagd des RC Sorpesee ging weiter. Unter den nimmermüden Anfeuerungsrufen von der Tribüne erkämpfte man Punkt um Punkt und sicherte sich in Satz 4 vor allem die wichtigen Big Points in langen Ballwechseln. Lara Drölle hatte ihren Aufschlag gefunden und die Abwehr packte ein ums andere Mal beherzt zu. Wieder zogen die jungen Sauerländerinnen davon und konnten bis zum 25:20 Satzerfolg nicht mehr gestellt werden. Die Fragezeichen der Sätze 1 und 2 hatten sich auf wundersame Art und Weise in Ausrufezeichen verwandelt. Ebenso wundersam wie die Kehrtwende nach Satz 2 aber auch die Entwicklung in Satz 4. Einem Blitzstart zum 3:0 und beherzten Aktionen in allen Mannschaftteilen folgte ein unerklärlicher Einbruch, den die cleveren Gäste aus Münster dankend nutzten. Der RCS reihte Fehler an Fehler und brachte sich beim 9:15 in Satz 5 selbst um den Lohn der Mühen in einem rassigen und über weite Strecken hochklassigen Volleyballspektakel. So applaudierte das Publikum in Sundern zu guter Letzt beiden Teams für tollen Sport, haderte noch etwas mit den verpassten Chancen und tröstete sich bei der tollen Preisverleihung von Hauptsponsor CASO Germany über die verlorene Partie hinweg.
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

28.10.2017

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
normale Spiele gibt es in dieser Saison mal ganz und gar nicht… Der Premierensieg in Emlichheim war wieder einmal ein Unikat und der Beweis, wie toll Volleyball in der richtigen Atmosphäre sein kann. 3:1 für den RCS die nackten Zahlen aber das Spiel war mehr wert als nur die Statistik… 
 
Historischer Sieg in der Vechtetalhalle – Klassiker zwischen SCU Emlichheim und dem RCS versetzt die Fans in Verzückung „Hätte nicht gedacht, dass das so geil ist!“ – so und nicht anders kommentierten einige der mitgereisten Fans des RC Sorpesee das Geschehen des Samstagabends in der schick vorbereiteten Vechtetalhalle zu Emlichheim; und sie hatten Recht. Was die beiden jungen Teams an diesem Abend auf das Parkett der Halle zauberten hatte über weite Strecken das Prädikat „außergewöhnlich“ verdient. Wie im Vorfeld zu erwarten ließen die Gastgeberinnen sich dabei keineswegs von der Tabellensituation beeindrucken und lieferten mit vollem Kader einen Kampf der Extraklasse. Dass am Ende beim 3:1 der RCS alle drei Punkte entführen konnte, war Resultat eines famosen RCS Teamworks zwischen Feld und Tribüne und starker Nerven in den entscheidenden Phasen des Spiels. Der RCS startete in Satz 1 mit Katharina Schallow und Kirsten Platte über Außen, Vanessa Vornweg und Franziska Finke im Mittelblock, Lara Drölle im Zuspiel, Kim Spreyer über die Diagonale und Michelle Henkies als Libera. Nach kurzem Abtasten waren beide Teams voll da und zeigten schon im ersten Durchgang, dass die Fans sich auf ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnden Kräfteverhältnissen freuen konnten. SCU Emlichheim setzte Akzente in der Feldabwehr und vor allem über Dana Volkers und Kira Gosink im Angriff, die vom RCS Block über die gesamte Spielzeit kaum zu stellen waren. Der RCS setzte ein atemberaubendes Zuspieltempo und ein variables Spiel über die Mitte dagegen. Beide Mannschaften egalisierten sich und so ging schon der erste Durchgang des Tages in die Verlängerung. Einige überhastete Angriffsaktionen des RCS in aussichtsreichen Positionen später jubelte Emlichheim beim 26:24 über die 1:0 Satzführung. Zeit für den RC Sorpesee sich zu sammeln und mit frischem Kopf in den zweiten Durchgang zu starten. Hier verteilten die Gäste aus dem Sauerland die Spielanteile im breit aufgestellten Kader etwas gleichmäßiger. Kim Spreyer erhielt Unterstützung von Laura Kemper, die auf der ungewohnten Diagonale eine tolle Leistung zeigte und ihr Potential immer wieder aufblitzen ließ. Leonie Hoffmann und Katharina Schallow brachten Ruhe in die RCS Annahme und Bonnie Bastert steuerte einige Aufschläge zum RCS Anlauf auf Satz 2 bei. Eine unvermindert starke Block- Feldabwehr auf Emlichheimer Seite und die gute taktische Einstellung von SCU Trainerin Claudia Volkers aber zeigten ebenfalls Wirkung. So erspielte sich Emlichheim beim 24:23 einen Satzball, den der RCS in Person von Vanessa Vornweg aber abwehrte und Minuten später mit starken Aktionen zum 27:25 konterte. 1:1 in den Sätzen und nach über einer Stunde Spielzeit Zeit für einen Neuanfang. Dieser Neuanfang gelang den Gästen aus dem Sauerland ganz ausgezeichnet. Libera Michelle Henkies bekam die Annahme der druckvollen SCU Aufschläge immer besser in den Griff und legte im Zusammenspiel mit Lara Drölle zahlreiche atemberaubende Zuspiele aus dem Hinterfeld obendrauf. Der RCS zog davon, Laura Kemper und Kim Spreyer wechselten sich auf der Diagonalen ab und warfen ihre Stärken in die Waagschale. Beim 17:11 schien der Durchgang schon gewonnen, bevor die nie aufgebenden Emlichheimerinnen nochmals auf 15:19 verkürzen konnten. Eine letzte Auszeit der Sauerländerinnen aber brachte die klare Kampfansage, sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen und unter dem Jubel der glänzend aufgelegten blauen Wand sicherte sich der RCS Satz 3 mit 25:18. Rückenwind für Durchgang vier und ein Rückenwind, den das Team um Zuspielerin Lara Drölle nutzte, mit 8:3 in Führung zu gehen. Aufmerksame Blockarbeit und die nötige Lockerheit in der Annahme brachten Emlichheim immer wieder in Probleme. SCU Coach Claudia Volkers war schnell gefordert taktisch einzugreifen und tat dies mit Erfolg. Der Kampfgeist der Gastgeberinnen brachte sie wieder ins Spiel und verzückte die Fans beider Lager in der gut gefüllten Vechtetalhalle. Beim 11:12 sahen sich die Sauerländerinnen plötzlich einem Rückstand gegenüber. Nach der Auszeit aber nahm der RCS Express wieder Fahrt auf. Mit dem 14:14 schlug die Stunde von Katharina Schallow. Die RCS Außen setzte zu einer Aufschlagserie an und verhalf parallel Kapitänin Kirsten Platte zu einer Verschnaufpause, die in diesem intensiven Spiel jeder Akteurin gut getan hätte. Beim 22:18 schien Emlichheim schon geschlagen, kämpfte sich aber über 21:23 zurück und profitierte hierbei von Unsicherheiten im RCS Annahmeriegel. Beim 24:22 der erste Matchball für die Gäste aus dem Sauerland, den Emlichheim jedoch vereitelte. Beim 24:23 aus der eigenen Annahme dann ein Missgeschick, das schnell den Satz und das Spiel hätte kosten können. Die Annahme rutsche ab und Zuspielerin Lara Drölle hatte keine Chance mehr einzugreifen. Am Ende eines atemberaubenden Spiels aber keine Problem, Leonie Hoffmann übernahm kurzerhand und zauberte ein Baggerzuspiel aus der Hüfte, das ein Raunen durchs Publikum zur Folge hatte. Bei so einer Vorlage ließ sich Kapitänin Kirsten Platte nicht lange bitten und besorgte mit einem Schlag in die Blocknaht den 25. Punkt und damit das 3:1 in Emlichheim. Premierensieg in Emlichheim, Tabellenführer für eine Nacht und eine lautstarke Rückreise gemeinsam mit begeisterten Fans, so sah das Nachtprogramm der jungen Mannschaft vom Sorpesee aus. Am Ende der Tour war dann wohl jeder froh gegen 2 Uhr sein Bett zu erreichen und das emotionale Geschehen in Emlichheim zu verarbeiten. Für die nächsten Aufgaben wird der Akku dann wieder bis zum Rand gefüllt sein. Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg, Freitagsheldin Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

21.10.2017

Liebe Volleyballfreunde,
was für ein Spektakel. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Schulzentrum und am Ende ein Kampfsieg der Marke unglaublich. Der RCS ringt die starken Sportfreunde aus Aligse nieder und beweist einmal mehr, dass er über die verrücktesten Fans der Liga verfügt. Der fünfte Satz gerät zu einer Feierstunde der Tribüne mit der Mannschaft und reißt das Ruder im Spiel ein letztes Mal herum…Nicht gerissen ist die Heimserie und das gegen eines der Schwergewichte der Liga!
Blaue Wand peitscht den RC Sorpesee zum Sieg – 3:2 gegen Aligse bieten Sport vom Feinsten Als der letzte Aufschlag der Gäste aus Aligse über die Grundlinie ins Aus auf Seiten der Sauerländerinnen vom RC Sorpesee segelte, Michelle Henkies die Fäuste ballte und mit ihren Mannschaftskolleginnen in einer Jubeltraube zusammenkam und den 3:2 Erfolg der Gastgeberinnen gegen den erwartet harten Brocken aus Hannover besiegelte, hielt es schon lange niemanden mehr auf seinen Sitzen im Schulzentrum Sundern. Mit einer wahren Energieleistung rang das junge Team vom See um ihre am Ende restlos ausgepumpte Spielführerin Kirsten Platte das ausgebuffte Ensemble aus Hannover nieder und die BlaueWand im Schulzentrum setzte ein Zeichen der Extraklasse. Den gesamten fünften Satz verbrachten die Supporter vom Sorpesee im Stehen und es schien als hätten sie Power für zehn Sätze an diesem denkwürdigen Samstag. Der erste und der dritte Satz standen dabei im Zeichen eines energischen und druckvollen RCS, der den Gästen aus Niedersachsen den Stand in Annahme und Abwehr maximal schwer machte. Ob über Leonie Hoffmann, Katharina Schallow oder Kirsten Platte über Außen, Franziska Finke und Vanessa Vornweg über die Mitte oder Kim Spreyer über Diagonal, Zuspielerin Lara Drölle fand auf allen Position Abnehmerinnen für ihre Bälle. Einem ausgeglichenen Beginn in Satz 1 folgte ein unwiderstehlicher Antritt der Gastgeberinnen zur 1:0 Satzführung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste konterte der RCS mit einem aufmerksamen Block beim 24:23 zur 2:1 Satzführung. Es war ein Moment an dem mit der Unterstützung von der Tribüne wohl sogar ein Dreier in Reichweite gewesen wäre. Dass es anders kam, lag an der Klasse der Gäste um ihren umsichtigen Trainer Matthias Raschke. In den Sätzen 2 und 4 gaben nämlich fast ausschließlich die Gäste um ihre MVP Zuspielerin Lena Onnen den Takt im Schulzentrum an. Eine super solide Annahme und schier unfassbare Abwehraktionen zeichneten das Spiel der Sportfreunde aus und brachten die jungen RCS Mädels auf der anderen Seite an den Rand der Verzweiflung. Dass es um das Nervengerüst der Damen vom See nach dem gebrauchten Tag in Ostbevern immer noch nicht gut bestellt war, zeigten die Geschehnisse auf dem Court. Aligse nutzte das Plus an Erfahrung und blieb auch in den kritischen Situationen ruhig. Coach Raschke fand immer wieder die richtigen Worte und Ideen, um dem Spiel die erhoffte Wendung zu bringen und nach zwei souveränen Sätzen stand es nach 100 nervenaufreibenden Minuten 2:2. Alles auf null und ein Plus an Momentum für die Gäste. Da bedurfte es an diesem ganz besonderen Samstag der Zusatzpower von Hallensprecher Kevin Mattig und DJ Jannik Hoffmann, die gemeinsam mit der Tribüne ein ganz besonderes Erlebnis für Fans und Team kreierten. 15 Minuten dauerte Satz 5 und 15 Minuten stand die gesamte Tribüne des Schulzentrums klatschend und trommelnd auf ihren Plätzen und Bänken. Die Performance der Tribüne hatte nicht nur die tiefe Verneigung von Trainer Julian Schallow und Co-Trainer Linus Tepe nach dem Spiel zur Folge, auch das Tief der Sorpesee Mädels schien augenblicklich zu weichen. Über 5:9 und 12:6 setzte sich das wie aufgedreht spielende RCS-Team ab und die Fans ließen kein bisschen nach, bis beim 15:7 die zwei nächsten Punkte der Saison auf dem Konto des RCS gelandet waren. So wanderte am Ende des Spiels der MVP Award von Aligse Trainer Matthias Raschke zur RCS Diagonalen Kim Spreyer und er setzte damit ein ganz besonderes Zeichen. War es doch gerade diese junge RCS Akteurin, die in Satz 2 derat mit sich haderte, dass mit Bonnie Bastert die jüngste auf dem Feld in die Bresche springen musste und versuchte sofort im kalten Drittligawasser zu schwimmen. In Satz 5 aber war dann Spreyer zurückim Verbund mit RCS Regisseurin Lara Drölle, die rechtzeitig zum Finale ihre Zauberfinger gerichtet hatte und in die letzten fünf Pässen des Spiels zeigte, wohin der Weg des RC Sorpesee in Zukunft führen kann. Mit diesem Rückenwind von der Tribüne aber ist eines ganz sicher gewiss: den RCS zuhause zu bezwingen bedarf schon einer Kraftanstrengung gegen mehr als nur sechs Akteurinnen auf dem Feld. Der siebte Mann und die siebte Frau sichern die Punkte zum Verbleib auf Platz 2! Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.
 

Netzgeflüster Nr. 115 vom 21.10.2017

14.10.2017

Liebe Volleyballfreunde,
Sahnetag beim Gegner und Stückwerk auf der eigenen Seite, da kann man dann manchmal noch so viel kämpfen am Ende hat es nicht ganz gereicht. Fettes Kompliment an alle Fans, die den Weg vom See mitgemacht haben, diese Performance hätte alleine den Tie Break verdient gehabt!
  
Durchwachsene Leistung reicht nicht – RC Sorpesee muss Ostbevern den Vortritt lassen „Na man hätte auch mit viel Kampf und wenig Spielfluss noch in den Tie Break kommen können…“ so gab es Co-Trainer Linus Tepe nach der Partie zu Protokoll und doch wäre der Punktgewinn in Ostbevern, der bei zwei Satzbällen in Satz 4 natürlich durchaus in Reichweite war, lediglich auf einen unbändigen Wille der Gäste aus dem Sauerland und die tatkräftige Unterstützung des Anhangs von der Tribüne gebaut gewesen. Die Fans hatten sich bei all ihrer Stimmakrobatik eine Verlängerung verdient und sicher hätten alle Zuschauer in der Halle nicht nein gesagt zu einer vollen Spielzeit in einem Spitzenspiel, das nur auf Seiten der Gastgeberinnen eines war. Schon im ersten Satz des mit viel Vorfreude erwarteten Duells wurden die Probleme der Gäste aus dem Sauerland offenbar. Man hatte sich einiges vorgenommen und bei allen guten Vorsätzen wurden die Grundlagen des Spiels doch zu häufig außer Acht gelassen. Die in vielen Phasen der Spiele kompakte Annahme des RCS hatte Mühe Zuspielerin Lara Drölle mit guten Pässen zu versorgen und so musste die junge Spielmacherin das Feld von Linie zu Linie vermessen. Zwar sammelte sie fleißig Kilometergeld, mehr als Schadensbegrenzung war aber vor allem in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs nicht drin. Ostbevern nutze den Heimvorteil routiniert aus und sicherte sich Satz eins ungefährdet mit 25:18. Den Start in Durchgang zwei verpatze das Team vom Sorpesee um eine kraftvoll agierende Kirsten Platte zwar deutlich aber gegen Mitte des Satzes hatte die Mannschaft die Einstellung und den Kampfgeist plötzlich wiedergefunden. Von jetzt auf gleich entwickelte sich ein Spiel auf allerfeinstem Niveau mit spektakulären Aktionen auf beiden Seiten und atemberaubenden Rallys hüben wie drüben. Die Annahme um Libera Michelle Henkies und eine zunehmend sichere Katharina Schallow stabilisierte sich und mit Leonie Hoffmann kam neuer Schwung von der RCS Bank. Die Partie wogte hin und her, in den engen Phasen aber legte der RCS einen Zahn zu und konnte die Führung übernehmen. Auf der Diagonalen fand Kim Spreyer mehr und mehr die Bindung zum Spiel und sicherte wertvolle Punkte. Ein druckvoller Aufschlag von Lara Drölle war es beim Spielstand von 24:23, der alles wieder auf Anfang setzte. Leider aber auch was die Leistung des RCS anging. Auszeiten, Spielerwechsel und die Nimmermüde Anfeuerung von der Tribüne konnten das Team in Satz 3 nicht aus der Krise ganz analog zu Satz 1 ziehen. Da half es auch nicht, dass Vanessa Vornweg und Franziska Finke über die Mitte alles in die Waagschale warfen, um den großgewachsenen Ostbeverner Mittelblock zu stoppen. Die Gastgeberinnen nutzen die Chancen konsequent aus und hatten vor allem Im Aufschlag eine starke Quote über die gesamte Spielzeit auf der Habenseite. Wie gewonnen in Satz 2, so zerronnen in Satz 3, erneut 18:25 aus RCS Sicht und ein guter Zeitpunkt die Flinte an einem irgendwie gebrauchten Tag ins Korn zu werfen. Taten die Damen aber keineswegs! Wie jeder in der Halle auch nach einem erneuten Fehlstart in Satz 4 sehen konnte war die Moral trotz Rückstand und im Fluss spielenden Gegnerinnen ungebrochen. Beim 8:13 schien Ostberevern schon auf der Siegerstraße aber gute Blockarbeit und endlich eine Phase guter Aufschläge brachte den RCS zurück. Es ging wieder hin und her und beim 24:23 gab es wie in Satz 2 die Chance auf den Satzgewinn und die Entscheidung im Tiebreak. Die Spannung war auf dem Höhepunkt und beide Teams schenkten sich nichts. Nach Satzbällen für den RCS einige überhastete Aktionen und am Ende eine hauchdünne aber nicht unverdiente 1:3 Niederlage beim 25:27 in Satz 4. „Starke Leistung vom Gegner und nicht so perfekte von uns!“ brachte Trainer Julian Schallow das Geschehen auf dem Court auf den Punkt. Einen wirklichen Vorwurf aber wollte er seinem Team nach der kämpferisch ansprechenden und über weite Phasen hochklassigen Partie aber nicht machen. So bleibt die Gewissheit, dass es immer wieder so Tage gibt, an denen man sich selbst aus dem Sumpf ziehen muss und genau ein solcher war der Auftritt in Ostbevern. „Das ist uns nicht gelungen, Glückwunsch an den Gegner!“ fügt der verantwortliche Trainer vom Sorpesee hinzu, nur um den Blick dann aber auf die kommenden Aufgaben in der Saison zu richten, denn dort sind noch so einige Punkte zu vergeben. Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Tausendsassa Linus Tepe.
 

30.09.2017

Bilder von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde, wenn es läuft, dann so richtig! 3:0 gegen Bremen: „PHÄÄÄTTTT“ wie Physio Anne Schmitz meint. Begeisternder Sport in Sundern und am Ende ein mehr als verdienter Sieg für unser Team. Da zollte selbst das gegnerische Trainerteam den Mädels vom See Respekt und den Fans erst…
 
RCS-Express bleibt in der Spur – Sauerländerinnen lassen dem TV Eiche Horn Bremen keine Chance Wenn ein gegnerischer Trainer sich vor der Analyse eines Spiels bei den gegnerischen Fans für eine tolle Kulisse bedankt und seiner Mannschaft keine Vorwürfe macht, ist dies bei einem Blick auf die puren Zahlen des Volleyballabends zwar ungewöhnlich, traf aber den Kern des Duells und löste anerkennenden Applaus aus. Im Spiel zweier ambitionierter Spitzenmannschaften im Schulzentrum hatte am vergangenen Samstag der RCS die besseren Karten in der Hand und gewann verdient mit 3:0. Freudensprünge, großer Jubel und frenetischer Applaus waren der Lohn für das junge Team von der Sorpe. Bis dahin war es aber ein weiter und umkämpfter Weg, den die Mannschaft um eine glänzend aufgelegte Kapitänin Kirsten Platte gemeinsam mit den gut gelaunten Fans im Schulzentrum aber sehr gerne ging. Schon die ersten Minuten des Spiels boten den Zuschauern in Sundern alles, was ein gutes Volleyballspiel ausmacht: Einsatz in Abwehr und Annahme, krachende Angriffe und auf Seiten der Bremerinnen immer wieder Rafinesse pur in Angriff und Zuspiel. Bis zum 7:5 aus RCS Sicht wogte die Partie hin und her, dann nahm sich in Kirsten Platte die erste Sorpesee-Akteurin ein Herz und setzte zum Zwischenspurt im Aufschlag an. Bis zum 14:9 baute das Heimteam mit ihr an der Servicelinie die Führung aus und gab sie trotz allen Einsatzes auf Bremer Seite nicht wieder her. Über 19:11 düste der RCS-Express geführt von einer blitzschnellen und clever agierenden Lara Drölle auf einen Gewinn im Auftaktsatz zu. Leonie Hoffmann brachte zusätzliche Angriffspower für die sichere RCS Annahme um Katharina Schallow und MVP Michelle Henkies und als dann auch Kim Spreyer noch ihren Aufschlagrhythmus gefunden hatte war es um die Gäste geschehen: 25:17 in Satz 1 und weiterer Rückenwind für den RCS. Mit der Satzführung im Rücken drehten die Gastgeberinnen im zweiten Satz den Gashahn noch weiter auf. Über 9:5 und 19:12 setzten die immer präziser gesetzten RCS Aufschläge den Gegner aus der Hansestadt gehörig unter Druck. Gästetrainer Markus Lentz reagierte mit Umstellungen in der Annahme, die aber allesamt den Rhythmus des RCS in Satz 2 nicht brechen konnten. Als Vanessa Vornweg und Franziska Finke auch gegen den starken Mittelblock der Hornerinnen punkten konnten, zog der RCS entscheidend davon. Spektakuläre Abwehraktionen von Lara Drölle und Michelle Henkies brachten die Gäste in dieser Phase schier zur Verzweiflung und der RCS sicherte sich wertvolle Punkte besonders in den langen und spektakulären Ballwechseln. Bis zum 25:13 hatte sich die Abwehr auf allen Positionen in einen wahren Rausch gespielt und ließ lediglich noch einen Punkt der aufopferungsvoll kämpfenden Gäste zu. 2:0 Satzführung und den ersten Punkt des Abends gesichert: „Jetzt haben wir die Chance hier voll durchzustarten!“ gab RCS Annahme-Außen Leonie Hoffmann vor Satz 3 zu Protokoll. Gesagt getan: Hoffmann aufs Feld, eine kurze Verschnaufpause für Sorpesees Top Annahmespielerin des Abends Katharina Schallow und weiter ging die wilde Hatz. Leider verletzte sich zu Beginn des dritten Satzes Horns Zuspielerin bei einer unglücklichen Wendung und musste von RCS Physio Anne Schmitz versorgt werden. Dem Rhythmus beider Teams tat dies zunächst keinen Abbruch. Der RCS ging 5:1 in Front. Hatte beim 15:12 aber eine kleine Schwächephase zu überstehen. Die Mannschaft blieb dennoch ruhig, vertraute auf ihre Stärken und hatte in Vanessa Vornweg noch ein weiteres Ass im Ärmel. Die dynamische Mittelblockerin startete eine ihrer gefürchteten Aufschlagserien und zog den tapfer kämpfenden Gästen aus Bremen damit bis zum 21:13 den Zahn im Schlusssatz. Zwar fightete das Eiche Horn Team bis zum letzten Punkt verbissen, die Lücke konnte es beim 25:18 aber nicht mehr schließen. So jubelten am Ende die Gastgeberinnen gemeinsam mit ihren Anhängerinnen und Anhängern über einen famosen 3:0 Sieg gegen ein dickes Kaliber der Liga und wahren damit ihre bis dato weiße Weste in der Dritten Liga West. Tabellenführerinnen dürfen sich die Spielerinnen vom Sorpesee damit zumindest bis zum nächsten für sie spielfreien Wochenende nennen und viel wichtiger noch: „Drei Siege in Folge sind schon eine kleine Serie!“ bringt es Co-Trainer Linus Tepe auf den Punkt und wenn es nach dem hellwachen Chefstrategen der Sauerländerinnen geht, so muss dies nicht der letzte Siege gewesen sein! Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.  
 

Netzgeflüster Nr. 114 vom 30.09.2017

24.09.2017

Liebe Volleyballfreunde,
eine richtig starke Leistung in der Ferne und verdiente 3 Punkte zum Sonntag für den RCS. Wenn ein Plan so gut aufgeht wie am Wochenende, dann gibt es gar nicht viel zu meckern… wenngleich die Leistungssteigerung noch nicht das Ende der Fahnenstange sein muss. 
Auswärtstour deluxe – RC Sorpesee setzt dickes Ausrufezeichen in Wietmarschen Als der letzte Ball des Tages durch den Block der Gastgeberinnen aus Wietmarschen den Weg in das gegnerische Feld fand sprangen die Spielerinnen des RC Sorpesee spontan in die Höhe und feierten eine Auswärtsauftritt wie aus einem Guss. Soeben hatten Sie den SV Wietmarschen mit 3:0 besiegt und auch beim kniffligen ersten Auswärtsauftritt keinen Zweifel aufkommen lassen, dass sie mit Punkten im Gepäck die Heimreise ins Hochsauerland antreten wollten. So waren es am Ende die zwei Dutzend RCS Fans, die bestens gelaunt in der sportlich fairen Atmosphäre in Wietmarschen feiern durften. SV Wietmarschen Coach Mattias Haarmann erkannte die tolle Leistung des Teams um Spielführerin Kirsten Platte an und blickte schon nach der Partie gleich nach vorne auf die kommenden Aufgaben für sein stark kämpfendes aber im Aufschlag- und Annahmebereich deutlich unterlegenes Team. 25:10; 25:13 und 25:13 die Satzergebnisse zugunsten des RCS, der sich auch durch die ungewohnte zehnminütige Pause vor Satz 3 nicht aus der Ruhe bringen ließ. Am Ende waren es drei Elemente, die neben einer grundsoliden Leistung der Gäste den Unterschied ausmachten: Im Aufschlag zündete die Mannschaft aus Langscheid ein Feuerwerk der ganz besonderen Art. Alle sieben Feldspielerinnen hatten ihren Rhythmus nach intensiver Einarbeitung gefunden und setzten die Gastgeberinnen, die obendrein ohne ihre Libera antreten mussten, gehörig unter Druck. Die Aufschläge fanden maß genau die von Co-Trainer Linus Tepe ausgemachten Ziele im Feld der Gastgeberinnen. Besonderen Spaß an guten Aufschlägen hatte der RCS Mittelblock um Vanessa Vornweg und Franziska Finke, hatten die beiden doch gemerkt, dass gut aufzuschlagen ihre Bankzeiten verkürzt und auf die Bank wollten beide an diesem Tag ganz und gar nicht. Zudem funktionierte die Annahme auf RCS Seite ganz vortrefflich. Libera Michelle Henkies dirigierte was das Zeug hielt und hatte in Katharina Schallow, Kirsten Platte und Leonie Hoffmann drei konzentrierte Mitstreiterinnen neben sich. Wietmarschen legte zwar die anfängliche Zurückhaltung im Aufschlag schnell ab und servierte im Spielverlauf zunehmend Alles oder Nichts, die Annahme des RCS aber hielt und lieferte die Grundlage für ein schnelles und variables Angriffsspiel. Im Angriff dominierte der RCS vor allem über eine abgeklärte und druckvolle Vorstellung im Außenangriff. Bezeichnend der erste Ball des Spiels, als aus einer sehr dichten Annahme RCS Regisseurin Lara Drölle in Kirsten Platte eine kompromisslose Abnehmerin für ihr schnelles Zuspiel über Außen fand. Zumeist hatte der RCS auch in den längeren Ballwechseln die Nase vorn, punktete gerade in den Sätzen 2 und 3 auch zuverlässig über die Diagonale, auf der Kim Spreyer einer konzentrierte und sehr aufmerksame Leistung zeigte. Eine Schrecksekunde gab es im RCS Spiel dann doch zu überstehen. In einer Vollgasabwehr rasselten Leonie Hoffmann und Kim Spreyer zusammen und mussten sich erst einmal sortieren. Physio Anne Schmitz aber eilte hinzu und hatte die Lage schon bald wieder im Griff. Ein Beweis für den famosen Abwehreinsatz der Volleyballerinnen vom See allemal und am Ende ging es für beide mit ein paar blauen Flecken weiter. Das letzte Highlight des Tages folgte vor der Rückfahrt, als es sich die zahlreichen und bestens gelaunten Fans des RCS nicht nehmen ließen ihr Team auch in fremder Halle lautstark zu feiern. Verdient nach so einer Leistung und der anerkennende Beifall in der gute gefüllten Halle in Wietmarschen galt doch beiden Team: einem tapfer kämpfenden Gastgeber und den stark aufspielenden Gästen vom See. Für den RCS aktiv: Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe.

16.09.2017

Bild von Ralf Litera

Liebe Volleyballfreunde,
der Bock ist umgestoßen und nach zwei Jahren ohne einen Sieg in den ersten sechs Spielen sind wir diesmal von Anfang an im Spiel. Ein 3:0 das Lust macht auf mehr Volleyball und eine Stimmung in der Halle, mit der wir jede schwere Phase gegen einen unangenehmen Gegner überstehen konnten. 
Auftaktfluch besiegt – RC Sorpesee dominiert gegen den TV Detmold „Wir waren schon sehr angespannt und da mussten wir uns erst mal etwas freischwimmen!“ gab RCS Regisseurin Lara Drölle nach einer intensiven Volleyballpartie im Schulzentrum Sundern zu Protokoll. Am Ende aber hatten die Damen vom Sorpesee den Auftaktfluch der vergangenen Jahre besiegt und verdient drei Punkte gegen ein erfahrenes und clever agierendes Team aus Ostwestfalen eingefahren. Es waren vor allem die zweiten Satzhälften in allen drei Durchgängen des 3:0 Auftaktsieges, die Hoffnung machen für die Zukunft und den Weg für die kommenden Partien weisen. Die Startphase des ersten Satzes geriet dabei zu einer Demonstration der spielerischen Möglichkeiten des erneut neu formierten Teams um Mannschaftsführerin Kirsten Platte. Bis zum 10:2 aus RCS Sicht wirbelten die Langscheiderinnen vor der famosen Kulisse des Schulzentrums den Gast aus Detmold doch erheblich durcheinander. Wer aber an einen ersten Durchgang im Schnelldurchgang dachte, der sah sich getäuscht. Detmold blieb ruhig und sammelte, unterstützt durch einige Abstimmungsprobleme des RCS Punkt für Punkt. Auszeiten, Ansprachen und kleine Umstellungen nutzen nichts, beim 18:18 waren beide Teams wieder gleichauf. In dieser Phase aber zeigte sich die Klasse der Gastgeberinnen, Sorpesee setzte sich ab und ließ bis zum 25:20 Satzerfolg nur noch zwei Punkte zu. Satz 2 startete wie die zweite Hälfte von Satz 1 mit einem offenen Schlagabtausch zweier abwehrstarker Teams. Der RCS Abwehrverbund um Libera Michelle Henkies verrichtete Schwerstarbeit und speziell Katharina Schallow und Kirsten Platte brachten eine Menge Ruhe in den Annahmeverbund der Damen vom See. Dennoch hatte sich Detmold besser auf die Gastgeberinnen eingestellt und nutzte jede noch so kleine Lücke im Block des RCS. Beim 11:13 schien das Pendel in Richtung Satzausgleich zu schlagen aber eine Auszeit und 5 spektakuläre Abwehrpunkte später hatten die Sunderanerinnen unter dem Jubel der Blauen Wand den Satz beim 17:11 gedreht. Es folgte die Auszeit des TV Demold und danach auf beiden Seiten Verwunderung: der gerade hart erkämpfte und famos erspielte Punkt landete zur Entsetzen der Halle auf Seiten der Gäste aus Ostwestfalen, die die Chance nutzten und drei Punkte zum 16:15 nachlegten. Alles fast wieder offen und dies in zwei Minuten. Sorpesee aber blieb ruhig, Lara Drölle und Kim Spreyer fanden immer besser ihre Abstimmung und führten das Team über 22:18 zum letztlich ungefährdete 25:19 Satzgewinn. Drucksituation überstanden und den ersten Punkt der jungen Saison gesichert. Mit nur einem Punkt wollte sich auf Seiten des RCS an diesem Abend im Schulzentrum freilich keiner begnügen. „Das Ding gewinnen wir jetzt in Satz 3!“ die knackige Ansage von RCS Mittelblockerin Vanessa Vornweg, die sich mit ihrer noch jüngeren Mittelblockerkollegin Franziska Finke immer besser auf das Angriffsspiel Detmolds einstellte. Der bessere Start gelang dennoch den Gästen um ihre MVP Spielerin Katharina Tünsmeyer und die glänzend aufgelegte Ex-RCSlerin Amy Knight. 2:4 aus Sicht des RCS bis Kim Spreyer ihren Aufschlag gefunden hatte und das Team zum Zwischenspurt und 6:4 ansetzte. Starke Aufschläge von Lara Drölle und Kirsten Platte ließen den Vorsprung des RCS auf 14:8 wachsen. In dieser Phase zeigte sich das erhöhte Tempo im Angriff des RCS, in dem vor allem Leonie Hoffmann und MVP Kim Spreyer einen Sahnetag erwischt hatten. Detmold aber ergab sich keineswegs kampflos, fightet zum 17:15 zurück und es bedurfte einer erneuten Aufschlagserie des RCS, diesmal von der jüngsten Spielerin auf dem Court, Franziska Finke. Die RCS Mittelblockerin schnürrte sechs Aufschläge zum Auftaktsiegbündel des RCS, der mit einem letzten beherzten Angriff das 25:19 und damit den 3:0 Auftaktsieg sicherte. Der Detmolder Trainer Dirk Gritzan zeigte sich angetan von der Kulisse im Schulzentrum und nominierte die variabel agierende Kim Spreyer als MVP auf RCS Seite. Sorpesee Trainer Julian Schallow entschied sich für Katharina Tünsmeyer auf Detmolder Seite und sendete neben einem Lob für die Detmolder Leistung ein Dankeschön an die Blaue Wand des RCS auf die Tribüne. Das noch etwas Sand im Getriebe ihrer Mannschaft war, gaben die Verantwortlichen ehrlich zu aber mit so viel Rückenwind von der Tribüne reichte es dennoch zum Auftaktsieg, ein ganz neues und gutes Gefühl für den RCS!
Für den RCS aktiv: Bonnie Bastert, Lara Drölle, Franziska Finke, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kirsten Platte, Katharina Schallow, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe. 
 

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